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Prüfzeichen für industrielle AM Fertigungsstätten

Zertifikatsdatenbank

 

Prüfzeichen für AM Fertigungsstätten 

Geltungsbereich: Das Prüfzeichen steht für die Dienstleistungskompetenz industriell ausgerichteter Fertigungsstätten auf dem Gebiet des 3D-Drucks. 

Prüfgrundlage: Das Prüfzeichen steht für ein freiwilliges Prüf- und Zertifizierungsprogramm. Der Begriff „Additive Manufacturer“ ist ein Eigenname und steht für eine Fertigungsstätte, die industriell ausgerichtete Fertigungsanlagen für den 3D-Druck betreibt und damit Fertigungsaufträge anbietet. Zertifiziert wird im Wesentlichen die Qualität der Fertigungsstätte – von der Qualität der kundennahen Dienstleistungen bis zur Bauteilqualität unter Beachtung gängiger Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften. Die zugrundeliegenden Prüfkriterien sind in der Norm DIN SPEC 17071 festgehalten und werden von den TÜV SÜD Experten unabhängig auditiert.

Die von TÜV SÜD entwickelte Prüfmethode basiert auf zahlreichen Normen, u.a.

  • AM – technologieübergreifend
    • DIN SPEC 17071 (Entwurf) (Leitfaden für qualitätsgesicherte Prozesse bei additiven Fertigungszentren)
    • ISO/ASTM 52901 (Anforderungen an die Beschaffung von additiv gefertigten Bauteilen)
    • ISO 17296-3 (Haupteigenschaften und entsprechende Prüfverfahren)
    • ISO/ASTM 52900 & ISO/ASTM 52921 (Additive Fertigung - Grundlagen - Terminologie)
    • ISO/ASTM 52910 (Additive Fertigungsverfahren - Konstruktionsempfehlungen)
    • ASTM F2971 (Reporting Data for Test Specimens) (nur in englischer Sprache verfügbar)

     

  • AM − technologiespezifisch
    • DIN 35224 (Abnahmeprüfung von pulverbettbasierten Laserstrahlmaschinen zur additiven Fertigung)
    • DIN 35225 (Prüfung von Bedienern für pulverbettbasierte Laserstrahlanlagen zur additiven Fertigung)
    • DIN 65123 (Prüfung von additiv hergestellten metallischen Bauteilen)
    • DIN 65124 (Technische Lieferbedingungen für additive Fertigung metallischer Werkstoffe mit Pulverbettverfahren)
    • VDI 3405 Blatt 1 (Laser-Sintern von Kunststoffbauteilen - Güteüberwachung)
    • VDI 3405 Blatt 2 (Strahlschmelzen metallischer Bauteile - Qualifizierung, Qualitätssicherung und Nachbearbeitung)
    • VDI 3405 Blatt 3 (Konstruktionsempfehlungen für die Bauteilfertigung mit Laser-Sintern und Laser-Strahlschmelzen)
    • ASTM F3091/F3091M (Standard Specification for PBF of Plastic Materials) nur in englischer Sprache verfügbar
    • ASTM F3122 (Evaluating Mechanical Properties of Metal Materials) nur in englischer Sprache verfügbar

     

  • Ausschnitt aus allgemeinen Normen
    • DIN EN ISO 9001 (Kapitel 8 „Betrieb“ und Kapitel 9 „Bewertung der Leistung“)
    • ISO 27001 (Kapitel 4 „Kontext der Organisation“ und Kapitel 5 „Führung“)
  • Maßhaltigkeit
    • ISO 286-1 (Grundlagen für Toleranzen, Abmaße und Passungen)
    • ISO 1101 (Tolerierung von Form, Richtung, Ort und Lauf)
    • DIN EN ISO 1302 (Angabe der Oberflächenbeschaffenheit in der technischen Produktdokumentation)
  • Prüfmethodik
    • EN ISO 60 & 61 (Kunststoffe - Bestimmung der scheinbaren Dichte)
    • ISO 3369 (Undurchlässige Sintermetallwerkstoffe und Hartmetalle)
    • ISO 3923-2 (Metallpulver - Ermittlung der Fülldichte)

 

Beschreibung aller möglichen Prüfzeichenaussagen:

  • QM für AM Prozesse

    Die Dienstleistungskompetenz für die Beratung zu und Herstellung von additiv gefertigten Bauteilen entspricht dem Stand der Technik. Zertifizierte Unternehmen sind fähig, Anforderungen an Serien AM-gerecht zu überführen und einzuhalten, indem (Prozess-)Kenngrenzen definiert und eingehalten werden.

  • Qualitätssicherung für industrielle Anwendungen

    Der Fertigungsprozess (inkl. standardmäßige Nachbearbeitungsschritte) ist qualifiziert. Daraus werden Qualitätssicherungsmaßnahmen abgeleitet und erfolgreich implementiert. Dies sorgt für eine anwendungsgerechte Teilequalität und verringert den Ausschuss.

  • Reproduzierbare und rückverfolgbare Prozesse

    Die Reproduzierbarkeit und Rückverfolgbarkeit der Pre-/In-/Post-Prozesse sind gewährleistet. Dazu gehören die CAD/CAM-Datenvorbereitung, der Umgang mit den AM-Systemen (insb. das Be- und Entladen), die Materialhandhabung, die Nachbearbeitung der 3D-gedruckten Bauteile, die Wartungsabläufe und die fachmännische Maschinenkalibrierung.

  • Kontrollierte Materialhandhabung

    Wir prüfen den Wareneingang des Ausgangsmaterials, gefolgt durch den Materialfluss während der Produktion (inkl. Aufbereitung und Entsorgung). Dadurch ergeben sich belastbare Materialkenndaten am 3D-gedruckten Werkstoff.

Wissenswert

Richtige Verwendung Pruefzeichen
Broschüre

Richtige Verwendung von Prüfzeichen

Ein Prüfzeichen von TÜV SÜD bringt viele Vorteile. Es muss jedoch richtig angebracht werden.

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