Fortschritt braucht Ziele und Transparenz
Fortschritt braucht Ziele und Transparenz
Wir finden: Nur wer sich konkrete und messbare Ziele setzt, kommt weiter. Hier zeigen wir einen Auszug aus unserem Zielsystem mit den wichtigsten Zielen pro Bereich. Mit welchen Maßnahmen wir diese Ziele erreichen wollen, können Sie in den einzelnen Themenbereichen auf dieser Webseite sowie in unserem Nachhaltigkeitsbericht nachlesen.
Um unsere Ziele zu erreichen, ist es wichtig, dass unsere Leistungen und Fortschritte transparent und nachvollziehbar sind. Unsere Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit dokumentieren und kommunizieren wir auf umfassende Art und Weise. Denn wir wollen die Zukunft mitgestalten. Wir beteiligen uns an unter anderem folgenden Initiativen und Programmen, um für Transparenz und Vergleichbarkeit zu sorgen. Darüber hinaus beteiligen wir uns an weiteren branchen- oder standortbezogenen Ratings wie NQC (SAQ-Fragebogen) und IntegrityNext.
Dass wir auf unserem Weg zu nachhaltigerem Wirtschaften gute Fortschritte machen, zeigen die Ergebnisse des Sustainability Ratings von EcoVadis. Demnach gehören wir im Jahr 2025 zu den besten 1 % der Unternehmen im Bereich Prüfung, Inspektion und Zertifizierung (TIC). Mehr erfahren
TÜV SÜD bekennt sich als einziges deutsches Prüfdienstleistungsunternehmen zu Netto-Null gemäß dem SBTi Net-Zero Standard. Das Emissionsreduktionsziel bis 2030 sowie das Net-Zero-Klimaziel 2050 wurden von der Klimaschutz-Initiative validiert. Damit steht die Klimaschutz-Strategie von TÜV SÜD im Einklang mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft und dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens.
Kurzfristiges Ziel: TÜV SÜD hat sich verpflichtet, bis spätestens 2050 Net-Zero, also Netto-Null-Treibhausgasemissionen, entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 1, 2 und 3) zu erreichen. TÜV SÜD verpflichtet sich, die absoluten Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen bis 2030 um 42 % gegenüber dem Basisjahr 2023 zu reduzieren. Außerdem sollen die absoluten Scope-3-Treibhausgasemissionen aus gekauften Waren und Dienstleistungen, Kapitalgütern, vorgelagerten Transport- und Vertriebsaktivitäten sowie Geschäftsreisen innerhalb desselben Zeitraums um 25 % reduziert werden.
Langfristig verpflichtet TÜV SÜD sich, die absoluten Treibhausgasemissionen in Scope 1,2 und 3 bis 2050 um 90 % gegenüber dem Basisjahr 2023 zu reduzieren, um das SBTi Net-Zero Ziel zu erreichen. Dann noch entstehende Emissionen sollen nachträglich aus der Atmosphäre entnommen werden.

Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine gemeinnützige Organisation und betreibt ein globales System zur Offenlegung von Umweltauswirkungen. CDP erhebt klima- und umweltrelevante Daten und Informationen von Unternehmen anhand eines Fragebogens. Ziel ist es, mithilfe einheitlicher Abfragen unternehmerischen Umweltschutz messbar und vergleichbar zu machen und zu fördern.
Mit unseren Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit unterstützen wir auch die im Jahr 2015 verabschiedeten Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals; SDGs) der Vereinten Nationen. Folgende SDGs haben für unser Unternehmen besondere Relevanz:
Der Klimapakt Münchner Wirtschaft ist eine Initiative des Referats für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München gemeinsam mit 16 Münchner Großunternehmen sowie drei Kooperationspartnern, die gemeinsam einen wirksamen und verbindlichen Beitrag zur Klimaneutralität Münchens bis 2035 leisten wollen. Die Unternehmen bilden mit der Landeshauptstadt München ein starkes Netzwerk, um gemeinsam Klimaschutzprojekte umzusetzen. Damit sind sie Vorbild für weitere Unternehmen in der Region und in Deutschland. Der Klimapakt 3 unter dem Motto „verbindlich. wirksam. sichtbar.“
TÜV SÜD ist seit 2017 Unterzeichner der Charta der Vielfalt e.V. und setzt sich aktiv für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein, damit alle Beschäftigen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft. Die Charta der Vielfalt e.V. ist die größte Initiative zur Förderung von Diversity in Unternehmen und Institutionen Deutschlands.
Wir sind bereits seit 2009 mit dem Audit berufundfamilie in Deutschland zertifiziert. Ein wichtiges Ziel ist es, neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den Frauenanteil bei Fachkräften, aber auch in Führungspositionen deutlich zu erhöhen.