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Presse und Medien

 

Unglück in Brasilien - Dammbruch eines Rückhaltebeckens

Die TÜV SÜD AG (TÜV SÜD) begrüßt die Entscheidung der brasilianischen Regierung vom 18. Februar 2019, die Sicherheit für Abraumdämme zu erhöhen und / oder diese bis spätestens 2021 abzubauen. Wir unterstützen die Entscheidung, dass die Sicherheitsstandards während der Übergangszeit erhöht und umgesetzt werden müssen. Wir glauben, dass dies von größter Bedeutung ist. Es besteht jedoch eine erhöhte Unsicherheit darüber, ob das bestehende System der DCEs (Declaração de Condição de Estabilidade da Barragem) eine zuverlässige Aussage über die Stabilität von Dämmen liefern kann. Es ist inzwischen zweifelhaft, ob dieses System Menschen und Umwelt angemessen vor den ernsten Risiken, die durch Abraumdämme entstehen, schützen kann. In Anbetracht dieser Sicherheitsbedenken hat TÜV SÜD Bureau de Projectos e Consultoria LTDA Vale deshalb mitgeteilt, dass es nicht in der Lage ist, weitere DCEs und Berichte auszustellen, bis eine gründliche Überprüfung des Systems abgeschlossen ist. TÜV SÜD bietet Behörden und Institutionen seine uneingeschränkte Kooperation und Expertise an.

Mit der Unterstützung eigener und externer Experten führt TÜV SÜD eine Untersuchung interner Prozesse sowie möglicher Ursachen für den Dammbruch in Brumadinho durch. Für TÜV SÜD wäre es inakzeptabel, wenn Erklärungen entgegen besseren Wissens unterschrieben worden wären. Ein solches Verhalten würde gegen alle Regeln des Unternehmens sowie sein Selbstverständnis verstoßen.

Pressekontakt: Dr. Thomas Oberst

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