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Prüfungen für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten

Wir bringen Sicherheit aufs Gleis

Was bedeuten physische Tests?

Im Rahmen von physischen Tests werden ganze Züge oder einzelne Komponenten in diversen Laborprüfungen und Streckenversuchen unter realistischen Bedingungen untersucht. So wird sichergestellt, dass Schienenfahrzeuge und Bahnkomponenten den relevanten internationalen Sicherheitsnormen und -vorschriften entsprechen. Außerdem umfassen physische Tests für Bahnsysteme Prüfungen unter extremen Bedingungen, wie z. B. Tests zur Entgleisungssicherheit, Crash Tests oder Aufpralltests. Nach Abschluss der Prüfungen können Sie als Hersteller von Schienenfahrzeugen oder deren Komponenten die Testergebnisse zur Realisierung eventuell erforderlicher Verbesserungen nutzen.

Warum sind Prüfungen von Schienenfahrzeugen und deren Komponenten wichtig?

  • Physische Streckenversuche mit Schienenfahrzeugen und deren Komponenten bieten Ihnen als Hersteller von Bahnsystemen eine Reihe von Vorteilen:
  • Sie gewährleisten die Sicherheit Ihrer Schienenfahrzeuge und deren Komponenten gemäß den relevanten internationalen Normen und Vorschriften.
  • Sie stellen sicher, dass die relevanten Zulassungsprüfungen an Ihren Schienenfahrzeugen und deren Komponenten durchgeführt werden und beschleunigen so den Zulassungsprozess und den Zugang zu internationalen Märkten.
  • Sie vermeiden kostspielige Nacharbeiten und Projektverzögerungen und sparen damit Zeit und Kosten. Sie steigern Ihre Betriebseffizienz und schaffen damit echten Mehrwert.
  • Sie zeigen, dass Ihr Produkt nach den höchsten Ansprüchen geprüft wurde und sorgen damit für Vertrauen bei Stakeholdern.

Die Prüfstelle für Schienenfahrzeuge von TÜV SÜD

TÜV SÜD bietet ein umfassendes Spektrum an Prüfdienstleistungen für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten. Wir begleiten Sie von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahmegenehmigungund sorgen für die Sicherheit Ihrer Produkte. Dazu verfügen wir in Görlitz und Halle/Saale über unternehmenseigene Prüfstellen für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten. Die Prüfanlage in Görlitz erstreckt sich über eine Fläche von ca. 50.000 m². Auf dieser Prüfanlage können Geschwindigkeiten von ca. 60 km/h und damit die verschiedensten Testszenarien realisiert werden. Vom Standort Halle/Saale aus führen wir Streckenprüfungen in den Prüfgebieten Fahrtechnik, Bremstechnik, Ermüdungsfestigkeit und Stromabnehmer weltweit durch. Wir nutzen die öffentlichen Bahnnetze oder auch nicht öffentliche Testinfrastrukturen (Testringe).

Neben den Prüfungen für die Inbetriebnahmegenehmigung Ihrer Schienenfahrzeuge und deren Komponenten können wir auch Entwicklungsprüfungen an Ihren Fahrzeugen und Komponenten durchführen. Darüber hinaus kombinieren wir moderne Prüfverfahren mit Simulationsrechnungen für Fahrdynamik und Stromabnehmerprüfungen. Mit einem neuen Verwindeprüfstand für Verfahren der Sicherheit gegen Entgleisen nach EN 14363 sowie die Ermittlung von Neigungskoeefizient und Wankpol widmen wir uns auch den künftigen hohen Qualitätsanforderungen der Bahnindustrie.

Wir sind als Prüfzentrum gemäß DIN EN ISO / IEC 17025 akkreditiert und als Prüfzentrum für dynamische Auflaufstöße an Tankcontainern und MEGCs (Multiple Element Gas Container) von Transport Canada zugelassen.

TÜV SÜD - Prüfleistungen für Schienenfahrzeuge und ihre Komponenten

Wir unterstützen Sie mit einem umfangreichen Portfolio an Prüfdienstleistungen für Schienenfahrzeuge und ihre Komponenten. Dank moderner dezentraler Messtechnik sind wir in der Lage, das gesamte Spektrum an Schienenfahrzeugen – angefangen vom kleinsten Spezialfahrzeug über Tram, Metro, Personen- und Güterwagen, Triebzügen, Lokomotiven bis zu mehr als 200 m langen Hochgeschwindigkeitstriebzügen – zu prüfen. Wir bieten Ihnen ein Komplettprogramm von stationären und Streckenprüfungen an:

Fahrtechnik

  • Wir bieten stationäre Prüfungen und Streckenprüfungen unter Einbindung von Simulationsrechnungen an:
  • Prüfungen der Sicherheit gegen Entgleisen der verschiedenen Verfahren nach EN 14363 (verwundener und ebener 150m Messgleisbogen, 150m S-Bogen und 450 m Bogenkreuzung)
  • Prüfungen der Fahrsicherheit unter Längsdruckkräften nach EN 15839 fahrtechnische
  • Prüfung im Normalverfahren mit Messradsätzen oder im vereinfachten Verfahren nach EN 14363 oder UIC 518
  • Applikation und Kalibrierung von Messradsätzen der IWT4-Technologie
  • Einbindung von Simulationsrechnungen nach EN 14363,
  • Anhang T Rad- und Schienenprofilmessungen zur Ermittlung der realen äquivalenten Konizitäten nach EN 15302 Ganzkörperschwingungen nach ISO 2631 Fahrkomfortmessungen nach EN 12299
  • Ermittlung der Fahrzeugparameter Neigungskoeffizient, Wankpolhöhe, räumlicher Schwerpunkt und Verwindekoeffizient des Fahrzeugkastens
  • Untersuchungen der Freigängigkeit in verschiedenen Gleisgeometrien und auf der Fährbootrampe 

