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Neuigkeiten aus der Zertifizierwelt

14. September 2018: Ende einer Mammut-Revisionsphase

Dank unseres proaktiven Revisionsmanagements sind die Revisionstätigkeiten zur ISO 9001, ISO 14001, IATF 16949 und EN 9100 bei uns pünktlich zum Stichtag zum Ende gekommen. Wir informieren über den aktuellen Stand und ziehen eine beachtliche Bilanz.

Der 14. September 2018 markiert das Ende mehrerer großer Normumstellungen: Um 24 Uhr endete die Transitionsphase der ISO 9001:2015 für Qualitätsmanagementsysteme (QM), der ISO 14001:2015 für Umweltmanagementsysteme, der IATF 16949 für das QM in der Automobilbranche sowie der EN 9100 für das QM in der Luftfahrt. Durch ein systematisches Projektmanagement haben wir es möglich gemacht, dass unsere Kunden, die dies benötigten oder wünschten und ihre Audits entsprechend terminiert haben, unterbrechungsfrei ein gültiges Zertifikat in den Händen halten.

Vorausschauend und proaktiv: Revisionsmanagement bei TÜV SÜD

Zu diesem Zweck haben wir im Rahmen des Projekts PARM („proaktives Revisionsmanagement“) den aktuellen Stand der Norm-Umstellungen monatlich beziehungsweise seit Juni 2018 vierzehntägig überwacht. So war es möglich, die Ressourcen entlang des Zertifizierungsprozesses optimal zu koordinieren – von der Planung und Durchführung der Audits bis zur fristgerechten Prüfung der Auditunterlagen nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Zusätzlich führte PARM im Herbst 2017 eine onlinebasierte Umfrage unter den Auditoren durch: Welche Audit-Termine sind bereits geplant? Wie schätzt der Auditor den Umstellungsstand des Kunden persönlich ein – wann wird das Audit mit welcher Wahrscheinlichkeit erfolgen? Anhand dieser Angaben konnte das Projektmanagement die notwendigen Ressourcen optimal planen und so sicherstellen, dass alle Kunden die Möglichkeit haben, ihre gewünschte Zertifizierung fristgerecht abzuschließen. Die systematische Planung und die koordinierte Zusammenarbeit des gesamten Teams der TÜV SÜD Management Service haben sich ausgezahlt: Zum Stichtag hielten über 96 Prozent der Kunden ihr ISO 9001:2015-Zertifikat in den Händen, bei der ISO 14001 waren es 98 Prozent, bei der IATF 16949 mehr als 95 Prozent und bei der EN 9100 fast 97 Prozent. Bei den wenigen verbleibenden Kunden finden die Audits – teilweise auf eigenen Wunsch – in den kommenden Wochen statt.

Weitere große Revisionen werfen ihren Schatten voraus

Das bewährte Vorgehen im Revisionsmanagement wird bei TÜV SÜD auch nach dem 14. September weitergeführt. So können die Produktmanager die erarbeiteten Auswertungen, Templates für Projektpläne sowie die erprobten Schritte bei der Ressourcenplanung nutzen, beispielsweise für die Umstellung auf die ISO 50001:2018 für Energiemanagementsysteme oder die Einführung der ISO 45001:2018, die den bisherigen Standard BS OHSAS 18001 für Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme bis März 2021 vollständig ersetzen wird.

Ob und wann es eine ähnlich umfangreiche Revisionsphase geben wird wie in den letzten drei Jahren, hängt davon ab, wie schnell sich die Prozesse in der nächsten Zeit auch vor dem Hintergrund der digitalen Transformation weiterentwickeln werden. Ob die Regularien in fünf, acht oder zehn Jahren gemäß den neuen Gegebenheiten in der Produktion und Gesetzgebung überarbeitet werden müssen, lässt sich heute kaum vorhersagen.

TÜV SÜD Ansprechpartner:

Jens Linstädt, Product Compliance Manager Healthcare, Head of Team Value-Products, TÜV SÜD Management Service GmbH

Juliane Sommer, Transition-Koordinatorin, TÜV SÜD Management Service GmbH

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