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Der gemeinsame Bundesausschuss hat am 18.06.2025 die Lungenkrebsfrüherkennung als neue Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung für Personengruppen mit starkem Zigarettenkonsum beschlossen.
Das Screening-Angebot kann voraussichtlich ab April 2026 in die Versorgung kommen, wenn das Bundesministerium für Gesundheit den Beschluss nicht beanstandet und auch die Versicherteninformation vorliegt.
Starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren können dann alle 12 Monate eine Untersuchung der Lunge mittels Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT) erhalten, wenn aktive und ehemalige Raucher mindestens 25 Jahre geraucht haben und der Konsum noch andauert oder vor weniger als 10 Jahren beendet wurde.
Der Ärztlichen Stelle Hessen sind nach Durchführung der ersten 20 Niedrigdosis-CT-Untersuchungen im Rahmen der Lungenkrebsfrüherkennung zum Zwecke der Qualitätssicherung nach § 130 StrlSchV unmittelbar, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen die Bild- und Untersuchungsdaten und eine tabellarische Übersicht in digital lesbarer und auswertbarer Form (.xls, .csv) sowie eine Kopie der vorliegenden Genehmigung vorzulegen. Die Übersicht muss, zugeordnet zu den 20 Untersuchungen, mindestens Gewicht, Größe, Geschlecht, die gestellte rechtfertigende Indikation sowie die CTDI-Werte, Scanlänge und DLP-Werte enthalten. Bei Überschreitung des Dosiskriteriums nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 LuKrFrühErkV müssen die Gründe für die Überschreitung ersichtlich sein. Eine Dosisauswertung mit Interpretation ist vorzulegen. Das Ergebnis der Prüfung wird der zuständigen Behörde durch die Ärztliche Stelle Hessen mitgeteilt.
Am 09.07.2025 wurden vom BfS die Ergebnisse zur Studie: „Evaluation der Brustkrebsmortalität im Deutschen Mammografie-Screening-Programm“ veröffentlicht.
Die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm zur Brustkrebsfrüherkennung senkt die Brustkrebssterblichkeit deutlich. Zwischen 2009 und 2018 gab es bei Frauen, die am organisierten Screening-Programm teilnahmen, 20 bis 30 Prozent weniger Brustkrebs-Todesfälle als bei den Nicht-Teilnehmerinnen. Der Nutzen des Mammographie-Screening-Programms übersteigt das sehr geringe zusätzliche Brustkrebsrisiko durch die Strahlung der Untersuchung um ein Vielfaches. Voraussetzung dafür sind strenge Qualitätsanforderungen, die sich auch in der strahlenschutzrechtlichen Zulassung des Programms widerspiegeln.
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Poster zu bevölkerungsbasiertem Ansatz:
Poster zu kassenbasiertem Ansatz:
Der zentrale Erfahrungsaustausch der Ärztlichen Stellen (ZÄS) hat eine aktualisierte Liste zu Indikationen der kurativen Mammografie veröffentlicht.
Asymptomatischen Frauen ohne Risikoerhöhung wird ab dem 50. Lebensjahr eine Mammografie im Rahmen des Screening Programms empfohlen.
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Der Zentrale Erfahrungsaustausch der Ärztlichen Stellen (ZÄS) hat die Indikationsliste zu Risikofaktoren und Risikoindikatoren für eine Osteoporose Basisdiagnostik veröffentlicht.
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Weitere Informationen DVO Leitlinie 2023
Am 1. Juli 2025 sind neue Strahlenschutz-Regeln für die medizinische Forschung in Kraft getreten. Das mit dem neuen Medizinforschungsgesetz novellierte Strahlenschutzgesetz soll bürokratische Hürden für klinische Studien abbauen, die Strahlenanwendungen am Menschen vorsehen: „Bei gleichbleibend hoher Sicherheit für die Patienten verbessern sich so die Rahmen-bedingungen für medizinische Innovationen und den Forschungsstandort Deutschland, z.B. vereinfachte Anzeigeverfahren und verkürzte Fristen für Genehmigungen.“
(Esperanto 4th Edition)
ESR
AUDITRAD ist eine erweiterte Version von Esperanto – ESRs Leitfaden für klinische Audits in der Radiologie.
Die aktuelle Version enthält eine Vielzahl an neuen und aktualisierten Vorlagen sowie aktuelle Themen wie die Nutzung von KI-Tools. AUDITRAD bietet einen umfassenden Ansatz und Material für klinischen Audits und berücksichtigt Anforderungen der EU (z.B. Euratom Richtlinien). Die Nutzer von AUDITRAD können (je nach Bedarf) ihre eigenen Auditvorlagen erstellen. AUDITRAD ist ein Leitfaden des CLAUD-IT EU4Health-Projektes, an dem ESR-Mitglieder und anderer führender Experten auf ihren jeweiligen Gebieten mitgewirkt haben.
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Clinical Audit / ESPERANTO for Nuclear Medicine
Timeless knowledge future progress
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Kämmerer M et.al
Röfo 2025 Thieme, Online veröffentlicht 17.03.25
DOI 10.1055/a-2548-1836
Die Nutzung von Downloadlinks anstelle physischer Patienten-CDs erfordert neue Standards, um diese virtuellen Medien in die klinischen Prozesse integrieren zu können. Aufgrund der Herausforderungen in der Praxis wurde 2023, initiiert von der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) und dem Berufsverband Deutscher Radiologen (BDR), der DIN-Arbeitskreis „QR-Codes/Online-Bereitstellung von Bilddaten“ gegründet. Dessen Mitglieder erarbeiteten Lösungen mit dem Fokus auf die technische Machbarkeit, die Erfüllung rechtlicher Vorgaben, die praktische Nutzbarkeit und die Implementierbarkeit.
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Beitrag des BDR
Rofo 2025; 197: 466–467 | © 2025. Thieme. All rights reserved
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