- Orientierung in einem dynamischen regulatorischen Umfeld: sicherer Umgang mit EU AI Act & ISO/IEC 42001
- Strukturiertes Vorgehen statt Einzellösungen: praxisnahes Know-how zum systematischen Aufbau eines AI-Management-Systems (AIMS)
- Frühzeitige Identifikation und Priorisierung von KI Risiken: Risikobewertung und Compliance über den gesamten Lebenszyklus von KI-Systemen
- Stärkung der eigenen Position als interne KI Schlüsselrolle: fachliche Autorität und Sichtbarkeit im Unternehmen
- Handlungssicherheit bei Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozessen: klare Strukturen für eine wirksame AI-Governance
- Zugang zu vertiefenden KI-Schulungen: Chief AI Officer-TÜV und ISO/IEC 42001 Lead AI Auditor - TÜV
AI Officer: Ausbildung mit TÜV-Zertifikat
Weiterbildung zum KI-Beauftragten (Advanced)
Seminar 3 Tage Präsenz / Live Online DE, EN
Ihre Vorteile
Inhalte im Überblick
- Grundlagen eines AI-Management-Systems (AIMS): Ziele, Nutzen, Systemgrenzen, KI Systemportfolio
- Regulatorischer und organisatorischer Kontext: EU AI Act, ISO/IEC 42001, externe Anforderungen, Stakeholder Erwartungen
- Führung und AI-Governance verankern: Rolle der Leitung, KI Politik, Verantwortlichkeiten
- Strategische und operative KI Planung: AIMS planen und in bestehende Strukturen integrieren
- Risikomanagement für KI Systeme: Risiken erkennen, bewerten und steuern
- Ressourcen, Kompetenzen und Kommunikation sicherstellen: Qualifikation, Awareness, interne Abstimmung
- Dokumentation und Wissensmanagement aufsetzen: Nachvollziehbarkeit, Transparenz, Auditfähigkeit
- Betrieb und Lifecycle Management von KI Systemen: Prozesse für Betrieb, Änderungen, Daten und Systemlebenszyklus
- Monitoring, Audits und Performance Bewertung: Risiken, Leistung und Compliance messen, analysieren und berichten
- Kontinuierliche Verbesserung und Innovation: Korrekturmaßnahmen, Lessons Learned, Weiterentwicklung des AIMS
Abschluss
Teilnahmevoraussetzungen
- Zertifikat AI Coordinator-TÜV, Zertifikat AI Quality Engineer oder Nachweis vergleichbarer Schulungsnachweise.
- Teilnehmer*innen, die ein mit dem erfolgreichen Abschluss AI Coordinator-TÜV oder vergleichbares Zertifikat vorweisen können, haben die Möglichkeit, direkt in die Schulung Al Officer-TÜV einzusteigen.
- Teilnehmer*innen, die über Schulungsnachweise verfügen, die mindestens 80 % der Themen und Unterrichtseinheiten des AI Coordinator-TÜV Trainings abdecken, können zur Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen eine Quereinsteigerprüfung ablegen. Senden Sie uns gerne Ihre Schulungsnachweise zur Überprüfung zu: [email protected]
Wichtige Hinweise
- Für die Teilnahme an der Schulung für KI-Officer sind Englischkenntnisse erforderlich.
- Das Seminar wird auf Deutsch und Englisch angeboten und durchgeführt.
- Die Unterlagen stehen jedoch ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung. Auch die Prüfung findet auf Englisch statt.
- Informationen zu den technischen Voraussetzungen und dem Ablauf der Online-Prüfung erhalten Sie am Ende dieser Seite.
Zielgruppe
- Compliance- und Qualitätsmanager*innen
- Berater*innen und Fachpersonen, die KI-Projekte betreuen
- KI- und Software-Ingenieur*innen, Datenanalyst*innen sowie Softwareentwickler*innen
- Geschäftsführende und IT-Verantwortliche
- Juristen mit KI-Fokus
Trainer
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Sie haben Fragen zu unseren Leistungen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Aufbau und Inhalte der Ausbildung zum Certified AI Officer
Dieser Kurs baut auf dem Wissen zum AI Coordinator – TÜV auf. Innerhalb von drei Schulungstagen vertiefen Sie Ihre fachlichen und organisatorischen Kompetenzen im AI-Management, um den komplexen Anforderungen als AI Officer gerecht zu werden.
Im Fokus steht die konkrete Umsetzung regulatorischer Vorgaben in bestehende Organisationsstrukturen. Sie lernen praxisnah, wie Sie:
- ein AIMS aufbauen: Ein wirksames AI-Management-System (AIMS) im Einklang mit ISO/IEC 42001 und dem EU AI Act implementieren.
- Compliance und Governance sicherstellen: Regulatorische Anforderungen, Risikomanagement und organisatorische Leitplanken rechtssicher im Unternehmen verankern.
- Schnittstellenmanagement betreiben: Als Brückenfunktion zwischen Fachabteilungen und Behörden agieren und KI-Prozesse stetig optimieren.
