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Das Auto wieder alltagsfit ausräumen

TÜV SÜD/Kofferraum/Ballast

TÜV SÜD/Kofferraum/Ballast

5. August 2025

Nach der Ferienfahrt heißt es, das Auto entrümpeln. Dachgepäckträger und Fahrradträger sollten nach der Urlaubsfahrt wieder ihren angestammten Platz im Keller oder im Regal in der Garage finden. „Denn der im Alltag überflüssige Extraaufbau auf dem Autodach kostet durch den erhöhten Luftwiderstand zusätzlich Sprit“, erinnert Alexander Bausch von TÜV SÜD, im Schnitt mindestens einen Liter Mehrverbrauch auf 100 Kilometer. Auch der Kofferraum sollte von unnützem Urlaubsballast befreit werden. Wer wochenlang noch die schwere Campingausrüstung im Kofferraum umherfährt, erhöht seinen Verbrauch ebenso unnötig.

Gewicht kostet Sprit, diese Rechnung kann man sogar für das althergebrachte Reserverad aufmachen. „Ein modernes Notrad wiegt mindestens sechs Kilo weniger“, kalkuliert Bausch und „der zulässige, komplette Austausch des Ersatzrads gegen ein Pannenset spart gar 16 Kilogramm bis 18 Kilogramm“. „Warum manche Pflegemittel für den Wagen wie Wachs, Politur und Shampoo chauffieren, statt sie in Garage oder Keller einzuquartieren, wissen sie wohl selbst nicht“, wundert sich TÜV SÜD-Fachmann immer wieder: „Hohe Temperaturen im Kofferraum tun diesen Utensilien nicht gut. Spraydosen werden bei hohen Temperaturen gar gefährlich.“ Höchst entbehrlich sind überdies Werkzeugkästen oder Ersatzteile an Bord.

„Einen Platz im Abstellregal sollte auch Reservekanister finden“, gibt der TÜV SÜD-Fachmann zu bedenken: „Die Tankanzeigen funktionieren sehr genau.“ Laut Gesetz darf man in Deutschland zwar bis zu 60 Liter Reserve mitführen, doch man sollte das Gefahrenpotenzial einer solchen Reserve nicht unterschätzen. Zudem müssen die Kanister der DIN-Norm 7274 oder 16904 entsprechen, und sie müssen dicht, fest verschließbar und bruchsicher sein. Nach etlichen Jahren des verborgenen Fristens im Kofferraum kann es da durchaus Defizite geben. In einigen Nachbarländern, etwa Luxemburg, sind zusätzliche Spritbehälter sogar verboten.

Auch massive Abschleppstangen oder ein umfangreicher Vorrat an Öl oder AdBlue sind eher entbehrlich. Wenig Gewicht und damit Einsparpotenzial besitzt in den meisten Fällen das serienmäßige Bordwerkzeug. Für den Austausch einer defekten Glühlampe reicht es in aller Regel und viel mehr kann selbst ein technisch versierter Automobilist unterwegs nicht reparieren.

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Pressekontakt: Vincenzo Lucá

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