Betriebliches Gesundheitsmanagement

Wissenswertes zum BGM und BEM - auch als modulare Weiterbildung
Digitalisierung, Globalisierung und demografischer Wandel verändern die Arbeitswelt. Der Wettbewerb um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter nimmt zu. Gleichzeitig steigen die Fehltage wegen psychischer Belastungen – mittlerweile die dritthäufigste Ursache für Krankschreibungen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Rahmenbedingungen so anzupassen, dass sie für Fachkräfte attraktive Arbeitgeber sind und mit der Gesundheit ihrer Mitarbeiter verantwortungsvoll umgehen. Umso wichtiger ist es, Belastungsfaktoren präventiv anzugehen.

Da ineffektives Arbeiten hohe finanzielle Verluste für jedes Unternehmen verursachen kann, verdient die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter größte Aufmerksamkeit durch das Management. Durchdachte Maßnahmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz wie auch ein Betriebliches Eingliederungsmanagement sind lohnende Investitionen in die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.

Ein ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ruht auf drei Säulen:

  1. Arbeitsschutz inkl. der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen: Hier geht es um die Verhältnisse bzw. Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz (z.B. Arbeitszeiten, Lärm, Ergonomie).
  2. Betriebliche Gesundheitsförderung im Sinne der Förderung von gesundheitsbezogenem Verhalten von Mitarbeitern und Führungskräften (z.B. Ernährung, Bewegung, Umgang mit Stress)
  3. Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Mit unserer modularen Weiterbildung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement vermitteln wir Ihnen umfassendes Wissen aus den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Betriebliche Gesundheitsförderung, Unternehmensführung, Personalmanagement und interne Unternehmenskommunikation. Sie lernen, wie sich ein BGM-System in Ihr bestehendes Managementsystem integrieren lässt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Grundmoduls „Betrieblicher Gesundheitsmanager - TÜV“ haben Sie die Möglichkeit, Themenschwerpunkte zu vertiefen und Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten auszubauen. Mittels Aufbaumodulen zur „Methodik“ und sich anschließenden Wahlmodulen bestimmen Sie Ihren Spezialisierungsgrad. Zum Kompetenznachweis erhalten Sie nach erfolgreicher Prüfung das Zertifikat „BGM- und Präventionsmanagement Spezialist – TÜV“, anerkannt in Industrie, Handwerk und Behörden.

Betrieblicher Gesundheitsmanager TÜV
Vorteile | BGM für Unternehmen

Ziel des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist es, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern. Alle Maßnahmen sollen dabei planvoll, strukturiert und effektiv umgesetzt werden. Doch welche Vorteile bietet BGM für Unternehmen?

Ein gesunder Mitarbeiter ist leistungsfähiger als ein gesundheitlich angeschlagener Kollege. Er ist motivierter, kann sich besser konzentrieren und macht weniger Fehler. Gesunde, zufriedene Menschen gehen zudem häufig professioneller mit Stresssituationen um.

Ist ein Mitarbeiter krank, muss die Arbeit ein anderer Kollege ausführen, welcher dann unter der zusätzlichen Belastung leidet und selbst in Gefahr gerät, aufgrund von Überlastung zu erkranken. Gesunde Mitarbeiter, deren Vorgesetzte zu einem wertschätzenden Umgang miteinander beitragen, fallen nicht nur seltener aus. Sie sind auch ausgeglichener und sorgen so für ein besseres Betriebsklima.

Wer als Führungskraft oder Mitarbeiter zu einer gesunden Lebensweise motiviert und bei ihrer Umsetzung unterstützt wird, kann mit einer höheren Lebensqualität erfolgreicher und zufriedener durchs Leben gehen als ein stressgeplagter, kränkelnder Kollege.

Mitarbeiter zu finden und zu halten ist nicht mehr nur eine Frage der Vergütung: Im Wettbewerb die Nase vorn haben vor allem Unternehmen, die sich um gesunde Bedingungen am Arbeitsplatz kümmern, eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen und die Mitarbeiter bei der Stressbewältigung unterstützen.

BGM erhöht die Chance, dass Mitarbeiter bis zur Rente ihr Know-how am Arbeitsplatz einbringen können. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels kann es sich kein Unternehmen leisten, erfahrene Mitarbeiter krankheitsbedingt unnötig früh verabschieden zu müssen. Viele chronische Erkrankungen sind vermeidbar, wenn man rechtzeitig gegensteuert.

Kostenlose Äpfel machen noch kein BGM aus viele Unternehmen starten ein BGM mit Maßnahmen, ohne vorab eine Bedarfsanalyse durchgeführt und ein klares Konzept entwickelt zu haben. Kostenloses Obst und Massagen werden von den Mitarbeitern zwar meist dankend angenommen, aber solche Maßnahmen sind oft kostspielig, ohne großen Nutzen zu erzielen. Ein BGM wird nicht allein durch einen BGM-Manager zum Selbstläufer Manche Geschäftsführer gehen davon aus, dass mit der Ernennung eines BGM-Managers das Thema Mitarbeitergesundheit gelöst ist.

Ein BGM-Manager allein kann aber nicht viel ausrichten. Er benötigt eine strategische Ausrichtung, genügend Budget und klare Ziele sowie die Unterstützung durch die Geschäftsleitung bei der Durchsetzung und die der Führungskräfte bei der Umsetzung vor Ort.

Vieles spricht für eine Weiterbildung bei uns


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