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AM Zertifizierung: Übersicht der Dienstleister

Hier finden Sie eine Übersicht über die TÜV SÜD-zertifizierten AM-Dienstleister.

Alle gelisteten Unternehmen absolvierten das umfangreiche Zertifizierungsprogramm und beweisen dadurch, dass sie in einem industriellen Maßstab hohe Servicequalität liefern können. Das Prüfprogramm basiert zum einen auf national und international verfügbaren Standards und Richtlinien (zum Beispiel DIN SPEC 17071 und ISO/ASTM 52901) sowie auf Expertenwissen.

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Name des UnternehmenTechnologien*StraßePLZStadtLandZertifikatsnummer
Blue Production GmbH & Co. KGPBF-LB/PFriedrich-List-Str. 4933100PaderbornDeutschlandQ4B 102639 0001 Rev. 01
Evonik Technology & Infrastructure GmbHPBF-LB/MRodenbacher Chaussee 463457Hanau-WolfgangDeutschlandQ4B 103387 0001 Rev. 00
Oechsler Motion GmbHVPP-LED/PGottlieb-Daimler-Str. 891522AnsbachDeutschlandQ4B 108467 0001 Rev. 01
PROTIQ GmbHPBF-LB/M, PBF-LB/PFlachsmarktstr. 5432825BlombergDeutschlandQ4B 103243 0001 Rev. 02
Rapidobject GmbHBJT/PWeißenfelser Str. 8404229LeipzigDeutschlandQ4B 107610 0001 Rev. 00
Rosswag GmbHPBF-LB/MAugust-Roßwag-Str. 176327PfinztalDeutschlandQ4B 105336 0001 Rev. 00
SAMAPLAST AG KunststofftechnikMEX-PNeugrütstr. 39430Sankt MargrethenSchweizQ4B 074642 0001 Rev. 00
Sauber Engineering AGPBF-LB/M, PBF-LB-P, VPP-UVL/PWildbachstr. 98340HinwilSchweizQ4B 102282 0001 Rev. 00
Siemens Mobility GmbHPBF-LB/M, MEX-PFreyesleben Str. 191058ErlangenDeutschlandQ4B 101842 0001 Rev. 01
toolcraft AGPBF-LB/MHandelsstr. 191166GeorgensgmündDeutschlandQ4B 101804 0001 Rev. 01

 

*Abkürzungen nach ISO 52900:2018

BJT: Freistrahl-Bindemittelauftrag (Englisch:Binder Jetting)
BJT/P: Binder Jetting von Polymeren
MEX: Materialextrusion
MEX-P: Materialextrusion von Polymeren
PBF: Pulverbettbasiertes Schmelzen (Englisch: powder bed fusion)
PBF-LB/M: Pulverbettbasiertes Schmelzen von Metallen mittels Laserstrahlen
PBF-LB/P: Pulverbettbasiertes Schmelzen von Polymeren mittels Laserstrahlen
VPP: Badbasierte Photopolymerisation (Englisch: Vat Photopolymerization)
VPP-UVL/P: Badbasierte Photoplymerisation von Polymeren, Aushärtung mittels Ultraviolettem-Licht
VPP-LED/P: Badbasierte Photopolymerisation von Polymeren, Aushärtung mittels LED-Licht


Logo Evonik

Johannes Ehrlich, Evonik

"Das Audit wurde sehr professionell und in einer konstruktiven Atmosphäre durchgeführt, durch Ihre objektiven Informationen können wir bei Evonik unseren QM-Prozess im Additive Manufacturing weiter optimieren."

 


 

Logo ProtiqDr. Ralf Gärtner, PROTIQ GmbH

„Die Zufriedenheit unserer Kunden ist unser höchstes Gut. Daher ist die Qualität unserer 3D-Druckprozesse und der additiv gefertigten Produkte von besonderer Bedeutung. Die Grundlage hierfür bildet unser Qualitätsmanagement, das durch den TÜV SÜD auch dieses Jahr wieder nach DIN SPEC 17071 auditiert und rezertifiziert wurde.“


 

 

FAQ

  • Auf welcher Grundlage wird zertifiziert?

