Spielplatzprüfung

Wo mit Spaß gespielt wird, ist höchste Sicherheit gefordert. Gerade auf Spielplätzen kommt es nicht nur auf kontrollierte Spielgeräte an. Auch Faktoren wie Bodenbeschaffenheit, Sicherheitsabstände und Fallhöhen müssen geprüft werden. In diesem komplexen Umfeld unterstützt Sie TÜV SÜD mit Kompetenz und Erfahrung – und rückt auch auf Ihrem Spielplatz die Sicherheit in den Fokus.

 

 

Unsere Dienstleistungen

 

Wir prüfen Spielplätze, Anlagen sowie Spielgeräte für öffentliche und private Einrichtungen.

 

Spielplätze

 

Die europaweite Sicherheitsnorm für Spielplätze (EN 1176) sieht drei Arten von Prüfung vor – wöchentlich, monatlich, jährlich.
Für Sie als Betreiber wichtig: Die jährliche Hauptinspektion muss ein qualifizierter Sachkundiger vornehmen. Hier ist TÜV SÜD ein zuverlässiger Partner.

 

 

 


Boulder- und Kletterwände

 

Bei künstlichen Kletteranlagen erfolgen die Prüfungen nach DIN EN 12572 (Teil 1 und 2). In der Norm sind unter anderen Anforderungen an den Fallraum und Kletterflächen geregelt. Geprüft werden auch, ob u. a. Griffe fest genug sitzen oder Matten und Kies den Fallschutzanforderungen entsprechen.

 

 


Kletterwälder

Kletterwälder sollten vor Inbetriebnahme von einem Prüfer abgenommen werden. Mit einer jährlichen Vor-Ort-Sichtprüfung nach DIN EN 15567-1 stehen Betreiber auf der sicheren Seite. Hier werden u. a. die Baumaterialien, die Konstruktion und die Sicherheitsausrüstungen begutachtet.

 

 


Calisthenics-Anlagen und Pump Tracks

Hat der Boden den richtigen Belag für den Fallschutz? Sind die Outdoor-Fitnessgeräte richtig verankert? Wo lauern Fangstellen für Kopf, Hals oder Finger? Diese und weitere Anforderungen nach DIN EN 16630 prüfen unsere Experten für eine sichere Nutzung.

 

 


Skateboardanlagen

Bei Skateparks müssen Skateflächen aber auch die Skateelemente wie Rampen und Pipes den sicherheitstechnischen Anforderungen der DIN EN 14974 erfüllen.  Hier werden vor allem Werkstoffe, Konstruktion und Sicherheitsbereiche vom Prüfer unter die Lupe genommen.

  • Leistungen für Hersteller
    • Prüfung nach dem Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) und nach weiteren internationalen Standards wie z. B. GOST-, ASTM- oder AS-Standards
    • Erstabnahme von Neuentwicklungen
    • Zertifizierung nach Sicherheitsstandards
  • Leistungen für Planer und Betreiber
    • Erstbesichtigungen vor Ort
    • Jährliche Inspektionen
    • 3/4- bis 1-Tages-Seminare mit Zertifikat für Spielplatzbetreiber,-planer, Architekten und Wartungspersonal
    • Mehrtägige Seminare zur Erlangung eines Zertifikates "Qualifizierter Spielplatzprüfer" nach DIN 79161-1 und -2 (vorher DIN SPEC 79161)
    • Stoßdämpfungsprüfung der Fallschutzböden (HIC-Prüfung) 

 

WAS KÖNNEN SIE SELBST FÜR DIE SICHERHEIT AUF IHREM SPIELPLATZ TUN?

Sichtkontrolle (wöchentlich bis täglich)
•  Müll und gefährlichen Abfall
•  Beschädigungen an den Geräten
•  Ungleichmäßig verteilten Fallschutz

Funktionskontrolle
•  Rüttelprobe (Stabilität)
•  Verschleiß und Beschädigungen
•  Service (Ausbesserungen)
•  Dokumentation


WIE HALTEN SIE IHREN SPIELPLATZ IN SCHUSS?

  • Mit einigen einfachen Schritten können Sie  die Lebensdauer der Anlage oft deutlich  verlängern. Der Tipp von TÜV SÜD: Diese  simplen Schritte kosten kaum Zeit und  sparen Ihnen vorzeitige Reparaturmaßnahmen!
  • Anlage reinigen
    Achten Sie auf eine regelmäßige Reinigung. Das Säubern großer Spielanlagen sollte in der warmen Jahreszeit erfolgen, sodass das Spielgerät nach der Reinigung gut abtrocknen kann.
  • Holz schützen
    Die regelmäßige Pflege von Holz ist sehr wichtig. Verzichten Sie dabei aber auf aggressive Fungizide! Verwenden sie zum Beispiel Naturöle – auch sie machen das Holz langlebiger und widerstandsfähiger, beachten Sie dabei die Vorgaben des Spielgeräteherstellers.
  • Gelenke nachschmieren

Ungeölte Gelenke sorgen nicht nur für ein unangenehmes Quietschen, sondern auch für einen wesentlich schnelleren Verschleiß der Geräte.  Dies verhindern Sie ganz einfach durch regelmäßiges Schmieren der  Geräte samt Gelenken. Auch hier sind die Vorgaben des Spielgeräteherstellers zu berücksichtigen.


WAS SOLLTEN SIE BEI DER SPIELPLATZGESTALTUNG BEACHTEN?

  • Natürliche Gestaltung
    Ein Spielplatz soll ein möglichst natürlicher Raum sein. Schaffen Sie eine naturnahe Umgebung – zum Beispiel durch kleine Hügel und Senken. Pflanzen Sie Büsche und Sträucher oder bieten Sie Baumstämme oder Felsen als Sitzgelegenheiten an.
  • Bereiche abtrennen
    Kinder haben ein eigenes Spielverhalten und benötigen Rückzugsorte. Darauf können Sie reagieren, indem Sie Ihren Spielplatz in mehrere Bereiche aufteilen, etwa durch Bepflanzung mit Hecken.
  • Farbenfrohe Optik
    Ein Spielplatz soll ein bunter Ort sein. Setzen Sie auf kräftige, helle Farben. Damit schaffen Sie ein kindgerechtes Design.

 

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