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Brücken-, Wandlauf- und Portalkrane

Technik

Wichtige Komponenten

Stromzuführung
Die Stromzuführung erfolgt bei Brückenkranen (Hochbahn) meist über Stromschienen mit Stromabnehmern. Bei Portalkranen erfolgt die Stromversorgung meist über biegsame Kabel, welche auf Trommeln aufgewickelt werden. Die Stromversorgung der Laufkatzen kann durch Stromschienen mit Stromabnehmern, aber auch durch biegsame Kabel mit Leitungswagen oder durch Hängekabel (die Schlaufen bilden) mit Kabelwagen erfolgen.

Steuerung
Brücken- und Portalkrane können von beweglichen oder fest montierten Krankabinen oder von Flur gesteuert werden. Auch eine Steuerung über Funk ist möglich.

Antriebe
Bei Brücken- und Portalkranen kommen überwiegend Drehstrom - Asynchronmotoren mit Kurzschluss- oder Schleifringläufern zum Einsatz.

Hubwerke
Das Hubwerk ist für das Heben und Senken der Last verantwortlich. Hubwerke sind mehrstufig, d.h. es sind verschiedene Hub- und Senkgeschwindigkeiten möglich. Bei großen Kranen kommen oft Hilfshubwerke zum Heben leichterer Massen zur Anwendung, sie arbeiten mit entsprechend höheren Hubgeschwindigkeiten.

Sicherheitseinrichtungen

Höchstlastsicherung
Verhindert das Heben einer Last, die größer als die maximal zulässige Traglast (Höchstlast) des Kranes ist.

Lastmomentbegrenzung
Die Lastmomentbegrenzung ist für den Bereich veränderlicher Traglast konzipiert. Sie kommt z.B. bei Portaldrehkranen (Auslegerkrane) zum Einsatz, da sich - entsprechend der Ausladung - die Tragfähigkeit des Kranes verändert.

Hubendschalter
Der Hubendschalter begrenzt die Hubhöhe der Hakenflasche nach oben. Damit wird verhindert, dass die Hakenflasche gegen die Laufkatze fahren kann.

Senkendschalter
Der Senkendschalter begrenzt die Bewegung der Hakenflasche nach unten. Durch den Senkendschalter wird gesichert, dass die kleinste notwendige Anzahl von Seilwindungen auf der Seiltrommel bleibt.

Netzanschlussschalter
Durch einen Netzanschlußschalter ist ein Kran komplett spannungsfrei zu schalten, d.h. Netzanschlußschalter müssen allpolig abschalten. Netzanschlußschalter müssen gegen unbefugtes oder irrtümliches Einschalten gesichert sein.

Anwendungsbereiche

Brücken-, Wandlauf- und Portalkrane sind elektrisch betriebene Krane. Sie können bis zu drei Bewegungen ausführen: Heben (und Senken), Katzfahren und Kranfahren. Die Anwendungsgebiete von Brücken-, Wandlauf- und Portalkranen sind abhängig von der Bauart, ihr Einsatzort ist vorrangig in Werkhallen, auf Lagerplätzen oder im Stückgut- und Schüttgutumschlag.

Bauarten

Brückenkrane

Brückenkrane sind Krane mit Ein- oder Zweischienenlaufkatzen, die eine Brücke zwischen den beiden Schienen bilden. Diese Brücke bewegt sich auf einer Hochbahn. Die Hochbahn steht entweder auf eigenen Stützen, oder auf Konsolen, die in die Hallenkonstruktion integriert sind. Nach der Art ihrer Konstruktion unterscheidet man Brückenkrane in Fachwerkausführung, mit Vollwandträger, Kasten- oder Profilträger. Sowohl die Kranbrücke als auch die darauf fahrende Laufkatze haben einen eigenen Fahrantrieb (Elekromotor). Nach Art der Steuerung können Brückenkrane als Krane mit fester Krankabine, beweglicher Krankabine, oder ohne Krankabine mit Flursteuerung eingeteilt werden. Auf einer Hochbahn können mehrere Brücken vorhanden sein, auf einer Brücke befindet sich in der Regel nur eine Laufkatze. Nach Art der Laufkatze unterscheidet man z.B. Krane mit einfacher Laufkatze, Drehscheibenlaufkatze, überkragender Katze, Drehlaufkatze, usw.

Brückenkran 
Brückenkran

Zweiträgerbrückenkran 
Zweiträgerbrückenkran

Portalkrane

Portalkrane sind Krane mit portalartigem Traggerüst. Die Schienen für die Fahrbewegung des Portals können ebenerdig (Vollportal), oder auf einer Seite ebenerdig und auf der anderen Seite als Hochbahn (Halbportal) verlegt sein.

Portalkran 
Portalkran

Halbportalkran 
Halbportalkran

Nach ihrer Konstruktion unterscheidet man Portalkrane in Fachwerkausführung, mit Vollwandträger, Kasten- oder Profilträger. Auf dem portalartigen Traggerüst befindet sich eine Laufkatze. Portal und Laufkatze haben einen eigenen Fahrantrieb (Elektromotor). Je nach baulichen Vorgaben bzw. Verwendungszweck sind verschiedene Portalformen und Ausführungen, sowie verschiedene Laufkatzformen möglich. Nach Art der Laufkatze unterscheidet man z.B. Krane mit einfacher Laufkatze, Drehscheibenlaufkatze, überkragender Katze, Drehlaufkatze, usw. Auch Portale mit fest aufgesetztem Auslegerkran sind möglich. Portalkrane können nach Art der Steuerung als Krane mit fester Krankabine, beweglicher Krankabine, oder ohne Krankabine mit Flursteuerung eingeteilt werden.

Vorschriften

ProdSG:
Produktsicherheitsgesetz

2006/42/EG:
Richtlinie 2006/42/EG - Maschinenrichtlinie

BetrSichV:
Betriebssicherheitsverordnung

  • BGG 905 Prüfung von Kranen

  • BGV D6 Krane

  • BGV D8 Winden, Hub- und Zuggeräte

  • DIN 15019 Teil 1 Krane - Standsicherheit für alle Krane außer gleislosen Fahrzeugkranen und außer Schwimmkranen

  • DIN 15020 Hebezeuge - Grundsätze für Seiltriebe

  • DIN EN 12385 Drahtseile aus Stahldraht

  • DIN EN 13001 Krane - Konstruktion allgemein

  • DIN EN 13155 Krane - Lose Lastaufnahmemittel

  • DIN EN 15011 Krane - Brücken- und Portalkrane

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