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Hygiene von Raumlufttechnik-Anlagen (RLT-Anlagen)

Prüfzeichen

Geltungsbereich

Prüfung der Hygieneanforderungen klimatechnischer Produkte, RLT-Geräte (Hygiene).

Prüfgrundlage

Prüfgrundlage sind produktspezifische Normen und Prüfprogramme, sowie die TÜV SÜD-Anforderungen für die Besichtigung der Produktions- und Fertigungsstätten mit Überwachung. Die produktspezifischen Normen und Prüfprogramme sind auf dem Prüfzeichen ausgewiesen.

Erklärung von Aussagen, die Bestandteil des Prüfzeichens sein können:

  • Baumuster geprüft: Es bedeutet, dass das Produkt, die Komponente die in der Prüfgrundlage / Norm genannten Anforderungen erfüllt. Diese sind  i.d.R. technische Sicherheitsanforderungen und/oder Leistungsanforderungen.
  • Produktion überwacht: Die Aussage bestätigt, dass für die Vergabe des Prüfzeichens eine erstmalige und regelmäßige Überprüfung der Produktions- bzw. Fertigungsstätten erfolgreich durchgeführt wurde und der Überwachung unterliegt. Je nach Produkt und Prüfzeichen können auch Muster aus der Fertigung oder vom Markt für weitergehende Laborprüfungen entnommen werden.

Relevante Normen und Vorschriften

  •  DIN 1946-4: "Raumlufttechnik - Teil 4: Raumlufttechnische Anlagen in Gebäuden und Räumen des Gesundheitswesens". 
    Dieser Norm-Entwurf gilt für Planung, Bau, Abnahme und Betrieb raumlufttechnischer Anlagen (RLT-Anlagen) in Gebäuden und Räumen für das Gesundheitswesen, in denen medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Eingriffe an Personen vorgenommen werden, sowie in damit unmittelbar durch Türen, Flure und so weiter in Verbindung stehenden Räumen, zum Beispiel in: - Krankenhäusern; - Tageskliniken; - Arztpraxen (Eingriffsräume); -ambulanten Operationszentren/-einrichtungen; - Dialysezentren sowie Bereichen und Einrichtungen für interne und externe (Dienstleistungs-)Einheiten für die Aufbereitung von Medizinprodukten (ZSVA, vormals "Zentralsterilisationen"). 
  • VDI 6022-1: "Hygieneanforderungen an Raumlufttechnische Anlagen und Geräte".
    Die Richtlinie beschäftigt sich mit der Hygiene in Raumlufttechnischen Anlagen und Geräten, mit dem Ziel, die Raumluft mindestens nicht negativ zu beeinflussen. In der Richtlinie werden Anforderungen an die Planung, Errichtung und den Betrieb von RLT-Anlagen und RLT-Geräten und deren Komponenten formuliert.
  • DIN EN 13053: "Lüftung von Gebäuden - Zentrale raumlufttechnische Geräte - Leistungskenndaten für Geräte, Komponenten und Baueinheiten".
    Die Norm legt Anforderungen für zentrale raumlufttechnische Geräte (RLT-Geräte) in Nicht-Wohngebäuden als Gesamtheit fest und schreibt die Prüfung der Leistungskenndaten vor. Sie legt Anforderungen, Klassifizierung und Prüfung für Bauteile und Baueinheiten von Lüftungsgeräten fest. Bei vielen Bauteilen und Baueinheiten wird auf Produktnormen verwiesen; es werden jedoch auch Einschränkungen beziehungsweise Anwendungen für Normen festgelegt, die für spezielle Komponenten erarbeitet wurden. Die Norm gilt sowohl für Prüfungen in einem Labor als auch für Vor-Ort-Prüfungen. Sie ist sowohl für seriengefertigte als auch für maßgefertigte Luftbehandlungsgeräte
  • VDI 3803-1: "Raumlufttechnik - Zentrale Raumlufttechnische Anlagen - Bauliche und technische Anforderungen (VDI-Lüftungsregeln)"
    Die Richtlinie beschreibt Qualitätsanforderungen an zentrale Raumlufttechnische Anlagen und ist auf die baulichen und die technischen Anforderungen fokussiert. In der Neufassung der Richtlinie sind die geänderten internationalen Normen berücksichtigt und die Aspekte der Energieeffizienz umfangreicher beschrieben. Die Anforderungen an Technikzentralen sind nicht mehr Bestandteil dieser Richtlinie, siehe dazu VDI 2050.
  • SWKI VA 104-01: "Hygiene-Anforderungen an Raumlufttechnische Anlagen"
    Die Richtlinie gilt für alle raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen), die Räume oder Aufenthaltsbereiche in Räumen versorgen, in denen sich bestimmungsgemäß Personen mehr als 30 Tage pro Jahr oder regelmäßig länger als 2 Stunden je Tag aufhalten. Sie gilt für alle Anlagen und deren zentrale und dezentrale Komponenten (auch Aggregate wie z. B. Rückkühlwerke, die die Zuluftqualität beeinflussen). Die Richtlinie gilt nur dann auch für Abluftanlagen, wenn diese die Zuluftqualität durch Umluft beeinflussen können.

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