Der dreitägige Zertifikatslehrgang zum AI Officer bzw. KI-Beauftragten orientiert sich an den realen Anforderungen der Rolle im Unternehmen. Der Kursaufbau folgt dabei sieben aufeinander aufbauenden Schwerpunkten:
- Kontext der Organisation: AI-Management-System, Stakeholder, Anforderungen und KI-Systemportfolio
- Leadership und Führung: Rollen und Verantwortlichkeiten, KI-Richtlinie
- Planung: Strategisch und operative Planung, Risikomanagement, Chancen und Maßnahmen
- Support: Ressourcenmanagement, Kompetenzentwicklung, Kommunikation und Dokumentation
- Betrieb: Prozess-Umsetzung, Management des KI-System- und Datenlebenszyklus
- Performance-Evaluation: Monitoring und Messung von KI-Risiken und KI-Leistung, interne Audits und Reviews, Datenanalyse und Reporting
- Verbesserung: Risikominderung, Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen, Lessons Learned und Innovationspotenziale
Die Prüfung am dritten Tag schließt die Ausbildung mit dem Zertifikat AI Officer – TÜV ab und bestätigt Ihre Kompetenz in der Einführung und Steuerung von KI Systemen nach anerkannten Standards. Für Ihr Unternehmen ergibt sich daraus ein klarer Vorteil:
Die Zertifizierung unterstützt Unternehmen bei der Einführung innovativer KI-Systeme sowie der Minimierung von Haftungs- und Reputationsrisiken, und dient als international anerkannter Nachweis geprüfter Qualitätsstandards.
Modularer Weiterbildungs- und Karrierepfad im AI-Management
KI-Expertise ist einer der gefragtesten Skills am Arbeitsmarkt. Auch wenn die Rolle des KI-Beauftragten in der ISO / IEC 42001 nicht explizit gefordert wird, ist sie funktional notwendig, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Als strategische Partner sichern KI-Officer den Wettbewerbsvorteil durch verantwortungsvolle KI-Integration. Mit Know-how in Kommunikation und Change Management moderieren sie den Wandel zwischen Stakeholdern.
Die Ausbildung zum AI Officer ist Teil unseres modularen Baukastensystems. Darauf aufbauend können Sie sich weiter spezialisieren. Als Chief AI Officer (CAIO) legen Sie den Fokus auf strategische Führung, globale Wettbewerbsvorteile und Vision. Als AI Auditor können Sie interne und externe Prüfungen von AI-Management-Systemen durchführen.
Häufige Fragen zur Ausbildung zum AI Officer
Welche Qualifikationen braucht ein AI Officer?
„AI Officer“ bzw. „KI-Beauftragte*r“ sind keine geschützten Begriffe – es gibt also keine fest vorgesehene Qualifikation.
Sie sollten jedoch in der Lage sein, KI-Richtlinien umzusetzen und benötigen dementsprechend sowohl technisches als auch regulatorisches Hintergrundwissen.
Welche Karrierechancen hat ein AI Officer?
KI hat sich in Gesellschaft und Wirtschaft etabliert und wird in der Zukunft noch leistungsfähiger und somit wichtiger werden.
AI Officers sind gefragt, weil sie dabei helfen, Bußgelder und andere Risiken zu vermeiden. Sie unterstützen Führungskräfte im Umgang mit KI und bilden eine Schnittstelle zwischen Unternehmen, Gesetzgeber und Stakeholdern.
In welchen Branchen arbeiten KI-Officer?
AI Officers arbeiten in allen Branchen, in denen KI eingesetzt werden kann, sodass kaum eine Branche nicht Teil des Arbeitsgebietes ist.
Sie stellen die KI-Compliance sicher, unterstützen die Einführung von KI im Projektmanagement oder stellen sicher, dass KI in anderen Bereichen gesetzeskonform eingesetzt wird.
Welche Gesetze und Richtlinien sind für AI Officers wichtig?
Wichtige Rahmenwerke sind insbesondere der EU AI Act und die Norm ISO/IEC 42001, zu denen TÜV SÜD auch separate Schulungen anbietet.
Was ist der Unterschied zwischen AI Officer und Data Protection Officer?
Ein AI Officer unterstützt die organisationsbezogene Steuerung von KI, insbesondere in den Bereichen Governance, regulatorische Anforderungen und Risiko- & Chancen-Management. Ein Data Protection Officer dafür Sorge trägt, dass Daten sicher aufbewahrt werden. Es kann Überschneidungen in der Zuständigkeit geben, beispielsweise wenn Daten mithilfe von KI weiterverarbeitet werden.
Welche Rolle spielt der KI-Beauftragte in der KI-Ethik?
AI Officers müssen auch ethische Aspekte der KI-Nutzung kennen und bei der Umsetzung von KI im Unternehmen beachten.
Wichtig sind in diesem Kontext:
- Transparenz
- Rechenschaftspflichten
- Fairness
- Nichtdiskriminierung
- Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit
- Robustheit
Diese Aspekte sind v.a. hinsichtlich vertrauenswürdiger und verantwortungsvoller KI sowie für regulatorische Anforderungen relevant.
Was ist der Unterschied zwischen AI Officer und KI-Beauftragtem?
KI-Officer und KI-Beauftragte*r werden häufig synonym genutzt. In der praktischen Ausrichtung legt der deutsche KI-Beauftragte oft den Fokus auf das Einhalten von Regulatorien und Gesetzen. Der internationale AI Officer ist hingegen etwas stärker auf Strategie und Wettbewerbsvorteil durch KI ausgerichtet.
Abzugrenzen ist der Begriff des Chief AI Officers als strategische Führungsposition.
Wie technisch versiert sind AI Officers?
AI Officers müssen über technologisches Hintergrundwissen verfügen. Dieses befähigt sie dazu, Prozesse und ihre Umsetzung zu verstehen und eventuelle Limitierungen und Risiken einzuschätzen.
Sie sind jedoch selbst nicht zwangsläufig technische Spezialist*innen, sondern unterstützen eher die IT-Abteilung als Vermittler*in zwischen Gesetzen und der Führungsetage.
Welche Risiken müssen KI-Beauftragte managen?
KI-Officer müssen diverse gesetzgeberische, wirtschaftliche und technische Risiken beachten. Dazu gehören:
- AI in Cybersecurity und Datenschutz
- Richtlinien und Best Practices
- wirtschaftliche Schäden und Vorteile durch die Nutzung von KI
- ethische Aspekte der KI-Anwendungen