Dualer Student Maschinenbau und Kfz-Prüftechnik

#FutureInYourHands

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Maurice Liebsch prüft Umbauten – und baut abends selbst um

Lesedauer: 3 Minuten

Als dualer Student im Bereich Maschinenbau und Kfz-Prüftechnik bei TÜV SÜD Auto Service GmbH unterstützt Maurice Liebsch Prüfingenieur*innen bei ihrer täglichen Arbeit. Mit ihnen fährt er in Werkstätten, um dort Haupt- und Abgasuntersuchungen vorzunehmen. In anderen Bundesländern kommen Kunden zur TÜV-Prüfstelle, um dort ihre Fahrzeuge prüfen zu lassen. In Sachsen allerdings, wo Maurice Liebsch arbeitet, liegt der Fokus auf dem Außendienst: Kunden bringen ihre Autos in die Werkstatt zur Inspektion und falls die Haupt- und Abgasuntersuchung fällig ist, kommen TÜV-Prüfingenieur*innen vorbei und kümmern sich darum.

Hauptsächlich hat er es mit Autos zu tun, aber es kommt auch vor, dass er in LKW-, Bus- oder Motorradwerkstätten gerufen wird. Vor allem Letzteres lässt sein Herz höherschlagen, denn als zweifacher Motorrad-Besitzer hat er da besonders das Gefühl, Hobby und Arbeit zu verbinden. Nach Feierabend geht er oft in seine Garage und macht selbst, was er sonst nur hört und sieht: Er schraubt an seinen Motorrädern. Er hat bereits kleine Reparaturen und Umbauten an Felgen und Fahrwerk gemacht. „Nur leistungsmäßig habe ich bisher nichts verändert. Noch nicht.“

Es ist ihm dabei sehr wichtig, dass alles mit höchster Sicherheit vonstattengeht und offiziell begutachtet wird. Bei seinen Kunden hingegen sieht er teilweise verrückte Tunings. „Da bleiben schon ein paar Eindrücke hängen, wenn Fahrzeuge mit Luftfahrwerk, großen Felgen und Verspoilerungen vorfahren.“ Dann muss ein Prüfingenieur auch mal der Überbringer von schlechten Nachrichten sein und den Kunden sagen, dass das Fahrzeug so nicht abgenommen werden kann. Aber er weiß, dass das dazu gehört und dass es dem eigentlichen Sinn seiner Arbeit entspricht: die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten und zu verbessern.

Ein Teil davon zu sein, dass die Welt sicherer wird, ist für ihn eine große Motivation. TÜV SÜD bietet ihm zudem ein Umfeld, in dem er sich wohl fühlt und sein Potenzial entfalten kann. Zum einen festigt er mit der Praxiserfahrung, die er hier sammelt, was er im Studium in der Theorie lernt. Zum anderen kann er sich darauf verlassen, dass seine Kolleginnen und Kollegen immer gute Antworten und Hilfestellungen geben, wenn er ihre Unterstützung benötigt. Und falls er in seinem Studium spontan auf eine dringliche Frist reagieren muss, ist TÜV SÜD flexibel. „Da kommen sie einem richtig entgegen, das ist echt schön.“

Sein größtes Ziel ist es vorerst, das Studium abzuschließen. Aber er hat auch schon Pläne für danach: Er möchte sich bei TÜV SÜD zum Prüfingenieur weiterbilden. Auf lange Sicht könnte er sich auch vorstellen, irgendwann in den technischen Dienst zu wechseln, wo er noch größere Abnahmen vornehmen dürfte. Aber vorerst lautet sein Motto „Erst mal das alles schaffen und dann weitersehen.“ Und so lange freut er sich, wenn es abends in der Garage heißt: „Einfach auch mal anfassen und machen.“

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