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Zertifizierte Netzbetriebsführung

Prüfzeichenübersicht

ISO TS 22163 PruefzeichenZertifizierung:
Managementsystemzertifizierung

Prüfungsgrundlage:
TÜV SÜD eigener Standard/Prüfkatalog "Zertifizierte Netzbetriebsführung" für die Zertifizierung eines Managementsystems für Leitstellensicherheit.

Standard-Normgeber: 
TÜV SÜD Management Service GmbH

 

Was beinhaltet der Standard „Zertifizierte Netzbetriebsführung“?

Der Anforderungskatalog legt die Anforderungen an das Managementsystem für Leitstellensicherheit eines Netzbetreibers fest. Hierzu zählen u. a.:

  • Der Netzbetreiber verfügt über den Nachweis, dass er sich intensiv um eine hohe Versorgungsqualität und -sicherheit bemüht und für einen dementsprechend ordnungsgemäßen Betrieb der Netzleitstelle sorgt.
  • Leitstellensicherheitsmanagementsystem versteht die Sicherheit im Sinne von Ausfallsicherheit der Stromversorgung, d. h. die kontinuierliche Versorgung aller eigenen Netzkunden in ausreichender Qualität.
  • Der aktuelle Stand der Technik wird eingehalten. Mindestanforderungen an Funktionalität und Ausstattung der Netzleitstelle sowie an Ausbildung des Personals werden erfüllt, die Prozesse sind beschrieben und beherrscht, ein effektives, methodengestütztes Risikomanagement existiert.
  • Die weitere Verbesserung des Managementsystems wird kontinuierlich vorangetrieben, wobei Sicherheit und Verfügbarkeit im Mittelpunkt stehen.
  • Was bedeutet „Zertifizierung“ bzw. Vergabe eines Prüfzeichens für „Zertifizierte Netzbetriebsführung“ durch die TÜV SÜD Management Service GmbH?
    • Der Kunde hat sich einer freiwilligen Prüfung (Audit) anhand festgelegter Kriterien (Prüfgrundlage) unterzogen.
    • Ein Zertifikat bzw. die Erlaubnis zur Nutzung eines Prüfzeichens wird nur dann erteilt, wenn im Rahmen der Prüfung keine wesentlichen Abweichungen gegenüber den Anforderungen der Prüfgrundlage festgestellt werden konnten.
    • Zertifikate bzw. Prüfzeichen werden zeitlich begrenzt vergeben. Eine Überprüfung der Gültigkeit einzelner Zertifikate ist in der Zertifikatsdatenbank der TÜV SÜD Management Service GmbH möglich.
    • Die Zertifizierung erfordert zur Aufrechterhaltung jährliche, angekündigte Prüfungen mit positivem Ergebnis.
    • Unangekündigte Prüfungen sind anlassbezogen möglich.
  • Wie wird geprüft?

    Folgende Prüfmethoden werden von unabhängigen und qualifizierten Experten (Auditoren) angewendet:

    • Dokumentenprüfung:
      Bewertung der Dokumentation des Unternehmens zur systematischen Regelung aller Abläufe, die für das Leitstellensicherheitsmanagementsystem eine Bedeutung haben und im Anforderungskatalog spezifiziert sind.
    • Vor-Ort-Audit:
      Überprüfung der Umsetzung dieser Regelungen in der Praxis durch Interviews beim Kunden vor Ort. Stichprobenartige Überprüfung der Abläufe anhand von Nachweisen wie z. B Besprechungsprotokolle, Qualifizierungsnachweise, Auswertungen, Fehleranalysen, Risikoanalysen. Darüber hinaus Begehung der Netzleitstelle mit Befragung des Leitstellenpersonals.
  • Was kann eine Zertifizierung nach dem Standard „Zertifizierte Netzbetriebsführung“ nicht leisten?
    • Es handelt sich hierbei nicht um eine Produktzertifizierung. Eine Aussage zur Qualität eines Produkts oder einer Dienstleistung des zertifizierten Kunden wird somit nicht getroffen. Eine Zertifizierung nach „Zertifizierte Netzbetriebsführung“ bedeutet nicht, dass das Unternehmen ein höherwertiges Produkt herstellt oder eine höherwertige Dienstleistung anbietet.

    Die Zertifizierung gewährleistet nicht eine absolute Ausfallsicherheit der Stromversorgung.

Wissenswert

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