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Wussten Sie schon, dass...

... die ISO 50001 in neuer Version erschienen ist?

Die Revision der Norm für den Aufbau umfassender Energiemanagementsysteme ist abgeschlossen. Die dreijährige Übergangsfrist endet im August 2021.

Im Sommer 2016 begann der Revisionsprozess für die ISO 50001:2011. Die Norm unterstützt Unternehmen dabei, ein umfassendes Energiemanagementsystem (EnMS) einzuführen, zu betreiben und kontinuierlich zu optimieren. Sie findet große Akzeptanz in den Unternehmen und sorgt für einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Jetzt hat die ISO neue Erkenntnisse und Anforderungen in den Standard eingearbeitet und mit der Revision umgesetzt.

Die Norm ist nun ebenfalls in der „High Level Structure“ (HLS) aufgebaut, wie auch die ISO 9001:2015 für Qualitätsmanagement-, ISO 14001:2015 für Umweltmanagement- oder die ISO 45001:2018 für Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme. Dieser HLS folgen nach einem Beschluss der ISO künftig alle neuen ISO-Managementsystem-Normen. Die Änderungen gegenüber der alten Revision ISO 50001:2011 betreffen eine ganze Reihe von Normenforderungen. Diese beziehen sich auf die zusätzlichen Anforderungen aufgrund der HLS-Struktur (z. B. Chancen und Risiken im Energieplanungsprozess, Anforderungen und Erwartungen interessierter Parteien, erweiterte Pflichten des Top-Managements) und unter anderen auf die Energieleistungskennzahlen, das Messkonzept einschließlich der Sammlung aus Auswertung der Energiedaten und die Steuerung von ausgegliederten Prozessen.

Die dreijährige Übergangsfrist, in der die alte und die neue ISO 50001 parallel gültig sind, läuft bereits und endet am 20. August 2021 – spätestens dann verlieren alle ISO 50001:2011-Zertifikate ihre Gültigkeit. Nach der Übergangsregelung der IAF dürfen ab dem 21. Februar 2020 nur noch Audits durch die Zertifizierungsstellen nach der ISO 50001:2018 durchgeführt werden.

Wir empfehlen zertifizierten Unternehmen, sich frühzeitig mit den Anforderungen vertraut zu machen. Nach unserer Einschätzung sind bei einem bestehenden wirksamen EnMS zwar keine tief greifenden Überarbeitungen notwendig; jedoch sind zahlreiche Änderungen und Neuerungen umzusetzen. Eine Umstellung lässt sich im Zuge eines Wiederholungsaudits oder planmäßigen Überwachungsaudits vollziehen. Delta-Audits dürfen von Zertifizierungsstellen durchgeführt werden. Unternehmen ohne bisherige Zertifizierung müssen sich hingegen dem zweistufigen Verfahren für eine Erstzertifizierung unterziehen.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner: Klaus-Dieter Fürsch, Product Compliance Manager, TÜV Süd Management Service GmbH

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