    Die Prüfgrundlage wurde von TÜV SÜD-Mitarbeitern mit langjähriger AM-Expertise erstellt und ist bei unserer Zertifizierstelle hinterlegt. Berücksichtigt wurden bereits Abschnitte vorhandener, relevanter Standards & Richtlinien im Bereich der additiven Fertigung, zum Beispiel ISO/ASTM 52901 oder VDI 3405 Blatt 2. Darüber hinaus erfolgte ein Abgleich mit dem Nadcap-Prüfkatalog. Die Prüfgrundlage PPP 11001, sowie der Leitfaden DIN SPEC 17071 wurde unter anderem zur Erstellung des internationalen Standards verwendet (Entwurf wird in Kürze erwartet): ISO/ASTM 52920 -Additive manufacturing — Qualification principles — Quality assurance requirements for production.

    Weitere Informationen zu den Normen / Richtlinie finden Sie in unserem Leitfaden

  • Was genau wird geprüft und wo liegt der Schwerpunkt der Prüfung?

    Wir prüfen alle Aspekte der additiven Fertigung (Additive Manufacturing, AM): von der Geschäfts- bzw. Abteilungsleitung bis hin zum Warenausgang über das Datenhandling.
    Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf all den Feinheiten, die die Qualität unmittelbar beeinflussen: Wir wollen nicht nur sehen, dass Dokumente grundsätzlich vorhanden sind, sondern dass sie auch inhaltlich zu einer Steigerung der Qualität im Alltag führen. Daher ist etwa die eine Hälfte des Audits theoretisch (Dokumentation zum Qualitätsmanagementsystem, QMS) und die andere Hälfte konzentriert sich auf die einzelnen operativen Stationen (technische Kundenbetreuung, Datenvorbereitung, Maschinenbediener, Prüfer etc.)

  • Welche Prüfkriterien gibt es?

    Die etwa 250 Prüfkriterien sind in unserer PPP11001 hinterlegt. Dort sind alle einzelnen Punkte inkl. Akzeptanz- bzw. Verwurfskriterien erläutert. Sie steht ausschließlich TÜV SÜD-Auditoren zur Verfügung. Kunden erhalten von uns einen detaillierten Fragenkatalog, um sich auf das Audit vorbereiten zu können. 
     Parallel dazu arbeiten wir seit ca. einem Jahr an der Norm DIN SPEC 17071, die wir in unserem Zertifikat vermerken werden. Die Norm soll Ende Juli veröffentlicht werden. Im Anschluss übertragen wir diese Norm ab September in eine ISO/ASTM-Norm.

  • Welcher zeitliche Rahmen sollte für die Prüfung eingeplant werden?

    Das Voraudit dauert üblicherweise 2 bis 3 Tage, das Zertifizieraudit in der Regel 1 Tag. Der Abstand zwischen den Audits variiert zwischen 1 und 6 Monaten, je nach Ausgangslage beim Kunden. Am wichtigsten ist, dafür Ressourcen einzuplanen.

  • Welche Kosten würden auf uns zukommen?

    Die Kosten variieren je nach bereits vorhandenem QMS-Zertifikat, AM-Serienerfahrung, Anzahl der Standorte, 3-D-Druck-Technologien, Maschinen, Mitarbeitern. Hinzu kommen die Reisekosten. Ein verbindliches Angebot können wir erstellen, wenn Sie den Kundenfragebogen ausfüllen.
    Über die gesamte Laufzeit (3 Jahre) liegen die Kosten zwischen 20.000 und 60.000 Euro.

  • Ist dieses Programm auch für Anwender von Klein- und Kleinstserien sinnvoll oder nur für die Großserienfertigung ausgelegt?

    Dieses Programm berücksichtigt, dass die additive Fertigung insbesondere für Klein- und Kleinstserien wirtschaftlich attraktiv ist. Es dient primär dazu, dass die Prozesse zur Qualitätssicherung so aufgestellt sind, dass eine vielfältige Produktpalette abgebildet werden kann. So nutzt zum Beispiel die Deutsche Bahn dieses Programm als Basis für die Qualifizierung von Ersatzteilzulieferern.

Wie können wir Ihnen helfen?

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