FAQ zu Nachhaltige Lieferketten Weiterbildung
Nachhaltige Lieferketten berücksichtigen neben wirtschaftlichen Faktoren auch ökologische und soziale Aspekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu gehören unter anderem der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, die Reduzierung von Umweltbelastungen sowie die Einhaltung von Menschenrechts- und Arbeitsstandards bei Lieferanten und Geschäftspartnern.
Nachhaltige Lieferketten helfen Unternehmen dabei, Risiken in globalen Beschaffungs- und Liefernetzwerken frühzeitig zu erkennen und zu reduzieren. Sie unterstützen die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen, stärken die Transparenz entlang der Lieferkette und tragen dazu bei, Umwelt- und Sozialstandards systematisch umzusetzen.
Unternehmen müssen gesetzliche Vorgaben zu Sorgfaltspflichten, Menschenrechten und Umweltstandards berücksichtigen. Dazu zählen insbesondere das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) sowie die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD).
Darüber hinaus spielen weitere Regelungen wie die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) und die EU-Batterieverordnung (EUBR) eine Rolle, wenn Unternehmen Nachhaltigkeitsanforderungen in ihren Lieferketten umsetzen.
Die Weiterbildungen zu nachhaltigen Lieferketten richten sich an Fach- und Führungskräfte, die Nachhaltigkeitsanforderungen in Beschaffung, Lieferantenmanagement und Unternehmensprozessen umsetzen möchten. Angesprochen sind insbesondere Mitarbeitende aus den Bereichen Einkauf, Supply Chain Management, Nachhaltigkeitsmanagement, ESG, Compliance, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement und Produktion.
Seminare zu nachhaltigen Lieferketten vermitteln praxisnahes Wissen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsanforderungen im Unternehmen. Zu den Themen gehören unter anderem Sorgfaltspflichten in der Lieferkette, Lieferantenmanagement, nachhaltige Beschaffung, ESG-Risikoanalyse, Kreislaufwirtschaft im Supply Chain Management sowie aktuelle regulatorische Anforderungen. Die Teilnehmenden lernen, wie Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in Lieferkettenprozesse integriert und Risiken bewertet werden können.
