Wählen Sie ein anderes Land, um sich über die Services vor Ort zu informieren

//Land auswählen

Häufige Fragen zur Barrierefreiheit

FAQ

Frage:

Entspricht eine schwellenlose Türausbildung auch einer barrierefreien Türausbildung?

Antwort:

Nein, zusätzlich zur Schwellenlosigkeit fordert eine barrierefreie Türe u. a. auch ausreichende Bewegungsflächen.

 

 

Frage:

Wo finde ich Informationen zur Barrierefreiheit?

Antwort:

DIN 18040 (Teil 1 – 3) gibt vor, wie die Barrierefreiheit umzusetzen ist, die jeweiligen Landesbauordnungen regeln den Umfang der Umsetzung.

 

 

Frage:

Was verbirgt sich hinter dem Schutzzielkonzept der DIN 18040?

Antwort:

Die Norm definiert Schutzziele und gibt eine Möglichkeit vor, wie diese eingehalten werden können, lässt aber auch andere Möglichkeiten zur Umsetzung dieser Schutzziele zu.

 

 

Frage:

Wird die Barrierefreiheit in allen Bundesländern gleich umgesetzt?

Antwort:

Nein, da Bauen Ländersache ist, setzt jedes Bundesland die Barrierefreiheit mit eigenen Rahmenbedingungen um. Diese können zwischen den einzelnen Bundesländern stark abweichen.

 

 

Frage:

Dürfen barrierefreie Austritte zu Freisitzen Schwellen haben?

Antwort:

Nein, gem. DIN 18040-2 sind diese u. a. nur dann barrierefrei, wenn Sie schwellenlos und ohne Anschlag ausgeführt sind. Da die Norm in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich eingeführt und auch interpretiert wird, sind hierzu Abweichungen nicht unüblich.

 

 

Frage:

Dürfen barrierefreie Türen Schwellen haben?

Antwort:

Grundsätzlich dürfen Türen keine Schwellen haben. Nur sofern sie technisch unabdingbar sind, d. h. planerisch keine andere Möglichkeit gegeben und auch kein geeignetes Produkt auf dem Markt zu finden ist, sind Schwellen bis maximal 2 cm zulässig. Ggf. ist eine Einzelfallbetrachtung erforderlich.

 

 

Frage:

Widerspricht eine schwellenlose Hauseingangstüre o. ä. nicht der Abdichtungsnorm oder der Flachdachrichtlinie?

Antwort:

Nein, auch die Abdichtungsnorm (hier: DIN 18531) sowie die Flachdachrichtlinie lassen unter entsprechenden Randbedingungen schwellenlose Türen zu.

 

 

Frage:

Sind privatrechtliche Abweichungen von der Barrierefreiheit zulässig?

Antwort:

Die Barrierefreiheit ist öffentlich-rechtlich in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt. Entsprechend sind privatrechtliche Abweichungen mit einem niederen Standard als in der Bauordnung geregelt, nicht ohne weiteres möglich.

 

 

Frage:

Ist zur Umsetzung der Barrierefreiheit grundsätzlich eine Bedienhöhe von 85 cm einzuhalten?

Antwort:

Nein, sowohl die Norm selbst, als auch die Landesbauordnungen lassen Abweichungen zu. Grundsätzlich ist hier der jeweilige Nutzerkreis zu betrachten.

 

 

Frage:

Dürfen Bewegungsflächen, z. B. in Bädern, überlagert werden?

Antwort:

Grundsätzlich lässt die DIN 18040 die Überlagerung von Bewegungsflächen unter bestimmten Randbedingungen in Bädern zu.

 

 

Frage:

Ist eine Flurbreite von 120 cm in Wohngebäuden bei gemeinschaftlichen Fluren ausreichend?

Antwort:

Bis zu einer Länge von 15 m sind Flurbreiten von 120 cm zulässig, sofern keine Richtungsänderung vorhanden und zumindest einmalig eine Rangierfläche von 150 x 150 cm vorhanden ist. Achtung: Unabhängig davon ist vor Türen, die barrierefrei zu nutzen sind, eine Bewegungsfläche von 150 x 150 cm zwingend erforderlich!

 

 

Frage:

Ist eine lichte Türbreite von 80 cm für Rollstuhlfahrer ausreichend?

Antwort:

Jein, Rollstuhlfahrer können durch eine Türe mit 80 cm lichter Breite gelangen. Für eine uneingeschränkte Rollstuhlnutzung sind nach DIN 18040 jedoch mindestens 90 cm lichte Breite erforderlich.

 

Wie können wir Ihnen helfen?

WORLDWIDE

Germany

German

Global

Americas

Asia

Europe

Middle East and Africa