Ist das eine gute Idee?
Ist das eine gute Idee?
Der Verlust des Führerscheins aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum kann erhebliche persönliche und berufliche Konsequenzen haben. Um Ihre Fahrerlaubnis zurückzubekommen, ist die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) in vielen Fällen unumgänglich.
Doch ist es möglich, die MPU ohne Vorbereitung zu bestehen? Leider ist die Antwort ernüchternd: Die Chancen sind äußerst gering.
► Die Erfolgschancen, die MPU ohne Vorbereitung zu schaffen, sind äußerst gering.
► Ein negatives Gutachten verlängert die Zeit, bis Sie wieder fahren können und verursacht zusätzliche Kosten.
► Gutachtende erkennen schnell, ob sich jemand vorbereitet hat.
► Eine Selbstvorbereitung ist theoretisch möglich, jedoch oft nicht ideal.
► Ein Vorbereitungskurs hilft, das eigene Fehlverhalten zu reflektieren und sich persönlich weiterzuentwickeln.
Die Erfolgschancen, die MPU ohne Vorbereitung zu bestehen, sind sehr gering. Nur 10-15 % der Teilnehmenden ohne Vorbereitung schaffen die MPU. Ein negatives Gutachten ist ärgerlich und verlängert die Zeit, bis Sie wieder fahren können. Außerdem wird es durch die Kosten für die Wiederholung teurer.
Gutachtende merken in der Regel schnell, ob sich jemand mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Unvorbereitete Kandidat*innen wirken oft unsicher oder wenig reflektiert. Eine gute Vorbereitung, sei es durch Eigeninitiative oder einen professionellen Kurs, macht sich in der Regel positiv bemerkbar. Ein absolvierter Vorbereitungskurs kann hilfreich sein, ist aber keine Voraussetzung für eine überzeugende Begutachtung.
Ja, eine MPU ohne Vorbereitungskurs ist möglich, jedoch oft nicht ideal. Ohne die professionelle Unterstützung eines Kurses kann es schwierig sein, sich effektiv vorzubereiten.
Die MPU, im Volksmund leider oft noch als „Idiotentest“ bezeichnet, stellt für viele Betroffene eine große Herausforderung dar. Die folgenden Zahlen zeigen deutlich, wie stark sich eine gezielte Vorbereitung auf das Ergebnis auswirkt:
► Gesamtdurchfallquote:
Etwa 39 % der Teilnehmenden bestehen die MPU nicht. Das bedeutet, rund 61 % erhalten ein positives Gutachten.
► Durchfallquote ohne Vorbereitung:
Wer versucht, die MPU ohne Vorbereitung zu schaffen, hat nur geringe Chancen: Nur 10-15 % bestehen, was einer Durchfallquote von 85-90 % entspricht.
► Durchfallquote mit Vorbereitungskurs:
Mit professioneller Vorbereitung, etwa durch spezielle Kurse, steigt die Erfolgsquote deutlich: 85-95 % bestehen, die MPU-Durchfallquote sinkt auf nur 5-15 %.
Diese Zahlen machen klar: Wer sich nicht vorbereitet, geht ein hohes Risiko ein. Eine strukturierte Vorbereitung ist in den meisten Fällen entscheidend für ein positives MPU-Gutachten.
Quellen:
bASt: Eigene Erhebung zur MPU-Begutachtung - Rehabilitationsverlauf verkehrsauffälliger Kraftfahrer
ADAC: Autorecht aktuell – Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung
| Durchfallquote insgesamt | Durchfallquote ohne Vorbereitung | Durchfallquote mit Vorbereitungskurs |
|---|---|---|
| 39 % | ca. 65 % | ca. 5–15 % |
Es gibt verschiedene Gründe, warum Kandidat*innen ohne Vorbereitung die MPU nicht bestanden haben. Besonders häufig sind jedoch diese Ursachen:
► Mangelnde Kenntnisse der Anforderungen:
Viele wissen nicht genau, was bei der MPU auf sie zukommt. In einem Vorbereitungskurs lernen Sie, wie Sie sich am besten verhalten und worauf es ankommt.
► Fehlende Selbstreflexion:
Ein wichtiger Bestandteil des sogenannten „Idiotentests“ ist die Fähigkeit, das eigene Fehlverhalten zu erkennen und zu reflektieren. Ohne professionelle Unterstützung fällt das vielen schwer.
►Unrealistische Erwartungen:
Manche Kandidat*innen glauben, dass sie die MPU ohne Vorbereitung schaffen können. Das ist oft nicht der Fall.
Eine nicht bestandene MPU ist zwar ärgerlich, aber kein Beinbruch. Sie können die Begutachtung unbegrenzt oft wiederholen und haben keine Sperrfrist.
Damit es beim nächsten Mal klappt, sollten Sie sich aber unbedingt die Zeit nehmen, um aus dem Ergebnis zu lernen:
► Werten Sie das Gutachten aus, am besten gemeinsam mit erfahrenen Verkehrspsycholog*innen.
So erfahren Sie, warum es nicht geklappt hat und was Sie verbessern müssen.
► Bereiten Sie sich auf die Wiederholung vor.
Arbeiten Sie gezielt an den Schwächen, die das Gutachten aufgezeigt hat.
► Stellen Sie den neuen Antrag erst, wenn Sie sich gründlich vorbereitet haben.
Nur so wirken Sie bei der MPU glaubhaft und überzeugen Gutachtende
✓ Schneller bestehen:
Eine professionelle und seriöse Vorbereitung erhöht die Chancen, die Untersuchung beim ersten Mal zu bestehen. Die Erfolgsquote steigt auf über 80 %.
✓ Geld sparen:
Eine Wiederholung kostet nicht nur Nerven, sondern auch eine Menge Geld. Neben der Begutachtung selbst müssen Sie auch die Abstinenznachweise verlängern oder neu beantragen.
✓ Unterstützung von Experten:
In einem MPU-Vorbereitungskurs werden Sie von geschulten Verkehrspsycholog*innen begleitet. Sie werden individuell auf die Begutachtung vorbereitet und können Fragen stellen.
Ob mit oder ohne Vorbereitungskurs: Wir von TÜV SÜD stehen Ihnen bei allen Fragen rund um die MPU zur Seite. Wir sind Deutschlands größter Anbieter für die MPU-Vorbereitung mit über 25 Jahren Erfahrung.
Wenn Sie sich für einen gezielten Vorbereitungskurs entscheiden, haben wir das passende Angebot. Bei uns profitieren Sie von:
► Persönlicher Beratung durch über 60 Verkehrspsycholog*innen (Diplom/Master)
► Flexiblen Modulen – online oder vor Ort
► Anerkanntem Qualitätsstandard für mehr Sicherheit bei der MPU
Kontaktieren Sie uns jetzt, um schnell und sicher zu bestehen!
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Machen Sie die MPU nicht ohne Vorbereitung. Das erhöht Ihre Erfolgschancen und hilft, sich selbst besser zu verstehen. Die MPU bietet Ihnen die Chance, sich persönlich weiterzuentwickeln und Ihre Fahreignung wiederherzustellen. Bereiten Sie sich daher sorgfältig vor.
Sie haben verschiedene Möglichkeiten, sich auf die MPU vorzubereiten. Hier erfahren Sie wie.
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