Umwelt und Klimaschutz

Umweltverträglichkeits­prüfung (UVP)

Umweltprüfung für eine wirksame Vorsorge bei der Realisierung von Anlagen-Vorhaben

Das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) fordert im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die Errichtung und den Betrieb bestimmter Anlagen eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Dies betrifft z. B. Kraftwerke, Anlagen der Stahlindustrie, Anlagen der chemischen Industrie oder Abfallentsorgungsanlagen.

Ziel der UVP ist es, bestimmte Schutzgüter vor projektbedingten Auswirkungen zu schützen und etwaige Wechselwirkungen auszuschließen. Laut UVPG als Schutzgüter definiert sind: Menschen, Tiere, Pflanzen, biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft, Kultur- und sonstige Sachgüter. Sie möchten ein Anlagenprojekt realisieren, welches eine UVP erfordert? Wir unterstützen Sie gerne.

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  • Wie läuft eine UVP ab?
    • Feststellung der UVP-Pflicht: Beim sog. Screening wird im ersten Schritt festgestellt, ob für ein konkretes Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist.
    • Festlegung des Untersuchungsrahmen: Stellt sich heraus, dass eine UVP notwendig ist, folgt im nächsten Schritt das Festlegen des Untersuchungsrahmens (Scoping).
    • UVP-Bericht: Nun wird auf Basis des festgelegten Untersuchungsrahmens der UVP-Bericht erstellt. Neben einer schriftlichen Darstellung enthält er meist auch Abbildungen und Karten zur Veranschaulichung. 
    • Beteiligung der Öffentlichkeit und anderer Behörden: Nach Fertigstellung wird der UVP-Bericht zunächst von der zuständigen Behörde auf Vollständigkeit geprüft. Danach erhalten Öffentlichkeit sowie Träger öffentlicher Belange (z. B. Fachbehörden) die Möglichkeit, sich einzubringen. Dies stellt sicher, dass im Genehmigungsverfahren alle maßgeblichen Auswirkungen und erforderlichen Maßnahmen berücksichtigt werden. 
    • Entscheidung: Vor der Entscheidung über die Zulassung fasst die zuständige Behörde die Umweltauswirkungen des Vorhabens zusammen, trifft eine Bewertung und begründet diese. Dafür berücksichtigt sie den UVP-Bericht, die Stellungnahmen von Öffentlichkeit sowie anderen involvierten Behörden und ggf. auch eigene Ermittlungen. Die begründete Bewertung ist dann maßgeblich für die letztliche Zulassungsentscheidung.
    • Bekanntgabe: Am Ende gibt die zuständige Behörde ihre Zulassungsentscheidung öffentlich bekannt. Der begründete Bescheid über Zulassung bzw. Ablehnung des Vorhabens kann eingesehen werden.

SO KÖNNEN WIR SIE BEIM THEMA UMWELTVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG UNTERSTÜTZEN

Von der Beantwortung spezifischer Fragestellungen bis hin zur Komplettanalyse – unsere Experten stehen Ihnen mit ihrem Wissen zu den Themen UVP und UVPG gerne zur Verfügung. Im Detail bieten wir folgende Leistungen an:

  • Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU)
  • Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach UVPG
  • Standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls nach UVPG
  • Fachgutachten (z. B. zu Luftschadstoffen, Geruch, Lärm)
  • Projektleitung inkl. Verfahrenskoordination und Behördenkontakten
  • Maßnahmenentwicklung zur Vermeidung, zur Minderung oder zum Ausgleich von projektbedingten Umweltauswirkungen
  • Reaktion auf Einwendungen, Teilnahme am Erörterungstermin
  • Amtshilfe für Behörden im UVP-Verfahren: Vollständigkeitsprüfung, Plausibilitätsprüfung, externe Stellungnahme 

WARUM TÜV SÜD?

  • Als zentraler Ansprechpartner unterstützen wir Sie in allen Belangen Ihres Genehmigungsverfahrens.
  • Mit unserer Unterstützung stellen Sie sicher, dass Ihr Vorhaben den rechtlichen Anforderungen entspricht und keine unzumutbaren Umweltauswirkungen hat. 
  • Durch unser Engagement erhöhen Sie Ihre Planungssicherheit, vermeiden bzw. minimieren mögliche Konflikte mit Behörden, Anwohnern oder Umweltverbänden und stärken Ihr Image als verantwortungsvoller Akteur.

Wie können wir Ihnen helfen?

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