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Sachverständige Chemieanlagen

#FutureInYourHands

Bürojob? Nein, danke! Raus in die Anlage mit Claudia Markiefka.

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Claudia Markiefka arbeitet als Sachverständige im Risikoumfeld Chemieanlagen. Das ist eine Tätigkeit mit viel Verantwortung. Doch gerade deshalb kann sie sich keinen besseren Job vorstellen. 

„Es gibt Tage, da klettere ich von einem schmutzigen Behälter in den nächsten“, erzählt sie. Doch wo mancher vielleicht die Nase rümpfen würde, klingt bei ihr jede Menge Begeisterung durch. „Jeden Tag im Büro? Nein, das wäre gar nichts für mich“, sagt sie.

Die Sachverständige mit Zusatzausbildung im Gefahrenfeld Druck kümmert sich um überwachungsbedürftige Anlagen. Dazu gehören Druckanlagen, Dampfkessel, Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen, Lageranlagen für brennbare Flüssigkeiten sowie Aufzugsanlagen. Das Thema Sicherheit steht an erster Stelle: Denn wenn etwa Rohre oder Behälter bersten und giftige Stoffe austreten, ist dies ein enormes Risiko für die Mitarbeiter vor Ort und eine akute Gefahr für die Umwelt.  

Claudia Markiefka betreut einen festen Kundenstamm – und ist dadurch mit den spezifischen Anforderungen und Risiken ihrer Auftraggeber vertraut. „Die große Frage lautet immer: Ist die Anlage betriebssicher, wurden also alle Vorschriften eingehalten?“, erläutert sie. Der Job als Sachverständige bedeutet viel Verantwortung und trägt aktiv dazu bei, den Alltag vieler Menschen sicherer zu gestalten.

 

Als sie bei TÜV SÜD anfing, war sie in dem traditionell männlich besetzten Sektor die erste Frau im Sachverständigenteam. „Inzwischen habe ich noch eine Kollegin dazubekommen. Doofe Sprüche zu „Frauen und Technik“ musste ich mir in meinem Team noch nie anhören“, erzählt die Mutter von zwei Kindern.

Ihre Kollegen jedenfalls sind froh, sie im Team zu haben – und ihr Bürogenosse sei sowieso „der beste Kollege der Welt“, schwärmt Claudia Markiefka. Doch auch mit den anderen Kollegen läuft es bestens: „Wir können uns aufeinander verlassen und verstehen uns gut.“ Sie ist dankbar für den Zusammenhalt im Team und auch sonst hat sie keinen Grund zur Klage: „Ich habe eine fair bezahlte, unbefristete Stelle, die es mir ermöglicht, Familie und Beruf gut in Einklang zu bringen – das ist heutzutage ja keine Selbstverständlichkeit. Es mag spießig klingen, aber am liebsten würde ich hier bis zur Rente bleiben.“

Bis dahin wird sie noch viele Prüfungen durchführen, Gutachten schreiben, Kunden beraten – und nach Feierabend oder am Wochenende ihre Freizeit genießen. Erst vor wenigen Monaten hat sie ihren Sportbootführerschein gemacht und spart nun auf das eigene kleine Boot. Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, wird zu Hause mit der Familie gekocht, gespielt oder aber an Lego-Miniaturrobotern geschraubt und programmiert – Claudia Markiefka ist eben Maschinenbauerin durch und durch.

Quelle: TÜV SÜD IN

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