SCC (Sicherheits Certifikat Contraktoren) und SGU

Für Mitarbeiter und Führungskräfte

FAQ | Häufig gestellte Fragen

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Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

Sicherheits Certifikat Contraktoren (SCC) ist ein zertifizierbares Arbeitsschutzmanagementsystem basierend auf der Basis von Checklisten. Für Kontraktoren in der Petrochemie ursprünglich entwickelt, richtet sich die Zertifizierung inzwischen an alle Unternehmen, die nachweisbar Belange aus (Arbeits-)Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU) berücksichtigen wollen. Das Zertifizierungssystem unterteilt sich in zwei Industriebereiche, auch als Skopes bezeichnet:

- Skope I – Kontraktoren / produzierendes Gewerbe (SCC und für Petrochemie)
- Scope II – Personaldienstleiter (SCP) 

In den SCC- und SCP-Checklisten werden Anforderungen hinsichtlich (Arbeits-)Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz gestellt und als SGU abgekürzt.

Ja, die gegenseitige Anerkennung von SCC und VCA (VGM Checklist Aannemers) erhöht die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht nur in Deutschland.

Kleine Unternehmen mit durchschnittlich nicht mehr als 35 Beschäftigten, die keine Subunternehmen für technische Dienstleistungen einsetzen, haben die Möglichkeit ein eingeschränktes Zertifikat (SCC*) zu erwerben.

Unternehmen mit durchschnittlich mehr als 35 Beschäftigten (einschließlich Auszubildenden, Praktikanten und Leiharbeitern) benötigen das uneingeschränkte Zertifikat (SCC** oder SCCP).

Von der DAkkS akkreditierte Zertifizierungsstellen sind bevollmächtigt die Zertifizierung durchzuführen, unter anderem die TÜV SÜD Management Service GmbH.

In den Normativen Dokumenten der DGMK sind Anforderungen und SGU-Kenntnisse für operativ tätige Mitarbeiter und Führungskräfte definiert.

Von der DAkkS akkreditierte Personalzertifizierungsstellen, wie die Zertifizierungsstelle für Personal der TÜV SÜD Akademie GmbH, das TÜV SÜD Examination Institute, führt auf Basis des SGU-Prüfungsfragenkataloges der DGMK die Prüfungen gemäß der SCC-Dokumente 017 und 018 durch.

Die Normativen Dokumente des DGKM fordern den Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung gemäß Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. eine gleichwertige oder höherwertige Ausbildung. Fehlt dieser Nachweis, ist eine Schulung mit 24 Unterrichtseinheiten gemäß den Lernzielen der Tabelle 1 des Normativen Dokuments nachzuweisen.

Eine Konkretisierung der Berufsbezeichnungen erfolgt im Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe, veröffentlicht durch das Bundesinstitut für Berufsbildung.

Die Prüfung gemäß Dokument 018 besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen des aktuellen SGU-Prüfungsfragenkataloges. Zu jeder Prüfungsfrage werden vier Antworten angeboten, von denen nur eine Antwort richtig ist. Die Prüfung gilt mit mindesten 70 % richtiger Antworten als bestanden. Hilfsmittel sind nicht erlaubt.
Die Prüfung gemäß Dokument 017 besteht aus 70 Multiple-Choice-Fragen des aktuellen SGU-Prüfungsfragenkataloges. Zu jeder Prüfungsfrage werden vier Antworten angeboten, von denen nur eine Antwort richtig ist. Die Prüfung gilt mit mindesten 70 % richtiger Antworten als bestanden. Hilfsmittel sind nicht erlaubt.
Der Sicherheitspass, herausgegeben von BVEG und DGMK, ist ein nicht amtliches Dokument, in dem alle wichtigen Informationen eingetragen werden, die sich auf Gesundheit und Arbeitssicherheit des Mitarbeiters beziehen. Er wird vor allem auf Baustellen und in Industrieanlagen verwendet und dient als Instrument, das in komprimierter Form eine Übersicht über personenbezogene Qualifikationen und gesundheitliche Vorsorge und Eignung ermöglicht.

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