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Prüfzeichen "Prüfung und Zertifizierung des Rohrsystems JRG Sanipex MT für Druckluftanwendungen"

Geltungsbereich

Prüfung und Zertifizierung des Rohrsystems JRG Sanipex MT für Druckluftanwendungen mit Berechtigung zur Nutzung eines TÜV SÜD-Prüfzeichens.

Prüfgrundlage

TÜV SÜD Industrie Service Prüfprogramm MUC-KSP-A 3016. Das Prüfprogramm berücksichtigt die Regelungen in den DVGW Arbeitsblättern W 534, W 542 und W 570-1, im SVGW Reglement W/TPW 124, sowie der DIN EN 1213, DIN EN ISO 21003 und er EN 13959.

Als Prüfgrundlagen finden kundenspezifische Prüfprogramme Anwendung. Wenn Produkte für besondere kunden- oder anwendungsspezifische Anforderungen entwickelt und hergestellt werden, gehen die Prüfanforderungen meist über bestehende normative Anforderungen hinaus. Derartige Zusatzanforderungen können, gemeinsam mit relevanten bestehenden normativen Anforderungen, als Prüfgrundlage in einem produkt- und/oder kundenspezifischen Prüfprogramm der TÜV SÜD Industrie Service zusammengefasst werden, das auf dem Prüfzeichen benannt ist. So ist für jedes Prüfzeichen und jeden Kunden die Rückverfolgbarkeit der festgelegten Prüfanforderungen eindeutig sichergestellt. Die konkreten Inhalte des Prüfprogramms können der Vertraulichkeit unterliegen.

Sofern einzelne Normen Prüfgrundlage sind, werden diese auf dem Prüfzeichen genannt.

Erklärung von Aussagen, die Bestandteil der Prüfzeichen sind:

  • Baumuster geprüft: Das TÜV SÜD-Prüfzeichen wird für Produkte und Komponenten auf freiwilliger Basis vergeben. Es bedeutet, dass das Produkt, die Komponente die in der Prüfgrundlage / Norm genannten Anforderungen erfüllt. Diese sind  i.d.R. technische Sicherheitsanforderungen und/oder Leistungsanforderungen. Als Prüfgrundlage werden produktspezifische Normen und Prüfprogramme herangezogen. Diese sind auf dem entsprechenden Zertifikat ausgewiesen.
  • Produktion überwacht: Die Aussage bestätigt, dass für die Vergabe des Prüfzeichens eine erstmalige und regelmäßige Überprüfung der Produktions- bzw. Fertigungsstätten erfolgreich durchgeführt wurde und der Überwachung unterliegt. Je nach Produkt und Prüfzeichen können auch Muster aus der Fertigung oder vom Markt für weitergehende Laborprüfungen entnommen werden.

Relevante Normen und Vorschriften:

DVGW- W 534: "Rohre und Rohrverbindungen in der Trinkwasser-Installation." Diese Technische Prüfgrundlage gilt für Rohrverbinder und Verbindungen für Rohre in der Trinkwasser-Installation entsprechend dem Anwendungsbereich von DIN 1988 "Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)."

