Die erforderte Kennzeichnung für Produkte auf dem britischen Markt
Die erforderte Kennzeichnung für Produkte auf dem britischen Markt
Die UKCA-Kennzeichnung (UK Conformity Assessed Marking) ist die britische Produktkennzeichnungsanforderung, die für Produkte erforderlich ist, die in Grossbritannien (England, Schottland und Wales) auf den Markt gebracht werden, und ersetzt die EU-Anforderungen für die CE-Kennzeichnung (Die CE-Kennzeichnung wird weiterhin in Nordirland aufgrund des besonderen Status akzeptiert). Die UKCA-Kennzeichnung zeigt an, dass ein auf dem britischen Markt in Verkehr gebrachtes Produkt die Anforderungen der UKCA-Kennzeichnung erfüllt. Die UKCA-Kennzeichnung wurde in den ursprünglichen „EU Exit“ UK Statutory Instruments (gesetzliches Instrument) festgelegt, und für die meisten Produkte ist dies in UK Statutory Instrument 2019 No. 696 und Änderungen definiert (Ausnahmen sind zum Beispiel Automobil-, Schifffahrts- und Medizinprodukte).
„EU-Austritt“ UK Rechtsverordnungen und Änderungen erfordern eine UKCA-Kennzeichnung für Produkte, die selbst deklariert werden können oder derzeit eine Bewertung durch eine notifizierte Stelle benötigen. Zunächst werden die UKCA-Kennzeichnungsanforderungen an die CE-Kennzeichnungsanforderungen angepasst, die sie ersetzen, aber im Laufe der Zeit sind Abweichungen möglich.
Hinweis: Aufgrund separater Anforderungen des Nordirland-Protokolls müssen möglicherweise zusätzliche Anforderungen für Produkte berücksichtigt werden, die auf dem britischen Nordirland-Markt in Verkehr gebracht werden!
UKCA wird verwendet, um die CE-Kennzeichnungsanforderungen für Produkte zu ersetzen, die ab dem 1. Januar 2021 auf dem britischen Markt in Verkehr gebracht werden.
Für die meisten Produkte besteht eine Übergangsregelung für die Anerkennung der CE-Kennzeichnung bis zum 1. Januar 2023 nach Ankündigung einer Verlängerung (Ausnahme sind beispielsweise Schiffsausrüstungen und Medizinprodukte, für die bereits längere Übergangsfristen unverändert gelten).

Da TÜV SÜD ein globales Unternehmen ist, verfügen wir über Niederlassungen an mehreren Standorten, um sowohl die CE- als auch die UKCA-Anforderungen erfüllen zu können.
Bei der TÜV SÜD Schweiz AG sind unsere Experten ebenfalls UKCA-akkreditiert und wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
TÜV SÜD kann ab sofort UKAS-akkreditierte UKCA-Zertifizierungsarbeiten für folgende Bereiche anbieten, mit zunehmendem Umfang:
Wir können Ihnen einen echten CE- und UKCA-Prüf- und Zertifizierungsservice aus einer Hand anbieten.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass diese Informationen auf dem aktuellen Leitfaden beruhen. Da die politischen Verhandlungen und die Verhandlungen zum Handelsabkommen zwischen der britischen Regierung und der EU noch nicht abgeschlossen sind, können sich hier noch Änderungen ergeben. TÜV SÜD wird Sie auch weiterhin über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten und Sie darüber informieren, wie sich diese auf Sie auswirken können.
Aktualisiert am 18. Januar 2022
Es müssen neue Berichte und Zertifikate für UKCA ausgestellt werden. Hierbei kann ggf. auf vorhandene Ergebnisse zurückgegriffen werden.
Nein, das AD2000 kann verwendet werden, sofern die ESR der PSR erfüllt und vom Hersteller dokumentiert werden.
Mehr zu Designated Standards finden Sie hier.
Der ASME-Code kann verwendet werden, sofern die ESR der PSR erfüllt und vom Hersteller dokumentiert wurden.
Es müssen neue Berichte und Zertifikate für UKCA ausgestellt werden. Hierbei kann ggf. auf vorhandene Ergebnisse zurückgegriffen werden.
Ja. Dafür ist ein Modul B (Entwurfsmuster) sowie ein Modul F beim Approved Body zu beantragen.
Ja.
Nein. Interne Fertigungsdokumentationen (die nicht Bestandteil des Konformitätsverfahren sind) müssen nicht auf Englisch sein.
Ja (siehe Designated Standards).
Grundsätzlich müssten die Designated Standards gemäss PER angewendet werden. Optional z.B. AD2000 oder ASME-Code (siehe entsprechende Fragen hierzu)
Zertifikate müssen durch den Approved Body TUV SUD BABT neu ausgestellt werden.
Es dürfen beide Kennzeichnungen vorhanden sein.
Ja, TUV SUD BABT bietet die genannten Module an. Die Zulassung erfolgte im Herbst 2021.
Ersatzteile (die keine Druckgeräte sind) und Reparaturen fallen nicht unter die PER.
Es müssen neue Zertifikate (z.B. für Module A2, C2, D, H, H1, usw.) ausgestellt werden.
Weltweit
Global
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Middle East and Africa