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Häufige Fragen zu häufigen Mängeln bei Dächern

FAQ

Frage:

Weisen flache Dächer in Holzbauweise häufige, spezifische Mängel auf?

Antwort:

Auffallend häufig weisen Flachdächer mit Hölzern innerhalb des Dämmquerschnitts Mängel und Schäden auf, wenn sie ohne Hinterlüftung errichtet wurden. Unter bestimmten baubegleitenden Umständen oder bei teilweise nur kleinen Mängeln an der Dampfbremse kann ein Dominoeffekt eine beschleunigte Feuchteentwicklung innerhalb der Konstruktion bewirken mit der Folge von Schimmel und Fäulnis. Ursache sind eine erhöhte Flankendiffusion, Konvektion, Baufeuchte und Strahlungseffekte, wenn keine Austrocknungsmöglichkeit nach unten z. B. mit feuchtevariablen Folien vorhanden ist. Dabei sind häufig mehrere Gewerke wie beispielsweise Planung, Dachdecker, Trockenbauer und Installateure beteiligt. Das Baubegleitende Qualitätscontrolling von TÜV SÜD zeigt im Zuge der Projektabwicklung rechtzeitig die Schwachstellen und Mängel auf.

 

  

Frage:

Sind Pfützen auf Flachdächern oder Dachterrassen ein Mangel?

Antwort:

Das kommt darauf an. Bei üblichen Flachdächern mit vergleichsweise geringem Gefälle von ca. 2% bis 5% ist aufgrund von zulässigen Bautoleranzen und Nahtüberdeckungen der Dichtungsbahnen leichte Pfützenbildung unvermeidbar und kein Mangel. Flachdächer ohne Gefälle weisen nachvollziehbar immer Pfützen auf. Wenn ansonsten die Technik darauf abgestimmt ist und die Dichtbahnen entsprechend hochwertig sind, tangiert dies in diesem Sinne weder die Dauerhaftigkeit noch die Gebrauchstauglichkeit. Anders ist dies u. U. bei einer Dachabdichtung bei genutzten Dachbereichen wie beispielsweise Dachterrassen zu beurteilen. Da z. B. die Unterkonstruktion einer Holzterrasse durch stehendes Wasser geschädigt werden kann, wäre dies als Mangel zu beurteilen, gleichsam wenn Mücken oder entsprechende Algenbildung stören. Bei genutzten Dachbereichen sind auch optische Beeinträchtigungen eine weitere Beurteilungsgrundlage. Bei dieser differenzierten Beurteilung weist TÜV SÜD im Zuge eines Baubegleitenden Qualitätscontrolling bereits vorbeugend auf Mängel hin.

 

 

Frage:

Führen undichte Stellen einer Dampfsperre immer zu Schäden und kann man diese nachträglich lokalisieren?

Antwort:

Gleichwohl durchaus manche Dachkonstruktionen fehlertoleranter sind (z. B. hinterlüftete Konstruktionen), entstehen durch nicht dicht ausgeführte Anschlüsse nahezu immer Beeinträchtigungen und Qualitätsminderungen. Weil mehrere Gewerke wie beispielsweise Planung, Dachdecker, Trockenbauer und Installateure bei der Erstellung der Anschlüsse zusammenarbeiten, bedürfen diese Bauteile einer besonderen Überwachung im Rahmen eines Baubegleitenden Qualitätscontrollings. Nachträglich kann TÜV SÜD undichte Anschlüsse einer Dampfbremse einer bereits hergestellten Dachkonstruktion durch ein Unterdruckverfahren bei gleichzeitiger Thermografie lokalisieren.

 

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