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Klimaanlagen regelmäßig warten

TÜV SÜD/Klimaanlage/Wartung

TÜV SÜD/Klimaanlage/Wartung

8. Februar 2024

Eine Klimaanlage ist für immer mehr Autobesitzer ein Muss, selbst in Klein- oder Kompaktfahrzeugen. Laut Kfz-Branche rüsteten die Hersteller im vergangenen Jahr mehr als 90 Prozent aller Neuwagen mit dem Komfortbauteil aus. Doch der Komfortgewinn kann in Ungemach umschlagen. „Moderne Klimaanlagen mit Pollen-, beziehungsweise Aktivkohle-Filter haben den Vorteil, dass sie die in den Innenraum strömende Außenluft gründlich reinigen“, erläutert Jürgen Lebherz von TÜV SÜD: „Das funktioniert jedoch nur bei einem einwandfreien, sauberen Filtersystem. Ansonsten können sich dort Keime oder Bakterien einnisten und die Luft im Auto regelrecht verpesten.“ Deshalb sollten Autobesitzer die Klimaanlage regelmäßig warten lassen. „Nicht in jeder Inspektionsvorgabe ist das vorgesehen“, weiß der TÜV SÜD-Fachmann „und gerade zum Frühjahr hin bieten viele Fachwerkstätten besondere Aktionen an.“

Lässt die Kühlleistung nach, kann fehlendes Kühlmittel die Ursache sein. Bei den wenigsten Modellen kann man selbst prüfen, ob der Füllstand korrekt ist, deshalb besser gleich die Werkstatt nachprüfen lassen. „Eine Inspektion der Klimaanlage schlägt mit ungefähr 70 Euro zu Buche“, schildert Lebherz seine Erfahrungen. Von Billigangeboten, vielfach zum Frühjahr hin beworben, hält der Fachmann wenig: „Da wird oftmals nur der Druck geprüft.“

Profis setzen bei der Neubefüllung der Anlage oft ein Kontrastmittel ein. „Eventuelle Leckagen lassen sich später so leichter orten“, erläutert der TÜV SÜD-Fachmann diese Vorgehensweise und empfiehlt, grundsätzlich sollte die Klimaanlage regelmäßig, auch bei mäßigen Temperaturen, mindestens zehn Minuten eingeschaltet werden. Das bewirkt eine ausreichende Schmierung des Systems; Verunreinigungen am Verdampfer werden durch ablaufendes Kondenswasser weggewaschen.

Wer sehr sorgfältig sein möchte und Schäden vorbeugen will, der schaltet die Kühlung bei laufendem Gebläse aus, kurz bevor er sein Auto parkt. Das verhindert Restfeuchtigkeit am Verdampfer und reduziert die Gefahr von Geruchsbildung. Allerdings: „In der Praxis kenne ich kaum jemanden, der das wirklich konsequent macht“, schmunzelt Lebherz.

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Pressekontakt: Vincenzo Lucá

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