Ein Mann mit einem TÜV SÜD Hemd untersucht eine Lichtquelle in einem technischen Labor.

Sachverständige für Umweltmesstechnik

#FutureInYourHands

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Alles im grünen Bereich bei Dr.-Ing. Angela Vesenmaier

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Nach ihren Emissionsmessungen wissen die Kunden, ob das bei ihnen wirklich der Fall ist. Als Sachverständige für Messtechnik bei der TÜV SÜD Industrie Service GmbH ist Dr.-Ing. Angela Vesenmaier immer ganz nah an ihren Kunden und deren erste Ansprechpartnerin rund um Emissions- sowie Arbeitsplatzmessungen. Die Leidenschaft für Technik, die sie dafür mitbringt und die sie schon seit ihrer Schulzeit begleitet, spürt man deutlich, sobald sie über ihren Job bei TÜV SÜD spricht.

Die Expertin für Umweltmesstechnik ist hauptsächlich in strom- und wärmeproduzierenden Anlagen sowie chemischen Industrieanlagen tätig, aber auch im traditionellen Handwerk ist ihr Wissen immer wieder gefragt. Ein Tag führt sie in eine hochmoderne Anlage mit volldigitalisierten Prozessen und hochtechnischen Bedienelementen, ein anderer in einen kleinen, traditionellen Familienbetrieb, in der die Anlagen mechanisch feinjustiert werden. 

Ihre Arbeitszeit verbringt Frau Dr.-Ing. Vesenmaier ungefähr zur Hälfte bei Kunden, um Messungen durchzuführen. Genauso viel Zeit benötigt sie auch im Büro, um alle gesammelten Daten zu konsolidieren und in Prüfberichten für die Kunden auszuwerten. Sind die Prüfberichte dann fertiggestellt wird sichtbar, ob an den Anlagen bei bestimmten Parametern und Komponenten nachjustiert oder gegengesteuert, Anlagen modernisiert oder optimiert werden müssen oder ob alle Emissionen innerhalb der einzuhaltenden Werte liegen.

Und das ist nur ein Teil ihrer Arbeit bei TÜV SÜD. Messungen auf Gefahrstoffe am Arbeitsplatz sind ein weiterer spannender Bereich ihres Jobs. Die Einarbeitung in einen Auftrag kann in diesem Bereich im Vergleich zu umfangreichen Emissionsmessungen sehr komplex und aufwändig sein. Frau Dr.-Ing. Vesenmaier muss sich speziell auf den zu prüfenden Betrieb und die dort vorherrschenden Bedingungen vorbereiten, sich in mögliche dort auftretende Schadstoffe einarbeiten sowie deren Grenzwerte ermitteln. Ihre Aufgabe ist es dann im nächsten Schritt herauszufinden, welche Arbeitsbereiche oder Aufgaben besonders viele Gefahren hervorbringen, diese festzustellen, auszuwerten und Empfehlungen auszusprechen. Wie sich Frau Dr.-Ing. Vesenmaier bei einigen dieser besonderen Aufträge fühlt? "Man ist immer ein wenig Forscher oder Entdecker, denn im ersten Schritt geht es stets darum, erst einmal herauszufiltern, welche Stoffe man eigentlich suchen muss."

 

An was sich Frau Dr.-Ing. Vesenmaier bei TÜV SÜD besonders gerne erinnert? "Man hat mir den Einstieg in mein Team sehr leicht gemacht. Zu Beginn hatte ich immer einen Partner an der Seite, da fühlt man sich gleich gut aufgenommen und als wertvoller Teil des Teams." Das Teamwork und die gegenseitige Unterstützung sind wichtig und nötig. Sowohl der Fahrzeugpool als auch das Equipment der Emissions- und Gefahrstoffmessungen werden gemeinschaftlich genutzt. Das erfordert eine detaillierte Absprache untereinander. Daraus ergeben sich auch sehr viele Vorteile, denn die enge Zusammenarbeit macht auch den Austausch über Projekte, auftretende Fragen oder Learnings aus abgeschlossenen Aufträgen einfacher. Es gibt etwas, das Frau Dr.-Ing Vesenmaier durch ihren Job vor Augen geführt wurde und wozu sie einen wichtigen Beitrag leisten möchte: "Als Frau bin ich immer noch in der Unterzahl in meinem Beruf. Deshalb ist es für mich wichtig, das Berufsbild für noch mehr Frauen zugänglich zu machen." 

Im Team weiß man die große Expertise von Frau Dr.-Ing Vesenmaier sehr zu schätzen. Verständlich, denn jeder kennt die große Vielfalt und die Varianz der Aufträge, die sie täglich bearbeitet. Aber was denkt eigentlich ihre Familie, was sie den ganzen Tag bei der Arbeit macht? "Ich habe es einmal sehr lange versucht zu erklären, weil der Bereich mich selbst so fasziniert und der Job eben auch so extrem wichtig ist. Am Ende ist es ja doch sehr komplex. Meine Familie denkt seitdem, ich bin Schornsteinfeger - nur eben in blauer Kleidung und mit Oktagon. Ich habe es dabei belassen, denn Schornsteinfeger bringen ja bekanntlich Glück und wer kann das nicht brauchen."

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