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Gefährdungsbeurteilung: Arbeitsschutz im Einwirkungsbereich elektromagnetischer Felder

Gefahren für Mitarbeiter erkennen und minimieren

Arbeitgeber sind dazu aufgerufen, Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit vor Gesundheitsrisiken durch elektromagnetische Felder zu schützen. Dies ist eine Kernforderung der EMF-Verordnung (EMFV), welche seit 2016 die bis dahin gültige DGUV V15 (ehemals BGV B11) ersetzt.

TÜV SÜD unterstützt Sie dabei, Gefährdungen für Ihre Mitarbeiter durch elektromagnetische Felder auszuschließen und Sie gegenüber Berufsgenossenschaften sowie Behörden abzusichern.

 

Unsere Services

  • Mit unserer Gefährdungsbeurteilung erhalten Sie einen Nachweis, dass an Arbeitsplätzen in Ihrem Betrieb die festgelegten Grenzwerte für elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder für direkte (Gesundheitsgefahren) und indirekte Wirkungen (Projektilgefahr, Implantatträger) eingehalten werden.
  • Mit den Messergebnissen bekommen Sie eine solide Entscheidungsgrundlage für das Einführen von Schutzmaßnahmen.
  • Beim Bau neuer Anlagen ermitteln wir die mögliche Gefährdung durch elektromagnetische Felder bereits in der Planungsphase für Sie. So können Sie frühzeitig Maßnahmen einleiten, um eine Gefährdung auszuschließen.
  • Wir legen gemeinsam mit Ihnen Expositionszonen, Sicherheitsabstände, Zutrittsbeschränkungen und Begrenzungen der Aufenthaltsdauer fest.

 

Herzschrittmacher und Defibrillatoren

Eine besondere Herausforderung stellt der Arbeitsschutz für Personen dar, die aktive elektronische, kardiale Implantate wie Herzschrittmacher und Defibrillatoren oder passive Implantate tragen. Störungen bzw. Beeinträchtigungen treten teilweise bereits bei Werten deutlich unter den Arbeitsschutzgrenzwerten auf.

Um Gefährdungen vorzubeugen, müssen Gefahrenzonen für sensible Personen sicher ausgewiesen und gekennzeichnet werden. Dies gilt insbesondere wenn:

  • ein Mitarbeiter mit kardialem Implantat eingestellt wird
  • sich Besucher oder Fremdarbeiter mit kardialen Implantaten auf dem Betriebsgelände aufhalten und keine Informationen hinsichtlich der Störanfälligkeit der Implantate vorliegen

Unsere Experten erstellen die Gefährdungsbeurteilung und unterstützen Sie beim Festlegen der Gefahrenzonen.

 

Arten von elektrotechnischen Anlagen, die unter die 26. BImSchV fallen

  • Energieversorgung (Freileitungen, Erdkabel, Transformatoren, Hochspannung)
  • Motoren und Antriebe
  • Lichtbogenöfen
  • Elektrische Öfen und Heizelemente
  • Schweiß- und Lötanlagen
  • Induktive Erwärmung / Induktives Laden
  • Entmagnetisier- und Rissprüf-Anlagen
  • Elektrotherapie und Magnetstimulation
  • Diathermie
  • Mikrowellenerwärmung, -trocknung und -verschmelzung von Materialien
  • Rundfunk-, Mobilfunk- und Fernsehsender
  • Radar-Anlagen
  • Beleuchtung mit HF- und Mikrowellenenergie
  • Starkstromleitungen (mehr als 100 A)
  • Hochfrequenzplasmageräte
  • Elektrolyseanlagen
  • Öfen, Lichtbogen- oder Induktionsschmelzen
  • Züge und Straßenbahnen, elektrisch angetrieben

Wie können wir Ihnen helfen?

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