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Mit Sicherheit mehr Stauraum

TÜV SÜD/Dachboxen/Sicherheit

TÜV SÜD/Dachboxen/Sicherheit

29. Oktober 2026

Dachboxen bringen zusätzlichen Stauraum, den insbesondere Wintersportler gerne nutzen. Aber bei deren Einsatz ist einiges zu beachten. Entscheidend ist, dass Dachlast, Träger, Box und Ladung zusammenpassen. TÜV SÜD in München empfiehlt geprüfte, fahrzeugspezifische Trägersysteme, gut gesicherte Ladung und eine angepasste Fahrweise.

„Die maximal zulässige Dachlast für Pkw ist nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen“, weiß Ann-Christin Mainz von TÜV SÜD. Sie findet sich vielmehr in der Bedienungsanleitung und beträgt je nach Fahrzeugtyp üblicherweise zwischen 30 und 100 Kilogramm. Doch zu dem Inhalt addieren sich noch das Gewicht der Box – etwa 20 Kilogramm – und des Querträgers mit etwa fünf Kilogramm. Und das alles darf die Dachlast des Fahrzeugs nicht überschreiten.

„Inzwischen üblich braucht man einen speziell auf den jeweiligen Fahrzeugtyp abgestimmten Grundträger, der nur an den dafür vorgesehenen Befestigungspunkten am Auto sicher montiert werden darf“, erläutert ddieer TÜV SÜD-Fachfrau: „Nicht zuletzt dienen die typisierten Konstruktionen dazu, Lack- und Blechschäden am Fahrzeug zu vermeiden.“ Am besten gelingt der Aufbau zu zweit; empfindliche Dachbereiche lassen sich mit Handtüchern oder Decken schützen. Nach den ersten Kilometern sollten Box, Träger und Ladung erneut kontrolliert werden.

Welche Systeme passen, lässt sich meist online über die Herstellerseiten ermitteln. Orientierung bieten Prüfkennzeichen und Normen wie DIN 75302 oder ISO 11154. Unabhängig davon gilt Paragraf 22 StVO: Die Ladung muss so gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsungen oder Ausweichmanövern nicht verrutscht oder herabfällt. Deshalb sollte auch der Inhalt der Box mit Spanngurten fixiert werden.

Eine Dachbox verändert zudem das Fahrverhalten. Das Auto reagiert empfindlicher auf Seitenwind, etwa nach Waldstücken oder auf Brücken. Auch Höhenbegrenzungen an Parkplätzen, Einfahrten und Parkhäusern sollten Fahrer beachten. Durch Gewicht und Luftwiderstand steigt außerdem der Verbrauch; TÜV SÜD rät, etwa einen Liter mehr einzuplanen und auf deutschen Autobahnen möglichst nicht schneller als Tempo 130 zu fahren. Genaue Informationen dazu bis zu welcher Geschwindigkeit eine Dachbox zugelassen ist und in welchen Intervallen die Befestigungen überprüft werden sollten, findet man in der Anleitung der Dachbox.

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Pressekontakt: Vincenzo Lucá

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