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Presse und Medien

Unglück in Brasilien - Dammbruch eines Rückhaltebeckens


TÜV SÜD ernennt João Elek zum Co-CEO seiner brasilianischen Gesellschaft

Die TÜV SÜD AG (TÜV SÜD) hat João Elek, einen erfahrenen brasilianischen Manager, zum Co-Chief Executive Officer (Co-CEO) der brasilianischen Gesellschaft des Unternehmens, TÜV SÜD Bureau de Projetos e Consultoria Ltda., ernannt. Er hat seine Arbeit als Co-CEO zum 1. April 2019 aufgenommen. Mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in nationalen und internationalen Organisationen, wird João Elek auch dabei helfen, TÜV SÜD durch die Untersuchungen interner Prozesse nach dem tragischen Dammbruch im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais zu begleiten.

Die Rolle des CEO der brasilianischen TÜV SÜD Gesellschaft hatte vorübergehend Marcelo Pacheco ausgeübt. Er wird die laufenden Geschäfte weiterhin als Co-CEO betreuen. Zuletzt war João Elek Chief Governance und Compliance Officer von Petróleo Brasileiro S.A. (Petrobras), Brasilien und Mitglied des unabhängigen firmeninternen Untersuchungssonderausschusses. Zuvor war er unter anderem als CFO und Investor Relations Director des brasilianischen Zellstoff- und Papierunternehmens Fibria, CEO von AT&T Brasilien und CFO der Citibank – Global Consumer Bank (Brasilien) tätig.

João Elek hat einen Bachelor-Abschluss in Elektrotechnik der Pontíficia Universidade Católica do Rio de Janeiro (PUC-Rio) sowie einen MBA der Federal University of Rio de Janeiro (UFRJ). Außerdem hat er am Executive Education Programm der Columbia University, USA teilgenommen. Seit 2012 ist João Elek Mitglied der Kommunikations- und Kapitalmarktkommission des Brasilianischen Instituts für Corporate Governance (IBGC).

Pressekontakt: Dr. Thomas Oberst


Statement vom 19. Februar 2019

Die TÜV SÜD AG (TÜV SÜD) begrüßt die Entscheidung der brasilianischen Regierung vom 18. Februar 2019, die Sicherheit für Abraumdämme zu erhöhen und / oder diese bis spätestens 2021 abzubauen. Wir unterstützen die Entscheidung, dass die Sicherheitsstandards während der Übergangszeit erhöht und umgesetzt werden müssen. Wir glauben, dass dies von größter Bedeutung ist. Es besteht jedoch eine erhöhte Unsicherheit darüber, ob das bestehende System der DCEs (Declaração de Condição de Estabilidade da Barragem) eine zuverlässige Aussage über die Stabilität von Dämmen liefern kann. Es ist inzwischen zweifelhaft, ob dieses System Menschen und Umwelt angemessen vor den ernsten Risiken, die durch Abraumdämme entstehen, schützen kann. In Anbetracht dieser Sicherheitsbedenken hat TÜV SÜD Bureau de Projectos e Consultoria LTDA Vale deshalb mitgeteilt, dass es nicht in der Lage ist, weitere DCEs und Berichte auszustellen, bis eine gründliche Überprüfung des Systems abgeschlossen ist. TÜV SÜD bietet Behörden und Institutionen seine uneingeschränkte Kooperation und Expertise an.

Mit der Unterstützung eigener und externer Experten führt TÜV SÜD eine Untersuchung interner Prozesse sowie möglicher Ursachen für den Dammbruch in Brumadinho durch. Für TÜV SÜD wäre es inakzeptabel, wenn Erklärungen entgegen besseren Wissens unterschrieben worden wären. Ein solches Verhalten würde gegen alle Regeln des Unternehmens sowie sein Selbstverständnis verstoßen.

Pressekontakt: Dr. Thomas Oberst

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