Das "Langwieder Conference Newcomer Program"

 
Das "Langwieder Conference Newcomer Program" unterstützt interessierte „Neueinsteiger” im Bereich Kindersicherheit mit einer kostenlosen Teilnahme an der Tagung. Dieses Programm soll jungen Forschern oder Nachwuchsingenieuren und -wissenschaftlern die Möglichkeit geben, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich mit erfahrenen Experten auszutauschen, um theoretische Erkenntnisse, methodisches Fachwissen und praktische Erfahrungen zu teilen. Das Programm soll Personen, deren Teilnahme aus finanziellen Gründen eingeschränkt ist, die Teilnahme  ermöglichen. Um den Austausch zwischen erfahrenen und neuen Fachleuten zu fördern, ist die Bewerbung für dieses Programm an die Empfehlung eines erfahrenen Kollegen (Mentors) gebunden. Es wäre von Vorteil, wenn der Mentor ebenfalls an der Tagung teilnimmt.

Kriterien und Bewerbungsformular

Bewerber sollten seit höchstens fünf Jahren im Bereich Kindersicherheit tätig sein.

Die Bewerbung für dieses Programm setzt voraus, dass der Bewerber von einem erfahrenen Kollegen (einem Mentor) begleitet wird, der ebenfalls an der Tagung teilnimmt. Wenn Sie niemanden finden, der als Mentor für Sie in Frage kommt, wenden Sie sich bitte an uns, damit wir Ihnen weiterhelfen können. Die Entscheidung über die Befreiung von der Teilnahmegebühr wird im September unter Berücksichtigung der beschriebenen Kriterien und anderer relevanter Aspekte getroffen.

Alle Bewerber (erfolgreiche und nicht erfolgreiche) werden per E-Mail über die Entscheidung informiert. Die Befreiung von der Teilnahmegebühr gilt nur für den erfolgreichen Bewerber und kann nicht auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Bewerbungsformular (zum Downloaden)

 


Prof. Dr. Klaus Langwieder

Die Tagung „Protection of Children in Cars“ wurde von Professor Dr. Klaus Langwieder initiiert und über Jahrzehnte hinweg geprägt und geleitet. Klaus Langwieder verstarb am 22. November 2020. In seinem Andenken führen wir die Tagung fort.

Professor Dr. Klaus Langwieder, Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Professor für Fahrzeugsicherheit, studierte Maschinenbau in München und war langjähriger Leiter der Abteilung Fahrzeugsicherheit beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr lag ihm besonders am Herzen. Er analysierte Unfalldaten, initiierte zahlreiche ambitionierte Forschungsprojekte, um diese Daten besser zu verstehen, und setzte sich sehr erfolgreich dafür ein, dass dieses Wissen in Fachkreisen und Gesetzgebungsgremien für einen besseren Schutz von Kindern als Insassen genutzt wurde. So war er maßgeblich an der erfolgreichen internationalen Standardisierung von ISOFIX, der Einführung von Seitenaufprallvorschriften und der Optimierung der Benutzerfreundlichkeit von Kindersitzen beteiligt. Er erkannte frühzeitig die Notwendigkeit verbesserter und neuer regulatorischer Standards für Kindersitze und setzte sich neben seiner großen Fachkompetenz auch mit menschlicher Empathie und Kommunikationsstärke für diese wichtigen Ziele auf internationaler Ebene ein.