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Prüfzeichen "Prüfung von PTFE-Dichtungsbändern"

Geltungsbereich

Prüfung von PTFE-Dichtungsbändern.

Prüfgrundlage

TA-Luft

VDI 2440

Als Prüfgrundlagen finden kundenspezifische Prüfprogramme Anwendung. Wenn Produkte für besondere kunden- oder anwendungsspezifische Anforderungen entwickelt und hergestellt werden, gehen die Prüfanforderungen meist über bestehende normative Anforderungen hinaus. Derartige Zusatzanforderungen können, gemeinsam mit relevanten bestehenden normativen Anforderungen, als Prüfgrundlage in einem produkt- und/oder kundenspezifischen Prüfprogramm der TÜV SÜD Industrie Service zusammengefasst werden, das auf dem Prüfzeichen benannt ist. So ist für jedes Prüfzeichen und jeden Kunden die Rückverfolgbarkeit der festgelegten Prüfanforderungen eindeutig sichergestellt. Die konkreten Inhalte des Prüfprogramms können der Vertraulichkeit unterliegen. Sofern einzelne Normen Prüfgrundlage sind, werden diese auf dem Prüfzeichen genannt.

Erklärung von Aussagen, die Bestandteil der Prüfzeichen sind:

  • Baumuster geprüft: Das TÜV SÜD-Prüfzeichen wird für Produkte und Komponenten auf freiwilliger Basis vergeben. Es bedeutet, dass das Produkt, die Komponente die in der Prüfgrundlage / Norm genannten Anforderungen erfüllt. Diese sind i.d.R. technische Sicherheitsanforderungen und/oder Leistungsanforderungen. Als Prüfgrundlage werden produktspezifische Normen und Prüfprogramme herangezogen. Diese sind auf dem entsprechenden Zertifikat ausgewiesen.
  • Produktion überwacht: Die Aussage bestätigt, dass für die Vergabe des Prüfzeichens eine erstmalige und regelmäßige Überprüfung der Produktions- bzw. Fertigungsstätten erfolgreich durchgeführt wurde und der Überwachung unterliegt. Je nach Produkt und Prüfzeichen können auch Muster aus der Fertigung oder vom Markt für weitergehende Laborprüfungen entnommen werden.
  • Leckagenachweis nach VDI 2440: Prüfung hinsichtlich des Leckageverhaltens gemäß VDI 2440 
  • Mechanisch-physikalische Eigenschaften: Prüfung der mechanisch-physikalischen Eigenschaften, wie z.B. Maße, Gewicht, Festigkeit, Formbarkeit, Standsicherheit, Wasserdichtheit, Härte, Leitfähigkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Homogenität, usw.
  • Prüfung auf Emission: Einhaltung von Emissionen in Bezug auf die TA‐Luft

Relevante Normen und Vorschriften:

  • TA-Luft: Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes–Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft): Bei der TA Luft handelt es sich um eine "Technische Anleitung" für den Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen und der Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, um ein hohes Schutzniveau für die Umwelt insgesamt zu erreichen. Die TA Luft ist auf der Internetseite des Umweltbundesamts veröffentlicht.
  • VDI 2440: "Emissionsminderung – Mineralölraffinerien". In der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss – erarbeiten Fachleute aus Wissenschaft, Industrie und Verwaltung in freiwilliger Selbstverantwortung VDI-Richtlinien und DIN-Normen zum Umweltschutz. Diese beschreiben den Stand der Technik bzw. Stand der Wissenschaft in Deutschland und dienen als Entscheidungshilfen bei der Erarbeitung und Anwendung von Rechts- und Verwaltungsvorschriften. Ein Beispiel ist VDI 2440. Das Dokument gilt für Neuanlagen zur Herstellung von Mineralölprodukten aus Rohölen. Dies schließt auch den Einsatz von Halbfertigprodukten sowie Kondensatoren aus der Rohöl- und Erdgasgewinnung ein und umfasst auch Lagerung und Umschlag im Raffineriebereich.

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