Erhalten Sie relevante Fachinformationen
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Deutsche und englische Fassung pr EN 18167:2025
Auf europäischer Ebene und über das Entwurfsportal der DIN wird die Norm DIN EN 18167 „Qualität des Patientenpfades in der medizinischen Bildgebung in der Radiologie“ kostenfrei zur Kommentierung bis zum 7.4.2025 bereitgestellt. Diese Qualitätsmanagementnorm wird auch als eine wesentliche Grundlage für Audits in der Radiologie gesehen.
Grundsätzlich wird der gesamte Ablauf in der Radiologie angesprochen, bei mehreren Themen aber auf bestehende Dokumente, z. B. Normen oder gesetzliche Grundlagen, verwiesen.
Auch in Diskussion befindliche Themen wie remote services oder KI-Einsatz sind enthalten. Die Norm soll für die teilweise deutlich unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den europäischen Ländern geeignet sein und über die nächsten Jahre eine Weiterentwicklung erfahren, bei der auch die Integration anderer Fachgebiete und Anwendungsbereiche medizinischer Bildgebung vorgesehen ist.
Normen Entwürfe (hier Filterung nach Radiologie NAR) können nach Registrierung beim Beuth Verlag eingesehen und kommentiert werden.
Einspruch: 07.02.25 – 07.04.25
Das Einheitliche Bewertungssystem (EBS) der Ärztlichen Stellen wird überarbeitet. Einige Bereiche sind bereits fertiggestellt, veröffentlicht und sollen von den Ärztlichen Stellen (BMUV Rundschreiben vom 13.12.24) seit 01.01.2025 angewandt werden.
Das einheitliche Bewertungssystem ist im Zentralen Erfahrungsaustausch der Ärztlichen Stellen aktualisiert und erweitert worden. Es ist die Grundlage zur einheitlichen Bewertung der Überprüfungen durch Ärztliche Stellen und gibt auch den Anwendern Informationen und Transparenz zu Bewertungskriterien der Ärztlichen Stellen.
Der allgemeine Teil mit Erläuterungen zu den Bewertungsstufen und der medizinische Teil für Röntgenanwendungen wurden im Dezember 2024 veröffentlicht.
Für den Bereich der Nuklearmedizin wurde die überarbeitete Fassung bereits 10/2023 veröffentlicht (Newsletter 03/2024).
Weitere Informationen finden Sie hier:
EBS Röntgendiagnostik-medizinischer Teil
EBS Nuklearmedizin – medizinischer und technischer Teil
Qualitätssicherungs-Richtlinie für Abnahme- und Konstanzprüfungen gemäß den §§ 115, 116 und 117 StrlSchV von Vorrichtungen und Geräten zur Anwendung in der Nuklearmedizin (QS-RL Nuklearmedizin) vom 16.12.2024
Diese Qualitätssicherungs-Richtlinie (QS-RL) Nuklearmedizin gilt in Verbindung mit der Rahmenrichtlinie zur Qualitätssicherung (Rahmen-RL QS; [1]) bei der Anwendung ionisierender Strahlung oder radioaktiver Stoffe am Menschen nach den §§ 115, 116 und 117 StrlSchV und konkretisiert Grundsätze, Rahmenbedingungen und Umfang der physikalisch-technischen Qualitätssicherung im Sinne der Abnahme- und Konstanzprüfungen. Die Rahmen-RL QS und die QS-RL Nuklearmedizin sind gemeinsam anzuwenden, indem die grundsätzlichen Regelungen der Rahmen-RL QS gemeinsam mit den spezifischen Regelungen dieser Richtlinie für die physikalisch-technische Qualitätssicherung zu beachten sind.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Richtlinie QS-RL Nuklearmedizin
CLAUD-IT ist ein 36-monatiges Projekt (ab 09/24), das von der Europäischen Union im Rahmen des EU4Health-Programms 2021–2027 bearbeitet wird.
Die Ziele von CLAUD-IT sind die Verbesserung der klinischen Auditpraxis in den EU-Mitgliedstaaten, die Förderung der Umsetzung klinischer Audits in der Radiologie und Nuklearmedizin und damit die Verbesserung der Qualität und Sicherheit der Patienten.
Klinische Audits in der Radiologie basieren auf Esperanto, dem ESR-Leitfaden für klinische Audits in der Radiologie in seiner 3. Auflage, wobei eine aktualisierte 4. Version ebenso wie eine Version für die Nuklearmedizin im Rahmen des CLAUD-IT-Projekts entwickelt wird.
Weitere Informationen finden Sie hier
Esperanto (ESR-Leitfaden für klinische Audits in der Radiologie 3. Auflage)
Katharina Stella Winter, Monika Schweden, Gunnar Brix, Erik Mille
Röfo 2025; 197: 154–162
DOI 10.1055/a-2339-3684
Alexander Marc König, Antje Pöschke, Andreas H. Mahnken
Röfo 2025; 197: 135–144
DOI 10.1055/a-2296-3860
In einer systematischen Literaturrecherche wurden die Gesundheitsrisiken für das medizinische Personal durch Magnetfelder in der MRT analysiert. Nach Volltext-Screening verblieben 34 Quellen, die Eingang in diese Arbeit gefunden haben.
Mit Fokus auf das Personal im Gesundheitswesen besteht ein erheblicher Bedarf an qualitativ hochwertigen Daten v.a. zu Folgen einer Langzeitexposition gegenüber elektromagnetischen Feldern durch die klinische MRT sowie zu deren Effekten auf eine Schwangerschaft.
Kernaussagen
• Es können bei Exposition von Magnetfeldern kurzzeitige sensorische Effekte wie Vertigo, metallischer Geschmack, Phosphenen sowie neurokognitive und neurologische Verhaltenseffekte auftreten.
• Langzeiteffekte betreffen vor allem die Schlafqualität, welche in Zusammenhang mit einem erhöhten Unfallrisiko gebracht werden kann.
• Bei Magnetfeldexposition auf schwangere Mitarbeiterinnen konnten keine besonderen Abweichungen bezüglich der Schwangerschaftsdauer, der Frühgeburten, der Fehlgeburten und des Geburtsgewichtes gefunden werden.
Weitere Informationen finden Sie hier (Volltextversion kostenfrei)
T.Jorg, M. C. Halfmann, D. Graafen, L. Hobohm, C.Düber, P. Mildenberger, L. Müller
Röfo 2025; 197: 186–194
DOI 10.1055/a-2301-3349
Weitere Informationen finden Sie hier
S. Krome
Röfo 2025:130-131
DOI: 10.1055/a-2438-5410
Weitere Informationen finden Sie hier (Volltext nur über Anmeldung verfügbar)
Empfehlung der SSK zur Verwendung von Strahlenschutzmitteln (09/2022)