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Cybersecurity: Charter of Trust feiert 2-jähriges Bestehen

Mitgliederzahl nahezu verdoppelt und höhere IT-Sicherheit ab Werk. Die Charter of Trust hat große Fortschritte in ihren ersten 24 Monaten gemacht.

Rund um den Globus stecken Unternehmen in der digitalen Transformation. Maschinen kommunizieren und interagieren im Industrial Internet of Things. Ein Leben ohne die Cloud ist kaum mehr vorstellbar und Geschäftserfolg ohne Digitalisierung nahezu undenkbar. Damit wächst aber auch die Angriffsfläche, die Unternehmen, Staaten und Privatpersonen bieten.

Im Februar 2018 haben neun Partner aus der Industrie auf der Münchner Sicherheitskonferenz erstmals eine gemeinsame Charta für mehr Cyber-Sicherheit ins Leben gerufen. Die Mitgliederzahl der Charter of Trust (CoT) ist inzwischen auf 17 Mitglieder gestiegen. Dem Dokument und seinen zehn Grundsätzen rund um Cyber-Sicherheit verpflichten sich neben Siemens und der Münchner Sicherheitskonferenz die Unternehmen AES, Airbus, Allianz, Atos, Cisco, Dell Technologies, Deutsche Telekom, IBM, Infineon, Mitsubishi Heavy Industries, NTT, NXP Semiconductors, SGS, Total und TÜV SÜD. Assoziierte Mitglieder sind das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das National Cryptologic Center (CCN), das Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering GmbH (HPI) und die TU Graz.

Sicherheit ab Werk

Die neuen Produkte der Partner der Charter of-Trust sollen künftig voreingestellt ab Werk eine hohe Cyber-Sicherheit bieten – der „Security by Default“-Philosophie folgend. In einem ersten Schritt haben die Charter-Unternehmen nun festgelegt, welche Sicherheitsmerkmale in Produkten der nächsten Generation standardmäßig aktiviert sein sollen – von starken Authentifizierungsverfahren über die eindeutige Identität eines Produktes bis hin zur Anforderung, dass Passwörter bei der ersten Verwendung geändert werden müssen. Auch definieren die CoT-Partner, keine undokumentierten Funktionalitäten oder Möglichkeiten zur Fernverbindung mit einem Gerät einzurichten – auch das ist heute noch nicht durchgängig die Regel. All diese Anforderungen werden nun sukzessive in den Mitgliedsunternehmen der Charter of Trust für das relevante Portfolio der nächsten Generation ausgerollt.

Ein weiterer Schwerpunkt für die CoT-Partner ist, die Aus- und Weiterbildung rund um Cyber-Sicherheit zu fördern. In Deutschland hat die Charter of Trust beispielsweise mit der „Allianz für Cyber-Sicherheit“ eine Reihe von Lehrmaterialien entwickelt – wie eine Notfallkarte, die schnell und einfach erklärt, was im Fall einer Cyber-Attacke zu tun ist. Darüber hinaus stellen die Partner kleinen und mittelständischen Unternehmen weitere Bildungsmaterialien kostenfrei zur Verfügung. Das Ziel: der Cyber-Kriminalität vorbeugen, vor allem aber die Chancen effektiver Cyber-Sicherheits-Maßnahmen verdeutlichen.

Weitere Informationen rund um die Charter of Trust finden Sie unter: www.charteroftrust.com

Ansprechpartner: Marcello Walz, Global Business Line Manager IT, TÜV SÜD Management Service GmbH

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