ts-pr-banner-newsroom

Schlaf und Stopps

TÜV SÜD/Reisen mit Kindern

TÜV SÜD/Reisen mit Kindern

11. Juli 2023

Die Sommerferien stehen an. Laut einer aktuellen Studie der Tankstellenkette HEM (1388 befragte Personen über 18 Jahren) wollen 81 Prozent der Deutschen in dieser Zeit verreisen, 76 Prozent davon mit dem Auto. Meist wird Unabhängigkeit und Flexibilität als Motiv gegenüber anderen Transportmitteln genannt. Doch für so manchen Autourlauber hat die Wahl Tücken, weil sie solch lange Fahrten nicht gewöhnt sind. Laut einer Übersicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) ist jeder Vierte schon einmal am Steuer eingeschlafen. Müdigkeit am Steuer kann jeden treffen. Personen auf dem Weg in den Urlaub sind jedoch erfahrungsgemäß besonders gefährdet. Sie legen lange, häufig monotone Strecken zurück, bekommen oft vorher nicht genug Schlaf und sind teilweise während größerer Leistungstiefs unterwegs. „Deshalb heißt es vorbeugen“, legt Andrea Häußler von TÜV SÜD Autourlaubern ans Herz.

Diese Empfehlung gilt ebenfalls für kleine Reisende. Das Beste, was Kindern passieren kann ist, dass sie die Autofahrt einfach verschlafen und erst am Urlaubsziel aufwachen. Also eventuell schon nachts oder in den frühen Morgenstunden losfahren und Lieblingsstofftier sowie Kuscheldecke nicht vergessen. „Eine mehrstündige Autofahrt ist schließlich eine Ausnahmesituation für alle. Seinen Kindern zuliebe sollte man das Bewegungsbedürfnis der Youngster in seinen Fahrplan einbeziehen, so Häußler: „Planen Sie ausreichende Zwischenstopps ein und fahren Sie auch mal kurz von der Autobahn runter, um eine Wiese, einen Park oder ein Waldstück anzusteuern. Dort können die Kleinen dann ihre Bewegungsdefizit abreagieren und auch der Mensch am Steuer jenseits des Verkehrs verschnaufen.“

Grundsätzlich sollte die Autofahrt mit dem Nachwuchs gut vorbereitet sein. Das spart Zeit und Nerven. „Bei der Streckenkalkulation gilt es zu bedenken, wie man die größten Staustrecken umgehen kann. Hilfreiche Hinweise geben Warnungen per Navi, die Stauprognosen der Automobilclubs sowie Meldungen im Verkehrsfunk“, rät die TÜV SÜD-Expertin. So ist das Pausenbedürfnis kleinerer Urlauber größer als bei einem Erwachsenen. Wichtig ist neben Wann und Wo das Wie. Unter https://www.raststaetten.de können entsprechend zur eigenen Reiseroute Autobahnraststätten mit speziellem Kinderservice schon vorab ermittelt werden

Kinder sind auf Reisen ungeduldig und langweilen sich deshalb ziemlich schnell im Autofond. Daher ist Unterhaltung wichtig. Kuscheltiere, Hörbücher, Malvorlagen, Spiele oder Bücher sollten für die Kleineren bereitliegen, für die Älteren das Smartphone oder Tablet etwa, um einen Film zu schauen. „Immer wieder unterschätzt wird ein weiterer Wohlfühlfaktor“, schildert Häußler ihre Erfahrungen. Im Auto gibt es nur wenig Bewegungsspielraum und damit ist man mitunter der Sonne ungehindert ausgesetzt, was auf Dauer ziemlich unangenehm werden kann. Daher sollte man für Sonnenschutz sorgen. Rollos oder Sonnenschutzfolien können ganz leicht an die hinteren Seitenscheiben des Autos angebracht werden, die auf diese Weise eine Erhitzung durch die Sonneneinstrahlung minimal halten und das Auto nicht zur Hitzefalle werden lassen.

Download Pressemeldung

Pressekontakt: Vincenzo Lucà

pr-press-release
Mehr erfahren
pr-press-contact
Mehr erfahren
pr-about-tuev-sued
Mehr erfahren
pr-podcast
Mehr erfahren

Wie können wir Ihnen helfen?

WORLDWIDE

Germany

German