Visuelle Prüfung (VT)
► Grundlegendes Verfahren zur schnellen Erkennung von Oberflächenfehlern wie Rissen, Korrosion oder Schweißnahtunregelmäßigkeiten.
► Vorteile: effizient, kostengünstig, universell einsetzbar.
Eindringprüfung (PT)
► Nachweis feinster, oberflächenoffener Fehler durch farbige oder fluoreszierende Prüfmittel.
► Einsatzbereiche: Metalle, Kunststoffe, Keramik.
Magnetpulverprüfung (MT)
► Für ferromagnetische Werkstoffe. Magnetfelder und Pulver zeigen Oberflächen- und nahe Oberflächenfehler zuverlässig an.
► Typische Anwendungen: Schweißnähte, Schmiede- und Gussteile.
Ultraschallprüfung (UT)
► Detektion innerer Fehler mittels hochfrequenter Schallwellen.
► Vorteile: hohe Eindringtiefe, präzise Ergebnisse, mobil einsetzbar.
Phased Array Ultraschallprüfung (PAUT)
► Elektronisch gesteuertes High-End-Ultraschallverfahren mit flexibler Schallfeldsteuerung.
► Vorteile: hochauflösende Darstellung, schnelle Flächenprüfung, ideal für komplexe Geometrien.
TOFD – Time of Flight Diffraction
► Hochpräzises Verfahren zur Erkennung und Größenbestimmung von Schweißnahtfehlern.
► Vorteile: sehr hohe Erkennungswahrscheinlichkeit, exakte Rissbewertung, ideal für dickwandige Bauteile.
Schallemissionsprüfung (AT)
► Die Schallemissionsprüfung detektiert aktive Fehlerprozesse im Material, etwa Risswachstum oder Leckagen.
► Vorteile: Überwachung großer Bauteile in Echtzeit, ideal für Druckbehälter, Tanks und Rohrleitungen.
Leckratenprüfung (LT)
► Nachweis von Undichtigkeiten durch Druck-, Vakuum- oder Tracergasverfahren.
► Einsatzbereiche: Behälter, Rohrleitungen, Armaturen, geschlossene Systeme.
► Vorteile: hohe Sensitivität für kleinste Leckagen.
Härteprüfung (HT) – mobil und stationär
► Bestimmung der Werkstoffhärte als wichtiger Kennwert für Festigkeit und Verschleißverhalten.
► Vorteile: schnelle Ergebnisse, auch direkt vor Ort möglich.
Ambulante Metallographie (Replika-Technik)
► Oberflächennahe Gefügebewertung ohne Bauteilentnahme.
► Einsatzgebiete: Zustandsermittlung von Bauteilen im Betrieb, Lebensdauerbewertung, Schadensanalysen.
► Vorteile: zerstörungsfrei und direkt vor Ort durchführbar.
Werkstoffanalysen (RFA & OES)
RFA – Röntgenfluoreszenzanalyse
► Schnelle, zerstörungsfreie Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von Metallen.
► Vorteile: mobil einsetzbar, ideal für PMI (Positive Material Identification).
OES – Optische Emissionsspektrometrie
► Hochpräzise Analyse von Legierungsbestandteilen, insbesondere bei sicherheitskritischen Anwendungen.
► Vorteile: sehr genaue Ergebnisse, auch für leichte Elemente geeignet.
✓ Erhöhte Betriebssicherheit durch frühzeitige Fehlererkennung
✓ Normgerechte Prüfungen nach internationalen Standards (z. B. EN ISO 9712, EN ISO/IEC 17025)
✓ Reduzierte Ausfall- und Reparaturkosten
✓ Dokumentierte Qualität für Fertigung, Instandhaltung und Auditierung