Bremstechnik

  • Prüfungen auf bestimmungsgemäße Fahrzeugausrüstung und Übereinstimmung mit der Ausrüstungsdokumentation
  • Prüfungen der Bremssteuerung und der Bremsmechanik (u.a. Belag- oder Klotzkraftmessungen)
  • Bremsbewertung nach UIC 544-1 (Eigenfahrt- und Abhängeversuche)
  • Gleitschutzprüfungen (UIC 541-05 / EN 15595)
  • Prüfungen der Haltesicherheit / Losbrechkraft der Feststellbremsen
  • Funktionale Prüfungen und Fahrzeugdiagnose
  • Unser Extraservice für Sie: Beladung und Verwiegung

Ermüdungsfestigkeit

Prüfungen der Ermüdungsfestigkeit werden gemäß EN 12663-1, -2; EN 13749; ERRI B12 / RP 17, UIC-Kodex, den Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI) sowie DVS-Richtlinien, Eurocodes, IIW- und FKM-Empfehlungen durchgeführt.

  • Wir messen Dehnungen / Spannungen, Kräfte, Relativwege, Beschleunigungen
  • Dauerfestigkeitsprüfungen an Zug- und Stoßeinrichtungen (EN 15551, EN 15566)    
  • Streckenprüfungen an Fahrwerken und ihren Komponenten gemäß EN 13749
  • Streckenprüfungen zu Torsion- und Biegung am Radsatz (Rollierprüfungen) nach DIN Handbuch 491/1

StromabnehmeRprüfungen

Kontinuierliche Weiterentwicklungen der Messtechnik zur Optimierung der Prüfungen in diesem Prüfgebiet führen zu effizienteren Prüfergebnissen und kürzeren Prüf- und Auswertezeiten. Modernste Messtechnik macht es möglich, noch vor Ort aussagefähige Prüfergebnisse zu liefern. Stromabnehmerüberwachungsmessungen können jederzeit im Rahmen von Fahrtechnikprüffahrten durchgeführt werden. Wir führen folgende Prüfungen nach EN 50317 zum Zusammenwirken zwischen Stromabnehmer und Oberleitung durch:

  • Messungen zur aerodynamischen Optimierung des Stromabnehmers
  • Kontaktkraftmessungen
  • Lichtbogenmessungen
  • Kameraüberwachungen
  • Stationäre, optische Fahrdrahtanhubmessungen am Stützpunkt und im Freifeld

Komponentenprüfungen für Zug- und Stoßrichtungen

Für die statischen / dynamischen Prüfungen an Zug- und Stoßeinrichtungen verfügen wir über Prüfstände für Belastungen bis 3 MN sowie über einen umfangreichen Wagenpark mit variablem Wagengewicht. Wir prüfen:    

  • Seiten- und Diagonalpuffer, kollisionssichere Puffer (EN 15551), Dämpfer    
  • Zugeinrichtungen, Zughaken, Schraubenkupplungen (EN 15566)
  • Kupplungssysteme

Crashprüfung (Frontstrukturen, Crashelemente)

  • Nachweis der Kollisionssicherheit von Schienenfahrzeugkästen und der dynamischen Eigenschaften sowie der Funktion von Crashsystemen bei Eck-Kollisionen (EN 15227)    
  • Ermittlung der statischen und dynamischen Merkmale von Crashkomponenten und -systemen nach Typtestspezifikationen.     

Gefahrstoffcontainer und Flexitanks

Wir bieten dynamische Auflaufversuche an Tankcontainern, MEGCs und Flexitanks verschiedener Größen sowie die Überprüfung von Ladungssicherungsmethoden in Frachtcontainern, nach geltender Norm oder flexibel nach Kundenvorgabe. Unsere Prüfleistungen beinhalten das Messen und Auswerten von Beschleunigungen (SRS), Kräften, Dehnungen und Deformationen:

  • Tankcontainer (CSA B625, ISO1496-3, UN/ IMDG/ ADR/ RID Handbuch Prüfungen und Kriterien)
  • Flexitanks (PAS1008, COA Code of Practice)
  • Ladungssicherung (kundenspezifische Anforderungen)

Prüfkoordination

Für die professionelle Abwicklung von Typenprüfungen stellen wir Ihnen einen erfahrenen Prüfkoordinator zur Seite, der für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Seine Aufgaben sind:

  • Koordinierung / Disposition der in den Prüfprozess eingebundenen Fahrzeuge nach Übergabe in den Prozess
  • Feststellung der notwendigen Fahrzeugzustände und Koordination von eventuellen Maßnahmen im Rahmen der Übergabe
  • Klärung bzw. Koordination von eventuell auftretenden fahrzeugtechnischen Problemen
  • Wir kümmern uns um die Streckeninfrastruktur, besorgen Streckendaten, den Fahrplan, die Fahrzeuge und koordinieren das beteiligte EVU (Netzzugang, Genehmigungen, usw.)
  • Mittler zwischen Ihnen und weiteren festzulegenden Beteiligten (TÜV SÜD, Sachverständige)
  • Koordination weiterer Prüfgebiete, wie z. B. Akustik und Störstrom
  • Troubleshooting

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