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Prüfung von Matratzen

Der Matratzenkauf zählte für viele Verbraucher in den vergangenen Jahren nicht unbedingt zu den Shopping-Highlights. Durch verschiedene, schwer verständliche Begriffe wie Kaltschaum oder Federkern ist er für den Käufer oftmals undurchsichtig – auch in seiner Preisbildung. Zusätzlich hat sich das Kaufverhalten auf wenigen Märkten in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Vor allem zahlreiche Start-ups mit digitalem Vertrieb sind der Grund, aber auch etablierte Marken aus anderen Märkten haben Matratzen als attraktives Zusatzprodukt für ihr Portfolio entdeckt. Der Bedarf an Transparenz ist also groß.

 

Was versteht man unter der Prüfung von Matratzen?

Rund ein Drittel seiner Lebenszeit verbringt der Mensch schlafend. Entsprechend hoch und zahlreich sind die Anforderungen an eine gute Matratze. Schließlich beeinflusst sie auf verschiedene Weise die Gesundheit des Menschen: Austretende Schadstoffe können Allergien auslösen, leichte Entflammbarkeit ist ein Risiko für die Sicherheit und eine schnell durchgelegene Matratze kann Rückenleiden und dadurch bedingt sogar Haltungsschäden verursachen. Dazu sind Luftdurchlässigkeit und Temperaturverhalten wichtige Qualitätsmerkmale. Gründliche, umfängliche Tests sind hier also unerlässlich.
 
Die Prüfungen lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen. Die erste umfasst verschiedene Funktionsprüfungen, etwa Belastungsprüfungen unter Einfluss des Klimas, die Ermittlung der Höhe der Matratze, der Liegeeigenschaften oder der Dauerhaltbarkeit.
 
Die zweite Facette der Matratzenprüfung bilden diverse chemische Prüfungen – etwa Emissionsanalysen in der Prüfkammer, die Untersuchung der Inhaltsstoffe der Matratze sowie der Bezugsstoffe und Füllmaterialien – etwa auf Schwermetalle, Biozide und Phthalate. Wir prüfen alle Arten von Kindermatratzen, Erwachsenenmatratzen und Toppern mit verschiedensten Füllungen, egal ob Federkern-, Latex-, Kaltschaum- oder Polyesterschaummatratzen in TÜV SÜD-eigenen Laboren. Auch die Überwachung der Fertigungsstätte ist Teil unserer Zertifizierungs-Services.

 

Warum ist die Prüfung von Matratzen wichtig?

 
Bei wenigen Kaufentscheidungen sind Online-Bewertungen, Zertifikate und Auszeichnungen wichtiger für die Kunden als beim Erwerb von Matratzen. Das können Verbraucherforen sein oder diverse Blogs – die entscheidende Instanz sind aber in aller Regel die Tests von Verbraucherorganisationen, denen die Käufer großes Vertrauen entgegenbringen. Unsere (auch entwicklungsbegleitenden) Prüfverfahren sind bewusst eng an deren Methodik angelehnt. So erhöhen wir ganz bewusst die Chancen unserer Kunden auf ein gutes Prüfergebnis.

 

Was wir für Sie tun können

Unsere anerkannten Prüfzeichen ermöglichen eine sichtbare Abgrenzung zum Markt und sind so ein wirksames Mittel für Ihr Marketing.
 
Wir prüfen und zertifizieren im Bereich Matratzen zum Beispiel folgende Produkte
  •  Federkernmatratzen
  • Latexmatratzen
  • Kaltschaummatratzen
  • Polyesterschaummatratzen
  • Luftkernmatratzen
  • Viskoelastische Matratzen
  • Naturmatratzen
  • Weitere Matratzentypen

 

Unsere Dienstleistungen

 
Wir prüfen unter anderem nach den folgenden Normen und selbst entwickelten Standards:
  •  DIN EN 1957:2013 „Betten und Matratzen: Prüfverfahren zur Bestimmung der funktionellen Eigenschaften und Leistungskriterien“ (in Überarbeitung; Matratzen für Erwachsene)
  • DIN EN 16890:2017 „Matratzen für Kinderbetten und Krippen: Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“
  • DIN EN 1725:1998 „Betten und Matratzen: Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren“ (Matratzen für Erwachsene)
  • DIN EN 597-1/-2:2016 (Entflammbarkeit von Kindermatratzen)

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