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Was ist ein KMU?

Kleinstunternehmen sowie kleines und mittleres Unternehmen

Was ist ein KMU („Kleinstunternehmen sowie kleines und mittleres Unternehmen“)?

Als KMU gelten zunächst einmal alle Unternehmen

  • mit < 250 Mitarbeitern UND
  • mit <50 Mio. € Jahresumsatz ODER <43 Mio. € Jahresbilanzsumme.

Darüber hinaus muss jedoch im Einzelfall geprüft werden, ob das Unternehmen auch wirklich eigenständig ist: Eine kleine GmbH beispielsweise, die zu 50% einem Großkonzern gehört, ist kein echtes KMU. 

Daher wird im Sinne der einschlägigen EU-Definition des Weiteren zwischen drei Kategorien von KMUs unterschieden:

  • Eigenständige Unternehmen: Die meisten KMU sind eigenständig, d. h., sie sind entweder völlig unabhängig, oder es bestehen Beteiligungen <25% (des Kapitals oder der Stimmrechte) von bzw. an anderen Unternehmen. 
  • Partnerunternehmen: Wenn der gehaltene Anteil zwischen 25 und 50% liegt, handelt es sich um eine Beziehung zwischen Partnerunternehmen. 
  • Verbundene Unternehmen: Unternehmen, die zu >50% an anderen Unternehmen beteiligt sind oder deren Anteile bzw. Stimmrechte zu >50% anderen Unternehmen gehören, gelten als verbundene Unternehmen. 

Die Kategorie, in welche ein Unternehmen fällt, hat Auswirkungen auf die Ermittlung der Mitarbeiterzahl und der Jahresumsatz- bzw. Jahresbilanzsummenwerte: Möglicherweise müssen auch Daten des Partner- oder verbundenen Unternehmens in die Berechnung einbezogen werden. 

Überschreitet das Unternehmen unter Berücksichtigung seiner Beteiligungen einen der o.g. Schwellenwerte, dann verliert es seinen KMU-Status. 

Die Europäische Kommission hat ein Benutzerhandbuch rund um die KMU-Definition herausgegeben. Hier finden sich neben Ausnahmeregelungen auch Antworten auf Detailfragen, die sich aus den obigen Grundregeln ergeben können.

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