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Baumusterprüfung nach Maschinenrichtlinie

Was ist die Baumusterprüfung?

Die EG-Baumusterprüfung ist Teil der Konformitätsbewertung und erfolgt gemäß Anhang IX der Maschinenrichtlinie. Sie wird bei Maschinen angewandt, die nicht oder nur teilweise nach harmonisierten Normen gebaut werden. Eine benannte Stellte stellt in diesem Verfahren fest, ob ein repräsentatives Muster einer unter Anhang IV fallenden Maschine den Bestimmungen der Richtlinie entspricht und bescheinigt dies auch. Der Hersteller muss die in Anhang VII genannten technischen Unterlagen erstellen und kann dann bei einer benannten Stelle für jedes Baumuster einen Antrag auf eine EG-Baumusterprüfung einreichen.

Was macht die benannte Stelle?

Die benannte Stelle kann der Hersteller frei wählen, er stellt dieser dann ein Baumuster exemplarisch zur Verfügung. Die benannte Stelle prüft nun zum einen die technischen Unterlagen und zum anderen, welche Bauteile nach den Bestimmungen der harmonisierten Normen konstruiert wurden bzw. welche nicht. Die Normen werden in Artikel 7, Absatz 2 der Maschinenrichtlinie erwähnt. Weiterhin prüft die Stelle, ob die Anforderungen an Sicherheit und den Schutz der Gesundheit der Richtlinie erfüllt werden, sofern keine der Normen aus Artikel 7, Absatz 2 angewandt wurden.

Wurden die Normen angewandt, wird festgestellt, ob diese Normen korrekt angewandt wurden. Der Antragsteller vereinbart mit der benannten Stelle den Ort der Prüfung, um festzustellen, ob die Herstellung des Baumusters nach den geprüften technischen Unterlagen erfolgte. Hier erfolgen dann auch alle weiteren notwendigen Prüfungen und Versuche. Entspricht das Baumuster den Bestimmungen der Richtlinie, wird dem Antragsteller von der benannten Stelle schließlich die EG-Baumusterprüfungsbescheinigung ausgestellt. Sowohl der Hersteller als auch die benannte Stelle müssen die Bescheinigung in Kopieform inklusive aller technischen Unterlagen und Dokumente über einen Zeitraum von 15 Jahren aufbewahren.

Entspricht das Baumuster nicht den Bestimmungen, stellt die benannte Stelle keine Prüfbescheinigung aus und begründet diese Entscheidung in schriftlicher Form. Der Antragsteller, die anderen benannten Stellen und der Staat, der die Stelle benannt hat, werden von der benannten Stelle über diese Entscheidung in Kenntnis gesetzt.

Wissenswert

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