  • DIN 1988ff: "Technische Regeln für Trinkwasser Installationen (TRWI)". Diese Normenreihe gilt für Planung, Errichtung, Änderung, Instandhaltung und Betrieb von Trinkwasseranlagen in Gebäuden und auf Grundstücken. Sie enthält insbesondere die Zuständigkeiten für Planung, Bau und Betrieb der Anlagen, sowie technische Begriffe, graphische Symbole und Kurzzeichen.
  • DVGW W 542: "Mehrschichtverbundrohre in der Trinkwasser-Installation - Anforderungen und Prüfungen". Das Arbeitsblatt wurde erarbeitet, um für Mehrschichtverbundrohre Qualitätsanforderungen zu beschreiben. Die Grundnorm DIN 16836 "Mehrschichtverbundrohre – Polyolefin-Aluminium-Verbundrohre – Allgemeine Anforderungen und Prüfungen" beschreibt die Basisanforderungen und -prüfverfahren für solche Rohre. In diesem Arbeitsblatt sind weitergehende Anforderungen und Prüfverfahren für den Fall bestimmter Produktmodifikationen beschrieben.
  • DVGW W 570-1: "Armaturen für die Trinkwasser-Installation - Teil 1: Anforderungen und Prüfungen für Gebäudearmaturen". Diese Prüfgrundlage gilt für
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    • Absperrarmaturen, auch in Kombination mit anderen Ausrüstungsteilen im gleichen Gehäuse, vorwiegend aus Kupferlegierungen (andere metallene Werkstoffe können bei nachgewiesener Eignung verwendet werden) der Abmessungen DN 10 bis DN 100 bis PN 10 und Gebrauchstemperatur 65 °C
    • Druckminderer und Druckmindererkombinationen von DN 8 bis DN 100 für einen Eingangsdruck von 16 bar und für eine Temperatur, die 30 °C für Kaltwasser-Einsatz und 80 °C für Warmwassereinsatz nicht überschreitet
    • Kugelhähne, auch in Kombination mit anderen Bauteilen innerhalb des gleichen Gehäuses, aus Kupferlegierungen und nicht rostenden Stählen der Nennweiten DN 8 bis DN 100 bis PN 10 und eine Gebrauchstemperatur von 65 °C
    • Rückflussverhinderer und für Kombinationen aus Absperrventil und Rückflussverhinderer der Nennweiten DN 6 bis einschließlich DN 250 bis PN 10/16 und Gebrauchstemperatur 65 °C
    • Sicherheitsgruppen für die Ausrüstung zur Kaltwasserversorgung von Speicherwassererwärmern mit einer maximalen Gebrauchstemperatur von 95 °C der Nennweiten DN 15 bis DN 40 bis PN 10
    • Rohrtrenner BA (Systemtrenner) mit kontrollierbarer druckreduzierter Zone, Familie B, Typ A, die verhindern sollen, dass durch Rücksaugen oder Rückdrücken Wasser in das Trinkwasserversorgungsnetz zurückfließt, wenn der Druck in diesem Netz niedriger ist als in der nachgeschalteten Anlage. Der Nenndruck beträgt PN 10 bei einer Grenztemperatur von 65 °C unter Dauerbelastung mit den Nennweiten DN 8 bis DN 250
    • Handbetätigte Kolbenschieber in Sonderbauform, Schieber und Membranarmaturen bis DN 100 und PN 10
    • Handbetätigte Strangregulierventile von DN 15 bis DN 32 und PN 10

    für die Verwendung in der Trinkwasser-Installation entsprechend dem Anwendungsbereich von DIN 1988 "Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)" bzw. DIN EN 806 und wenn zutreffend für die Verwendung in der Trinkwasser-Installation entsprechend dem Anwendungsbereich der DIN EN 1717 "Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen – Technische Regel des DVGW". 

    DIN EN 806ff: "Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen". Diese Normenreihe beschreibt die Anforderungen und gibt Empfehlungen für Planung, Installation, Änderung, Prüfung, Instandhaltung und Betrieb von Trinkwasser- Installationen innerhalb von Gebäuden und für bestimmte Anwendungen außerhalb von Gebäuden, aber innerhalb von Grundstücken. Sie umfasst die Rohre, Anschlussstücke und angeschlossenen Geräte, die zur Versorgung mit Trinkwasser verlegt werden.

  • DIN EN 1213: "Gebäudearmaturen - Absperrventile aus Kupferlegierungen für Trinkwasseranlagen in Gebäuden - Prüfungen und Anforderungen". Das Dokument legt die Anforderungen an die Werkstoffe und Konstruktion, an das mechanische und akustische Verhalten und die Prüfmethoden für Absperrventile aus Kupferlegierungen der Abmessungen DN 10 bis DN 80 für Trinkwasseranlagen in Gebäuden bis Nenndruck PN 10 und Gebrauchstemperaturen 65 °C fest.
  • DIN EN 1717: "Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen". Diese Norm enthält Festlegungen zur Vermeidung von Verunreinigungen des Trinkwassers innerhalb von Grundstücken und Gebäuden und allgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Vermeidung von Verunreinigungen durch Rückfließen. Die Bestimmungen dieser Norm zum hygienischen Schutz sind auf alle Normen für Systeme oder Apparate (Geräte, Behälter, Maschinen) anzuwenden, die mit der Trinkwasser-Installation verbunden sind.
  • DIN EN ISO 21003ff: "Mehrschichtverbund-Rohrleitungssysteme für die Warm- und Kaltwasserinstallation innerhalb von Gebäuden". ISO 21003 ist eine Bezugs-Produktnorm. Sie gilt für Mehrschichtverbund-Rohre, Formstücke, deren Verbindungen untereinander sowie auch für Verbindungen mit Rohrleitungsteilen aus anderen Kunststoffen oder anderen Werkstoffen, die für die Warm- und Kaltwasserinstallation vorgesehen sind.
  • DIN EN 13959: Rückflussverhinderer DN 6 bis DN 250 . Familie E, Typ A, B, C und D. Diese Norm legt die Anforderungen und Einsatzmöglichkeiten für Rückflussverhinderer der Nennweiten DN 6 bis DN 250 fest, die für die Verwendung in Trinkwasserversorgungsanlagen geeignet sind.
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