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So kommt der Baum sicher ins Wohnzimmer

TÜV SÜD/Weihnachtsbaum/Transport

TÜV SÜD/Weihnachtsbaum/Transport

6. Dezember 2023

Der Countdown für das Weihnachtsfest läuft. Laut dem Datenportal statista zogen im vergangenen Jahr rund 29,8 Millionen Weihnachtsbäume in deutsche Haushalte ein. Damit stieg der Absatz des traditionellen Grüns zur Weihnachtszeit auf ein Rekordhoch. Und so werden auch in den nächsten Wochen wieder Tannen und Fichten ins heimische Wohnzimmer transportiert, oftmals per Auto. Auf dem Weg dorthin gibt es nach Angaben des TÜV SÜD in München aber einiges zu beachten. „Ganz wichtig ist die Sicherung des Transportgutes“, sagt TÜV SÜD-Fachmann Alexander Bausch, „und egal, ob man das Weihnachtssymbol auf dem Autodach oder im Innenraum transportiert, der Baum sollte von einem Netz umgeben sein.“ Das zähmt die Zweige und verhindert Beschädigungen am Transportgut und -mittel.

„Bei einer Beförderung mit einem Trägersystem auf dem Autodach sollte der Christbaum mit der Spitze nach hinten ragen“, rät Alexander Bausch. So kann der Fahrtwind die Äste nicht abreißen. Hilfreich überdies ist es, unter dem Dachgepäckträger eine Decke zu befestigen, damit kleine, aus dem Netz hervorragende Äste nicht den Lack zerkratzen. Ragt das Weihnachtssymbol mehr als einen Meter über das Fahrzeugheck hinaus, muss der Baum mit einer roten Fahne (30 x 30 cm), einem Schild gleicher Größe oder einem roten Zylinder mit 35 cm Durchmesser, bei Dunkelheit mit einem roten Licht kenntlich gemacht werden. Zudem darf der Baum bei Wegstrecken unter 100 km maximal drei Meter über das Fahrzeugheck hinausragen und die Beleuchtung nicht verdecken. Geht die Reise weiter sind nur 1,5 Meter zulässig.

Wer seine vorweihnachtliche Ladung nicht verkehrssicher verstaut oder gegen Verrutschen sichert, muss mit einem Bußgeld von mindestens 20 Euro rechnen. Bei einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer droht sogar ein Punkt in Flensburg.

„Bei einem Transport im Innenraum ist ebenfalls auf eine korrekte Sicherung zu achten“, legt der TÜV SÜD-Fachmann Weihnachtsbaum-Käufern ans Herz. Falls möglich, werden die Fondsitze umgeklappt. Das untere Ende des Stammes sollte nach vorne Richtung Fahrer zeigen und direkt an die Rückenlehne anstoßen. Hier helfen neben der Befestigung mit einem Gepäcknetz die Rückenlehnen der Sitze. Bausch: „Ein Holzbrett zwischen Stamm und Lehne sorgt dafür, dass die Kräfte besser verteilt werden. Außerdem muss die Sicht des Fahrers beim Weihnachtsbaumtransport frei sein.“

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Pressekontakt: Vincenzo Lucà

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