Eine Technikerin mit Schutzbrille und Taschenlampe kontrolliert Kabel an einer Maschine.

Sachverständiger für Spielplatzgeräte

#FutureInYourHands

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Mehr Spaß und weniger Sorgen lautet Franz Danners Devise 

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Wenn es um die Themen Spaß und Sicherheit auf Spielplätzen geht, dann findet sich wohl kaum ein besserer Ansprechpartner als der Sachverständige für Spielplatzgeräte. Seit über 35 Jahren ist er bei TÜV SÜD beschäftigt und weiß deshalb ganz genau, was in der Planung und beim Bau von Spielplätzen wichtig ist. Außerdem, wie er mit seiner Arbeit dafür sorgen kann, dass Kinder beim Spielen über sich hinauswachsen können.  

Bereits seit 1988 begutachtet Franz Danner bei der TÜV SÜD Product Service GmbH Spielplätze und Spielplatzgeräte. Nur ein Drittel seiner Arbeitszeit verbringt er dabei in seinem Büro, den Rest der Zeit ist er unterwegs. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. So ist es nicht untypisch, dass er in die USA oder auch nach Südkorea reist, wenn sein fundiertes Fachwissen vor Ort benötigt wird. Denn von seiner großen Expertise profitieren sowohl Architekten, Planer oder auch Entwickler von Spielgeräten gleichermaßen. Sein umfangreiches und über die Jahre gesammeltes Wissen gibt er dann durch Fortbildungen, Seminare oder Schulungen in der TÜV SÜD Akademie oder in externen Vorträgen weiter. 

In den vielen Jahren in seinem Job, konnte Franz Danner immer wieder eine Beobachtung machen: „Es passiert zu wenig auf Spielplätzen.“ Was im ersten Moment befremdlich klingt, ist allerdings durch die Erklärung absolut nachvollziehbar: „Es werden teilweise immer noch zu viele Risiken bewertet, statt des Nutzens. Nicht alles was als Risiko gesehen wird, ist auch ein Risiko für die Kinder. Es ist vielmehr eine wertvolle Möglichkeit, sich Herausforderungen zu stellen, sich dadurch weiterzuentwickeln und Kompetenzen der Risiko- und Gefahreneinschätzung für sich vorzunehmen, die sonst später im Alltag fehlen.“ Und genau darauf legt er Wert. Diesem, auf den ersten Blick nicht sichtbaren Nutzen, möchte er noch viel mehr Gewicht in der Gestaltung und dem Bau von Spielplätzen und Spielplatzgeräten geben.  

Das Kerngeschäft des Sachverständigen ist mittlerweile die Begleitung der Spielgerätehersteller von A bis Z - von der Planung bis zur letztendlichen Inbetriebnahme, also der Eröffnung der Spielplätze. Da Spielgeräte nicht mehr „Massenware“, sondern immer Individualgeräte sind, ist auch jeder Auftrag anders und muss neu gedacht werden. In den oft jahrelangen Planungen muss dann unter anderem darüber entschieden werden, wie man die Risiken weitestgehend minimieren kann, ohne den Spieltrieb einzuschränken. Auch Gemeinden und Kommunen schätzen seine Erfahrung. Denn für sie geht es darum, vor Inbetriebnahme eines Spielplatzes sicherzustellen, dass alle geplanten Geräte auch wirklich bespielbar sind. Franz Danner ist es bei allen Planungen wichtig, immer neue Perspektiven einzunehmen, sich innovativen Ideen der Hersteller nicht zu verschließen und sein Know-how als Sachverständiger in die Planung von Spielplätzen einfließen lassen zu können.  

Natürlich gelten bei Spielplatzgeräten und deren Prüfung gewisse Normen, die es einzuhalten gilt. Auch Franz Danner war in der Vergangenheit bei der Mitgestaltung und Normengebung in deutschen und europäischen Arbeitskreisen aktiv. Diese Normen treten für ihn aber bei Neuplanungen immer mehr in den Hintergrund und werden zunehmend kritisch hinterfragt. An einigen Stellen finden mittlerweile andere Bewertungskriterien mehr Beachtung. Der Sachverständige freut sich darüber, denn für ihn ist klar: „Nur durch eine stetige Neubewertung können Spielplätze entstehen, die auch auf Dauer und nach teils jahrelangen Planungsphasen für Kinder interessant sind und eben auch bleiben. Damit die Kinder auch in Zukunft auf den Spielplätzen und nicht daneben spielen.“ 

Und wie sieht seine persönliche Zukunft bei TÜV SÜD aus? „Ich gehe in ein paar Jahren in Rente. Deshalb möchte ich meine gesammelte Erfahrung aus all den Jahren und das Kunden Know-how an die jüngeren Kollegen weitergeben. Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie sich die Spielplätze in Zukunft weiterentwickeln werden.“ 

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