Spielplatzprüfung

Spielplatzprüfung: Was genau wird getestet?

 

Weil „sicheres Spielen“ ein so hohes Gut ist, sollten der gesamte Spielplatz als auch die einzelnen Spielgeräte einem ganzen Set verschiedener Prüfungen unterzogen werden: Neben der Erstprüfung nach dem Aufbau des Spielplatzes zählen Sichtkontrollen (täglich/wöchentlich – je nach Beanspruchung) und Funktionskontrollen (alle 1-3 Monate) zu diesen Prüfungen. Für sie ist der Betreiber zuständig. Für die Spielplatzprüfung in Form der jährlichen Hauptuntersuchung braucht es jedoch die fachmännische Kompetenz wie die von TÜV SÜD.

Bei der Hauptuntersuchung durch TÜV SÜD geht es vor allem um Stabilität und Standfestigkeit. Zusätzlich nehmen unsere Experten vom Spielplatzbetreiber durchgeführte Reparatur- und Umbaumaßnahmen in Augenschein und bewerten diese. Denn die meisten Unfälle auf Spielplätzen entstehen durch nicht erkannte Mängel an den Geräten und durch ungeeigneten Spielplatzboden.

Spielplatzprüfung Infografik

Als ausgewiesene Experten für Spielplatzprüfung erkennen die Inspektoren von TÜV SÜD dabei auch diese „versteckten“ Risiken. Denn besonders Materialermüdung und -verrottung sind oft nicht einfach erkennbar. Dabei werden während der Spielplatzprüfung alle Details der Kontrolle dokumentiert und eventuelle Reparaturmaßnahmen aufgezeigt. Die Verantwortlichen können so sichergehen, dass keine Gefahrenquellen übersehen werden.

Als rechtlicher Rahmen für Anlage, Pflege und Wartung der Spielplätze dient dabei die Norm DIN EN 1176: Sie enthält neben allgemeine Anforderungen an das Gelände und die Umgebung spezifische Vorgaben für Geräte wie Schaukel, Rutsche, Seilbahn und Karussell. Zusätzlich bildet die TÜV SÜD Akademie nach DIN SPEC 79161 zum qualifizierten Spielplatzprüfer aus. Das befähigt Betreiber dazu, selbständig Sicht- und Funktionskontrollen durchzuführen.

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