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FAQs zum Thema Additive Fertigung

Allgemein


Zertifizierung von AM-Fertigungsstätten

  • 1. Gibt es Unterschiede zu einer Management-Zertifizierung nach ISO 9001?

    Der größte Unterschied liegt im Schwerpunkt der Zertifizierung. Unsere Zertifizierung erfordert insbesondere
    1) eine nachweisbare Qualifizierung des Fertigungsprozesses für die gesamte AM-Prozesskette,
    2) die daraus folgende Definition von Prozesskenngrenzen wie dem Materialdatenblatt, den Akzeptanzkriterien und den Personalanforderungen sowie
    3) die kontinuierliche Einhaltung und stichprobenartige Überprüfung dieser Prozesskenngrenzen im Fertigungsbetrieb.

     
  • 2. Sind alle Verfahren abgedeckt?

    Die industriell relevanten Verfahren wie PBF, MEX und VPP sind mit dieser Prüfgrundlage abgedeckt. 

  • 3. Für die Anforderungen welcher Industrien ist das Zertifikat vorgesehen?

    Die Anforderungen des Zertifikats werden an die Technologie und ihre Umsetzung gestellt und gelten nicht ausschließlich für eine bestimmte Industrie, sondern für alle Industrien.

  • 4. Warum brauche ich eine weitere Zertifizierung?
    Alle aktuellen Zertifizierungen decken nicht die Komplexität der Additiven Fertigung ab und können dadurch keine belastbaren und zuverlässigen Materialkenndaten sicherstellen.
  • 5. Wie hoch ist der Aufwand bei mehreren Fertigungsstätten?
    Je mehr Fertigungsstätten zertifiziert werden, desto geringer ist der Aufwand – vorausgesetzt, an allen Standorten wurde das gleiche Qualitätsmanagementsystem implementiert.
  • 6. Ist eine Zertifizierung nach ISO 9001 Pflicht, um als Additiver Fertiger zertifiziert zu werden?
    Nein, die Zertifizierung nach ISO 9001 ist keine Pflicht. Allerdings sollten die Grundsätze eines Qualitätsmanagementsystems im Unternehmen implementiert und umgesetzt worden sein.
  • 7. Worauf basiert die Prüfgrundlage?

    Die Prüfgrundlage wurde von TÜV SÜD-Mitarbeitern mit langjähriger AM-Expertise erstellt und ist bei unserer Zertifizierstelle hinterlegt. Berücksichtigt wurden bereits Abschnitte vorhandener relevanter Standards im Bereich der Additiven Fertigung, zum Beispiel DIN SPEC 17071, ISO/ASTM 52901 oder VDI 3405 Blatt 1 und 2. Darüber hinaus erfolgte ein Abgleich mit dem Nadcap-Prüfkatalog. 

     

  • 8. Welcher zeitliche und monetäre Aufwand ist nötig?

    Das Voraudit dauert üblicherweise 2 bis 3 Tage, das Zertifizieraudit in der Regel 1 Tag. Der Abstand zwischen den Audits variiert zwischen 1 und 6 Monaten, je nach Ausgangslage beim Kunden. Am wichtigsten ist, dafür Personalressourcen einzuplanen.
    Die Kosten variieren je nach bereits vorhandenem Qualitätsmanagementsystem-Zertifikat, AM-Serienerfahrung, Anzahl der Standorte, AM-Technologien, Maschinen, Mitarbeitern und Komplexität. Hinzu kommen die Reisekosten. Ein verbindliches Angebot können wir erstellen, wenn Sie den Kundenfragebogen ausfüllen.

     

     

     

     

 

Hard- und Software

  • 1. Für was gilt die „Industrial AM System (IAMS)“-Zertifizierung?

    Die IAMS zertifiziert AM-Anlagentypen hinsichtlich ihrer Industrietauglichkeit. Sie ist vor allem für regulierte Industrien relevant.

     

  • 2. Welche Prüfkriterien beinhaltet diese Zertifizierung?

    Die Zertifizierung ist modular aufgebaut. Die Basismodule umfassen die Prüfung der Maschinensicherheit, die Reproduzierbarkeit von Bauteilen und die Zuverlässigkeit des Systems im industriellen Einsatz.

     

  • 3. Welchen Mehrwert bieten die Prüfung der Anlage und das Zertifikat?

    Für Maschinenhersteller bietet das Zertifikat die Möglichkeit, sich am Markt zu positionieren. Neben einer unabhängigen Aussage über die Bauteilqualität und die Prozessstabilität der Anlage wird auch die Konformität der Maschine auf Sicherheitsebene geprüft und bescheinigt. Durch Zertifizierung der Qualität und der Sicherheit wird somit der Maschinentyp für komplexe Bereiche (beispielsweise regulierte Industrien) bereits im Vorfeld einer möglichen Kundeninvestition validiert.

     

 

Werkstoffeigenschaften von Ausgangsmaterialien

 

Produktprüfung, Zertifizierung und Zulassung


AM-Standards

  • 1. Welche AM-Standards gibt es?

    Es gibt schon über 40 deutsche und internationale Standards und Richtlinien im Bereich Qualitätssicherung, Design, Terminologie, Testmethoden, Materialien und Prozesse.

     

  • 2. Wer ist an der Standardisierung beteiligt?

    ISO, ASTM, DIN, VDI und viele andere Verbände

     

  • 3. Was ist für FDM/MEX an Standards vorhanden?

    DIN EN ISO/ASTM 52903-2:2018-10-Entwurf (Additive Fertigung – Normfestlegungen für die materialextrusionsbasierenden additiven Fertigungsverfahren für Kunststoffe. Teil 2: Prozess – Zubehör) wurde bereits veröffentlicht. 
    ISO/ASTM FDIS 52903-1 (Teil 1: Ausgangsmaterial) und DIN EN ISO 52903-3 (Teil 3: Endbauteile) sind in der Projektphase.
    (Stand: September 2019)

     

     

     

     

  • 4. Was ist für die Qualitätssicherung an Standards vorhanden?

    Zusammen mit Deutschen Bahn, Siemens und MT Aerospace hat TÜV SÜD die DIN SPEC 17071:2019-12 (Anforderungen an die Herstellung von Bauteilen mittels Additiver Fertigung. Leitfaden für qualitätsgesicherte Prozesse bei additiven Fertigungszentren) erarbeitet. Sie kann auf beuth.de heruntergeladen werden.

     

 

Next Generation AM

 

Training

  • 1. Wer kann an den Trainings teilnehmen?

    Zielgruppe sind alle an der Additiven Fertigung interessierten Stakeholder. Für einen generellen Einstieg wird die Grundlagenveranstaltung empfohlen. Haben Sie bereits Erfahrung bzw. das nötige Grundlagenwissen sind die Expertenschulungen geeignet. 

     

  • 2. Welchen Hintergrund haben die Trainer?

    Die Trainer sind erfahrene AM-Experten aus verschiedenen Branchen. 

     

  • 3. Welche Trainings werden angeboten?

    Das Trainingsspektrum umfasst alle Bereiche der Additiven Fertigung: Materialien, Standards, Qualitätsmanagementsystem, Hardware, Gesundheit und Sicherheit, Design, Risikobewertung, Grundlagen und vieles mehr. Zu den Trainings

     

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