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TÜV SÜD Risikomanagement

Prüfzeichenübersicht

ISO TS 22163 PruefzeichenZertifizierung:
Managementsystemzertifizierung / Freiwillige Prüfung
 
Prüfungsgrundlage:
TÜV SÜD eigener Standard, basierend auf den Anforderungen der ISO 31000 und der ONR 49001
 
Standard-Normgeber: 
TÜV SÜD Management Service GmbH

 


Was beinhaltet der Standard TÜV SÜD Risikomanagement?

Der TÜV SÜD eigene Standard für Risikomanagement legt die Anforderungen an ein zertifizierungsfähiges Risikomanagementsystem eines Unternehmens fest. Hierzu zählen u. a.:

  • Die Unternehmensführung veranlasst entsprechende Grundlagen für den systematischen Umgang mit Risiken und Chancen und definiert die jeweiligen Verantwortlichkeiten.
  • Die Mitarbeiter werden gezielt in die Risikomanagement-Prozesse eingebunden.
  • Das Unternehmen hat ein geeignetes Risikomanagementsystem eingerichtet, einschließlich Mechanismen zur systematischen Ermittlung, Analyse, Bewertung und Bewältigung von Risiken verbunden mit dem anschließenden Risikomonitoring.
  • Das Unternehmen hat Verfahren zur externen und internen Risikokommunikation eingeführt.
  • Was bedeutet „Zertifizierung“ bzw. Vergabe eines Prüfzeichens für TÜV SÜD Risikomanagement durch die TÜV SÜD Management Service GmbH?
    • Der Kunde hat sich einer freiwilligen Prüfung (Audit) anhand festgelegter Kriterien (Prüfgrundlage) unterzogen.
    • Ein Zertifikat bzw. die Erlaubnis zur Nutzung eines Prüfzeichens wird nur dann erteilt, wenn im Rahmen der Prüfung keine wesentlichen Abweichungen gegenüber den Anforderungen der Prüfgrundlage festgestellt werden konnten.
    • Zertifikate bzw. Prüfzeichen werden zeitlich begrenzt vergeben. Eine Überprüfung der Gültigkeit einzelner Zertifikate ist in der Zertifikatsdatenbank der TÜV SÜD Management Service GmbH möglich.
    • Die Zertifizierung erfordert zur Aufrechterhaltung jährliche angekündigte Prüfungen mit positivem Ergebnis.
    • Unangekündigte Prüfungen sind anlassbezogen möglich.
  • Wie wird geprüft?

    Folgende Prüfmethoden werden von unabhängigen und qualifizierten Experten (Auditoren) angewendet: 

    Dokumentenprüfung:

    • Bewertung der Festlegungen bzw. Dokumentation des Unternehmens zur systematischen Regelung aller Abläufe, die für das Risikomanagement eine Bedeutung haben.

    Vor-Ort-Audit:

    • Überprüfung der Umsetzung dieser Regelungen in der Praxis durch Interviews beim Kunden vor Ort. Stichprobenartige Überprüfung der Abläufe anhand von Nachweisen, wie z. B. vorliegenden Risikomanagement-Matrizen, Organisation des Notfallmanagements, Benennung von Risikoeignern.
  • Was kann eine Zertifizierung nach dem Standard TÜV SÜD Risikomanagement nicht leisten?
    • Es handelt sich hierbei nicht um eine Produktzertifizierung. Eine Aussage zur Qualität eines Produkts oder einer Dienstleistung des zertifizierten Kunden wird somit nicht getroffen.
    • Eine Zertifizierung nach TÜV SÜD Risikomanagement bedeutet nicht, dass das Unternehmen ein höherwertiges Produkt herstellt oder eine höherwertige Dienstleistung anbietet.
    • Eine Zertifizierung nach TÜV SÜD Risikomanagement gewährleistet nicht, dass alle relevanten Risiken des Unternehmens erfasst und bearbeitet werden, wenngleich der systematische Umgang mit Risiken ein wesentliches Ziel der Zertifizierung ist.

Wissenswert

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