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Häufige Fragen zum Fenstereinbau

FAQ

Frage 1:

Wie sind Fenster am Bauwerk zu befestigen?

Antwort 1:

Fenster sind so am Bauwerk zu befestigen, dass alle auf das Fenster einwirkenden Kräfte schadfrei in das Bauwerk eingeleitet werden können und andererseits keine Kräfte aus dem Bauwerk auf das Fenster übertragen werden. Das Fenster muss sich in Fensterebene frei bewegen können damit temperaturbedingte Maßänderungen kräftefrei stattfinden können. Die Ausführung der Befestigung ist abhängig von der konkreten Einbausituation des Fensters in der Wandebene sowie den vorhandenen Wandbaustoffen und Rahmenprofilen der Fenster. Die Befestigungsmittel sind unter Berücksichtigung der jeweiligen materialspezifischen Kennwerte zu planen und einzubauen. Die Abstände der Befestigungen untereinander dürfen bei Aluminium- und Holzfenstern maximal 80 cm und bei Kunststofffenstern maximal 70 cm betragen. Von Rahmenecken, Pfosten und Riegeln darf der Abstand der Befestigungen von der Rahmeninnenseite aus gemessen maximal 10-15 cm sein. Ansonsten müssen Rahmen gewählt werden, die größere Befestigungsabstände leisten können.

 

 

Frage 2:

Wie sind die Anschlussfugen der Fenster an das Bauwerk auszuführen?

Antwort 2:

Die Anschlussfugen der Fenster an den Baukörper erfüllen die Funktion der Trennung zwischen Innen- und Außenklima, des Schallschutzes gegen Außenlärm, des Feuchteschutzes innerhalb der Fuge und des Wetterschutzes im Bereich der Fassadenebene. Die Ausbildung der Fuge muss unter Beachtung der vorhandenen Fassadenkonstruktion und der Fensterprofile detailliert geplant werden. Die äußere Fensteranschlussfuge muss dabei schlagregendicht hergestellt und die innere Fensteranschlussfuge (bautechnisch) luftdicht ausgebildet werden. Durch diese Maßnahmen wird verhindert, dass von außen Niederschlagswasser in die Konstruktion eindringt und von innen Wasserdampf aus der Raumluft konvektiv in die Fuge gelangt und dort zu Schäden führt.

 

 

Frage 3:

Was ist bei absturzsichernden Verglasungen zu beachten?

Antwort 3:

Absturzsichernde Verglasungen müssen grundsätzlich gegenüber statischen Belastungen und Stoßbelastungen nachgewiesen werden. Dies gilt auch für die entsprechenden Verankerungen des Bauteils am Bauwerk. Der entsprechende statische Nachweis muss in der Gebäudedokumentation vorhanden sein. Der Einbau absturzsichernder Elemente muss von fachkundigem und geschultem Personal bei Anwesenheit eines fachkundigen Bauleiters erfolgen.

 

 

Frage 4:

Wie muss die Oberfläche der Fensterlaibungen ausgebildet sein, um die Fenster fachgerecht an das Bauwerk anzuschließen?

Antwort 4:

Die Laibungsoberfläche muss vor Ort so vorbereitet werden, dass die für die Abdichtung der Anschlussfugen vorgesehenen Materialien fachgerecht appliziert werden können. Dazu ist es erforderlich, dass Fugen oberflächenbündig geschlossen sind, gegebenenfalls ist ein Glattstrich auf der Laibung-Oberfläche erforderlich. Beim Einbau der Abdichtungsstoffe sind die Vorgaben der Hersteller hinsichtlich Oberflächeneigenschaften, Oberflächenvorbereitung und sonstiger Verarbeitungsbedingungen zu beachten.

 

 

Frage 5:

Bei welchen Fugenbreiten können vorkomprimierte Dichtbänder eingebaut werden?

Antwort 5:

Von den Herstellern werden vorkomprimierte Dichtbänder für verschiedene Fugenbreiten angeboten. Beim Einbau von vorkomprimierten Dichtbändern ist somit zu beachten, dass sie für die vorhandene Fugenbreite geeignet sind. Wichtig ist, dass die Fugenbreite über die gesamte Fugenlänge weitgehend gleichbleibend ist. Der erforderliche Kompressionsgrad des Dichtbandes muss über die gesamte Fugenlänge gewährleistet sein.

 

 

Frage 6:

Müssen Fenster grundsätzlich auf Klötzen gelagert werden und wenn ja, wie müssen diese Klötze angeordnet werden?

Antwort 6:

In Fensterebene wirkende Kräfte (vertikale Kräfte) werden bei in der Fensterlaibung angeordneten Fenstern über Klötze in das Bauwerk eingeleitet. Bei vor der Rohbauebene angeordneten Fenstern erfolgt die Lasteintragung der vertikalen Kräfte über entsprechend dimensionierte Metallwinkel oder Konsolen. Die Klötze sind unterhalb des unteren Rahmenprofils im Bereich der Rahmenecken und unterhalb von Pfosten anzuordnen. Die Breite der Klötze ist entsprechend der Breite der Rahmenprofile derart auszuwählen, dass sie nicht über die Profiloberflächen herausragen. Das Material der Klötze muss dauerhaft formstabil und feuchteresistent sein und eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen. Bewährt haben sich hierbei Kunststoffkeile oder entsprechend beständige Holzkeile.

 

 

Frage 7:

Was ist bei elektrischen Rollläden im zweiten Rettungsweg zu beachten?

Antwort 7:

Um den 2. Rettungsweg im Brandfall und bei Stromausfall nutzen zu können, müssen elektrische Rollläden im 2. Rettungsweg eine Einrichtung besitzen die das Öffnen der Rollläden bei Stromausfall ermöglicht. Dies kann zum Beispiel eine zusätzlich zum Motor angeordnete Kurbel sein.

 

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