In beengten Arbeitsstätten müssen die Gefahrstoffkonzentration und der Sauerstoffgehalt der Luft durch Freimessen bestimmt werden, um eines der größten Risiken in diesen Bereichen zu vermeiden: das Ersticken. Im Bereich von abwassertechnischen Einrichtungen bestehen die Risiken zudem beim Auftreten von Faulgasen in Schächten, Kanälen und engen Räumen.
Die DGUV Regel 113-004 "Arbeiten in Behältern, Silos und engen Räumen" fordert für Personen, die mit dem Freimessen in engen Räumen, wie zum Beispiel Silos, Tanks, Schächten und Gruben, beauftragt werden, eine Sachkunde. Die Qualifikationsanforderungen schließen die richtige Auswahl der Messgeräte, den richtigen Einsatz der Messgeräte und die richtige Interpretation der Messwerte ein. Deshalb ist es wichtig, neben der Vermittlung theoretischer Kenntnisse zum Umgang mit Gefahrstoffen, den Einsatz der Messgeräte zu trainieren.
Den Teilnehmern werden die Zusammenhänge zwischen Gefahrstoff und der jeweiligen Messmethode praxisnah dargestellt. Sie werden befähigt, Gefährdungen zutreffend beurteilen zu können. Das Seminar berücksichtigt die Vorgaben des DGUV Grundsatzes 313-002.