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Prüfzeichen "Prüfung und Zertifizierung von Rohren aus PE-RT als Schutzrohr für Hoch- und Höchstspannungskabel"

Geltungsbereich

Prüfung und Zertifizierung von extrudierten Rohren aus PE-RT als Schutzrohr für Hoch- und Höchstspannungskabel mit Berechtigung zur Nutzung eines TÜV SÜD-Prüfzeichens. Anforderungen und Produktbeschreibung sind Bestandteil des Zertifikates.

Prüfgrundlage

TÜV SÜD Industrie Service Prüfprogramm MUC-KSP-A 3018.

Als Prüfgrundlagen finden kundenspezifische Prüfprogramme Anwendung. Wenn Produkte für besondere kunden- oder anwendungsspezifische Anforderungen entwickelt und hergestellt werden, gehen die Prüfanforderungen meist über bestehende normative Anforderungen hinaus. Derartige Zusatzanforderungen können, gemeinsam mit relevanten bestehenden normativen Anforderungen, als Prüfgrundlage in einem produkt- und/oder kundenspezifischen Prüfprogramm der TÜV SÜD Industrie Service zusammengefasst werden, das auf dem Prüfzeichen benannt ist. So ist für jedes Prüfzeichen und jeden Kunden die Rückverfolgbarkeit der festgelegten Prüfanforderungen eindeutig sichergestellt. Die konkreten Inhalte des Prüfprogramms können der Vertraulichkeit unterliegen.

Das Prüfprogramm berücksichtigt u.a. Prüfung der

  • Temperaturbeständigkeit analog ISO 24033
  • Zeitstandsinnendruckfestigkeit nach DIN EN ISO 22391-2 (Typ II)
  • Elektrischen Isolationseigenschaften nach DIN IEC 167 / VDE 0303 Teil 31
  • Mechanischen Eigenschaften nach DIN EN 12201-2.

Erklärung von Aussagen, die Bestandteil der Prüfzeichen sind:

  • Baumuster geprüft: Das TÜV SÜD-Prüfzeichen wird für Produkte und Komponenten auf freiwilliger Basis vergeben. Es bedeutet, dass das Produkt, die Komponente die in der Prüfgrundlage / Norm genannten Anforderungen erfüllt. Diese sind  i.d.R. technische Sicherheitsanforderungen und/oder Leistungsanforderungen. Als Prüfgrundlage werden produktspezifische Normen und Prüfprogramme herangezogen. Diese sind auf dem entsprechenden Zertifikat ausgewiesen.
  • Produktion überwacht: Die Aussage bestätigt, dass für die Vergabe des Prüfzeichens eine erstmalige und regelmäßige Überprüfung der Produktions- bzw. Fertigungsstätten erfolgreich durchgeführt wurde und der Überwachung unterliegt. Je nach Produkt und Prüfzeichen können auch Muster aus der Fertigung oder vom Markt für weitergehende Laborprüfungen entnommen werden.

Relevante Normen und Vorschriften:

  • ISO 24033: "Rohre aus Polyethylen erhöhter Temperaturbeständigkeit (PE-RT) - Einfluss von Zeit und Temperatur auf die zu erwartende Festigkeit". ISO 24033 specifies minimum values for expected strength as a function of time and temperature in the form of reference lines, for use in calculations on pipes made of: polyethylene of raised temperature resistance (PE-RT) type I; and PE-RT type II.
  • DIN EN ISO 22391-2: "Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Warm- und Kaltwasserinstallation – Polyethylen erhöhter Temperaturbeständigkeit (PE-RT) – Teil 2: Rohre". Dieser Teil von ISO 22391 legt die Eigenschaften von Rohren aus Polyethylen erhöhter Temperaturbeständigkeit (PE-RT), Typ I und Polyethylen erhöhter Temperaturbeständigkeit (PE-RT), Typ II fest, die in der Warm- und Kaltwasserinstallation innerhalb von Gebäuden für den Transport von Wasser —Trink- oder Brauchwasser (Hausinstallation) und für Heizungsanlagen — bei festgelegten zulässigen Betriebsdrücken und -temperaturen entsprechend der jeweiligen Anwendungsklasse nach ISO 22391-1 eingesetzt werden.
  • DIN IEC 167 / VDE 0303 Teil 31: "Prüfverfahren für Elektroisolierstoffe - Isolationswiderstand von festen, isolierenden Werkstoffen". Diese Prüfverfahren enthalten Verfahren zur Bestimmung des Isolationswiderstandes, ohne zwischen den darin enthaltenen Durchgangs- und Oberflächenwiderständen zu unterscheiden. Weil die Probekörper einfach und leicht angefertigt werden können, sind diese Verfahren besonders geeignet, schnell Werte zu bestimmen, die einen allgemeinen Qualitätshinweis ergeben, wenn keine große Genauigkeit verlangt wird.
  • DIN EN 12201ff.: Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Wasserversorgung und für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen — Polyethylen (PE): Während im Teil 1 dieser Normenreihe Allgemeine Anforderungen an Kunststoff-Rohrleitungssysteme behandelt werden, werden in den folgenden Teilen die Anforderungen an z.B. Rohre, Formstücke, Armaturen für Wasserversorgungssysteme, oder die Gebrauchstauglichkeit des Systems beschrieben. Diese Systemnormen werden durch andere Normen für Prüfverfahren unterstützt, auf die in der Norm Bezug genommen wird.
  • DIN EN 12201-2: "Kunststoff-Rohrleitungssysteme für die Wasserversorgung und für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen — Polyethylen (PE) — Teil 2: Rohre". Dieser Teil der EN 12201 legt die Anforderungen an erdverlegte und oberirdisch verlegte Rohre aus Polyethylen (PE 100, PE 80 und PE 40) fest, die für den Transport von Trinkwasser, des zur Aufbereitung vorgesehenen Rohwassers, für Entwässerungs- und Abwasserdruckleitungen, Unterdruckentwässerungssysteme sowie für den Transport von Brauchwasser vorgesehen sind.

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