Wählen Sie ein anderes Land, um sich über die Services vor Ort zu informieren

//Land auswählen

Die Zukunft der Abfallwirtschaft: TÜV SÜD in Österreich ist Partner des Exzellenz-Forschungsprogramms „ReWaste F“

Die Spezialisten des Geschäftsbereichs „Umwelttechnik & Klimaschutz“ von TÜV SÜD in Österreich engagieren sich im Rahmen des „ReWaste F“-Forschungsprojekts für die nachhaltige und ressourceneffiziente Weiterentwicklung der österreichischen Abfallwirtschaft in Richtung Kreislaufwirtschaft und -technologie. „ReWaste F“ ist eines von sieben COMET-K-Exzellenz-Projekten, die im Jahr 2020 genehmigt wurden. Es hat unter anderem eine Verbesserung der Verwertung von Wertstoffen im Sinne des European Green Deal 2019 zum Ziel. Geleitet wir das Forschungsprogramm vom Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft (AVAW) der Montanuniversität Leoben. Die Kofinanzierung des Programms mit Laufzeit bis 2025 erfolgt durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Wien, 21. Jänner 2021 – Im Rahmen des European Green Deal 2019 haben sich die EU-Mitgliedstaaten zur Etablierung von kreislaufwirtschaftlichen Systemen bekannt. Neben der Vermeidung von Abfällen sind Fortschritte bei der Wiederverwendung und -verwertung von Wertstoffen zentral zur Zielerreichung. Das COMET-K Forschungsprogramm „ReWaste F“ setzt genau dort an: Mittels modernster Technik und Möglichkeiten der Digitalisierung sollen Abfallströme besser und in Echtzeit messbar gemacht werden. Durch Einsatz von Maschinen-, Kamera- und Sensortechnik gewonnene Daten ermöglichen weitere Optimierungen für evidenzbasiertes Abfallmanagement. Die Spezialisten des Geschäftsbereichs „Umwelttechnik & Klimaschutz“ von TÜV SÜD in Österreich bringen dabei ihr Know-how in der Prüfung, Überprüfung sowie Kalibrierung von Online- und Ontime-Qualitätssicherungssystemen für Recyclinganlagen, der digitalisierten Materialeinsatzprüfung für die Kunststoffindustrie sowie der datenbankbasierten Bewertung für eine optimierte qualitätsgesicherte Abfall- bzw. Wertstoffaufbereitung ein.

„Die österreichische Abfallwirtschaft konnte bereits wichtige Fortschritte im Sinne einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, bzw. Wirtschaft, die sekundäre Ressourcen zur Verfügung stellt, erzielen. ‚ReWaste F‘ zeigt zusätzliche Optimierungs- und auch Entwicklungspotenziale auf. Eine große Stärke des Forschungskonsortiums ist die interdisziplinäre Zusammenstellung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Expertise aus der Wissenschaft wird mit Know-how und Umsetzungsstärke der Praxis kombiniert. Mit TÜV SÜD in Österreich beteiligt sich der optimale Partner für Qualitätssicherung, Standardisierung, Normierung und Messtechnik an diesem zukunftsweisenden Projekt“, erklärt Dipl.-Ing. Dr. Renato Sarc, Projektleiter von „ReWaste F“ und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben.

„Spezialisierte Technik und die Digitalisierung bieten neue Möglichkeiten für evidenzbasiertes Abfallmanagement. ‚ReWaste F‘ vernetzt Abfallströme mit Aufbereitungstechnologien. Dadurch kann die Rückführung von qualitätsgesicherten Wertstoffen in den Wirtschaftskreislauf verbessert werden. Wir freuen uns sehr, hierzu einen Beitrag zu leisten“, berichtet Dr. Robert Hermann, Geschäftsbereichsleiter „Umwelttechnik & Klimaschutz“ bei TÜV SÜD in Österreich.

Über das COMET-K-Exzellenz Forschungsprogramm „ReWaste F“
Die interdisziplinäre Forschungsinitiative „ReWaste F“ ist eines von sieben Exzellenz-K-Projekten des Ende 2020 genehmigten COMET-K Programms. Dabei handelt es sich um wegweisende Forschungsprogramme mit Schwerpunkten in den Bereichen Intelligente Produktionstechnologien, Mobilität und Energie/Umwelt. „ReWaste F“ wird vom Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft (AVAW) geleitet und baut auf Ergebnissen und umfangreichen Erkenntnissen von „ReWaste 4.0“ auf, ein 2017 gestartetes Forschungsprogramm zur Förderung der Kreislaufwirtschaft für nicht gefährliche, gemischte kommunale und gewerbliche Abfälle. Im Fokus von „ReWaste F“ steht der Einsatz von neuen Technologien und Digitalisierung zum besseren Monitoring und Management von Abfallströmen als wesentlicher Beitrag zur Rückgewinnung von Wertstoffen und einem sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Insgesamt vier wissenschaftliche Partner sowie 14 Unternehmen, darunter TÜV SÜD in Österreich, sind Teil des Forschungskonsortiums.

Forschungsschwerpunkte liegen auf aktuellen und zukünftigen Entwicklungen von Abfallströmen (nicht gefährliche gemischte Abfälle und darin enthaltene (Bio-)Kunststoffe und spezielle Abfallströme), Technologien (Maschinen, Sensoren, Kameras usw.) und Digitalisierung (Datenanalyse, intelligente digitale „MMM“-Vernetzung). Das Projekt wird heuer gestartet und 2025 abgeschlossen. „ReWaste F“ hat ein Gesamtvolumen von rd. 4,85 Mio. Euro und wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Digitalisierung, des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, des Bundeslandes Steiermark und beteiligten Projektpartnern gefördert.

Über TÜV SÜD in Österreich
TÜV SÜD in Österreich ist der Spezialist für Industrie, Mobilität und Zertifizierung. Das Unternehmen ist verantwortungsbewusster Prozesspartner in den Kernkompetenzen Prüfung, Tests, Gutachten, Zertifizierung sowie Ausbildung und begleitet Kunden in der gesamten Wertschöpfungskette. Über 200 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Standorten in Wien, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg ermöglichen Kunden nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg und leisten einen wesentlichen Beitrag zu Sicherheit und Zuverlässigkeit technischer Innovationen. TÜV SÜD in Österreich ist eine Tochtergesellschaft von TÜV SÜD und Teil des weltweiten Kompetenznetzwerks mit über 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 1.000 Standorten in mehr als 50 Ländern.

Download Pressemeldung

Pressekontakt: Sylke Kanits

 

Next steps

WORLDWIDE

Germany

German

Global

Americas

Asia

Europe

Middle East and Africa