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Antworten auf die wichtigsten Fragen zur MPU

TÜV SÜD Life Service

TÜV SÜD Life Service

12. Juli 2023

Ob im Beruf oder privat – viele sind auf ihren Führerschein angewiesen, um mobil und flexibel zu sein. Ist die Fahrerlaubnis aufgrund von Drängeln, Rasen oder Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss einmal weg, ist häufig die Teilnahme an einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) notwendig, um sie zurückzuerhalten. Andrea Häußler, Verkehrsexpertin und Mitglied der Geschäftsleitung der TÜV SÜD Life Service GmbH, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die MPU.

Was kommt bei der MPU auf mich zu?

Betroffene, die sich einer MPU stellen müssen, wissen meist nicht, was sie erwartet. TÜV SÜD Life Service bietet daher einen kostenlosen und unverbindlichen Online-Infoabend, bei dem innerhalb von 60 Minuten alle Fragen zu Ablauf und Formalitäten geklärt werden können.

Wie melde ich mich an?

Die zuständige Führerscheinstelle entscheidet für den Einzelnen, ob er sich einer MPU stellen muss. Der Betroffene muss dort angeben, wo er das Gutachten durchführen lassen will und mit der entsprechenden Stelle einen Termin zur MPU vereinbaren.

Wie läuft eine MPU ab?

Den ersten Teil der MPU bilden Fragebögen, die medizinische Fragen sowie Fragen rund um die Führerscheinsache enthalten. Sie dienen dazu, das Gespräch mit dem Arzt oder Psychologen vorzubereiten und dabei nichts Wesentliches zu vergessen. „Die Angaben, die dabei gemacht werden, werden natürlich genauso vertraulich behandelt wie alle anderen Ergebnisse der Untersuchung“, versichert Andrea Häußler.

Im Zuge der MPU kommen außerdem bestimmte Testverfahren zum Einsatz, die die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit sowie die Reaktionsgeschwindigkeit des Teilnehmenden erfassen. Der Umfang dieser Leistungstests hängt dabei auch von der Fragestellung an das Gutachten ab und ist daher nicht immer gleich.

Ein weiterer Bestandteil ist die medizinische Untersuchung, bei der sich ein Arzt einen Überblick über die gesundheitliche Vorgeschichte, eventuelle Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und das aktuelle Befinden verschafft. Die körperliche Untersuchung beschränkt sich auf die Faktoren, die bei der jeweiligen MPU-Fragestellung wichtig sind, und fällt bei Alkohol oder Drogen entsprechend umfangreicher aus als bei Punkten im Fahreignungsregister.

Im Fokus der Untersuchung steht das persönliche Gespräch mit dem Verkehrspsychologen. „Der Experte möchte erfahren, ob man sich mit den Ursachen der Verkehrsauffälligkeit auseinandergesetzt und Konsequenzen daraus gezogen hat. Es geht in diesem Gespräch nicht darum, sich zu rechtfertigen oder die Schuld von sich zu weisen“, so Andrea Häußler. „Auch erfundene Geschichten oder vorformulierte Aussagen sind in diesem Gespräch fehl am Platz – Glaubwürdigkeit spielt eine wichtige Rolle.“

Wie geht es danach weiter?

Nach der MPU bekommt der Teilnehmende das Gutachten per Post zugesandt. Darin ist neben dem endgültigen Ergebnis auch ausführlich aufgeführt, was in der Untersuchung besprochen und festgestellt wurde. Ist die MPU bestanden, muss das Gutachten nur noch bei der Führerscheinstelle abgegeben werden und einer mobilen Zukunft steht nichts mehr im Wege.

Infos über kostenfreie Online-Infoveranstaltungen gibt es hier: www.tuvsud.com/mpu-durchblicken

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Pressekontakt: Vincenzo Lucà

 

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