Die Elektromobilität hat in den letzten Jahren einen großen Zuwachs erfahren. Mittlerweile sind Elektrofahrzeuge ein fester Bestandteil des Portfolios bei Automobilherstellern und die Entwicklung von E-Fahrzeugen schreitet weiter voran. Da bei diesen elektrischen Antrieben Spannungsspitzen von bis zu 1.000 Volt auftreten, müssen die eingesetzten Fachkräfte den Umgang mit Hochvoltsystemen sicher beherrschen. Seit August 2021 ist die neue DGUV Information 209-093 in Kraft und ersetzt damit die bisherige Qualifikation nach DGUV I 200-005. Aufgrund der neuen Verordnung passen wir das modulare Schulungsprogramm für den Bereich Entwicklung und Fertigung an.
Sie haben keine elektrotechnischen Vorkenntnisse oder haben bereits eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Elektrotechnik abgeschlossen? Mit unserem Schulungsprogramm finden Sie je nach Qualifikation und künftigem Einsatzgebiet den passenden Einstieg in Ihre Hochvolt-Ausbildung für den den Bereich Entwicklung und Fertigung. Sie können sich zur Fachkundig unterwiesenen Person (FUP), zum Fachkundigen für Arbeiten an HV-Systemen im spannungsfreien Zustand (FHV) oder zum Fachkundigen für Arbeiten an unter Spannung stehenden HV-Systemen (AuS) fortbilden lassen.
Für die Ausbildung zum Fachkundigen (FHV) gibt es drei verschiedene Einstiege je nach Vorqualifikation. Wenn Sie sich zum Fachkundigen für Arbeiten unter Spannung (Stufe 3E) qualifizieren möchten, dann setzt dies mindestens den Abschluss der Stufe 2E sowie eine einjährige Tätigkeit als FHV voraus. Die Hochvolt-Ausbildung zum Fachkundigen (FHV) in Stufe 2E sowie zum Fachkundigen (AuS) in Stufe 3E ist in eine Theorie- und eine Praxisausbildung unterteilt. Wählen Sie je nach ihrer persönlichen Vorqualifikation bzw. ihrem zukünftigen Einsatzgebiet einen Theoriekurs an einem unserer Standorte aus. Bitte buchen Sie gleichzeitig, das dazugehörige Praxisseminar an aktuell drei möglichen Standorten. Die praktische Hochvolt-Ausbildung findet an den Standorten Rheine bei Münster, Crossen bei Zwickau, Landsberg am Lech (Bayern) sowie ab 2022 auch in Berlin statt.
